20 Mio. $ angeboten: Asmongold enthüllt, warum er Casino-Deals ablehnt und wie sich Glücksspiel von Gacha unterscheidet.
Trotz moralischer Bedenken klingt ein 20-Millionen-Dollar-Deal (rund 17,8 Mio. €) für jeden Streamer verlockend. Eine solche Summe als lebensverändernd zu bezeichnen, wäre noch viel zu milde ausgedrückt. Dennoch enthüllte der unter dem Namen Asmongold bekannte Streamer Zack Hoyt, dass er mehrere dieser Angebote abgelehnt hat.
Fragwürdige Casino-Deals
In einem Stream packte Asmongold über millionenschwere Glücksspiel-Sponsoringdeals aus, die ihm zwischen 2021 und 2022 angeboten wurden. Mit der Begründung, dass er die Zockerei persönlich ablehne, schlug der amerikanische Streamer jedes einzelne Angebot aus - ein Schritt, der viele in seiner Community fassungslos zurückließ. Andere Content-Creator wie der US-Amerikaner Tectone gaben auf X zu, dass sie das Geld ohne zu zögern genommen hätten. Hoyt erklärte jedoch, dass er es sich leisten könne, bei solchen Geschäften wählerisch zu sein, da er „bereits reich“ sei. Neben persönlichen Vorlieben hob er auch die räuberische Ökonomie dieser Angebote hervor: Online-Casinos setzen auf die enorme Reichweite eines Streamers, um neue Spieler anzulocken. Wenn sich genügend Zuschauer anmelden und ihr Geld verlieren, holt sich das Casino die an den Streamer gezahlten Millionen spielend zurück. Für Asmongold läuft das darauf hinaus, Profit auf dem Rücken des eigenen Publikums zu machen.
Gambling vs. Gacha: Eine andere Falle
Als ein Zuschauer des Streams Casino-Sponsorings mit Gacha-Games verglich, hielt Hoyt sofort dagegen und wies auf einen wesentlichen psychologischen Unterschied hin. Laut dem Streamer lockt das traditionelle Glücksspiel die Menschen in eine gefährliche Falle durch versunkene Kosten: Spieler glauben, dass sie ihre bisherigen Verluste wieder wettmachen können, indem sie einfach weiterzocken, weil sie fälschlicherweise denken, dass sie irgendwann den Jackpot knacken müssen. Gacha-Games hingegen seien eine psychologische Einbahnstraße: Das ausgegebene Geld ist endgültig weg, da Spieler lediglich mit digitalen Gegenständen statt mit der Illusion einer Gewinnauszahlung belohnt werden.
Während andere bekannte Persönlichkeiten wie der deutsche Streamer Kuba kürzlich für großen Aufruhr sorgten, indem sie massive Casino-Deals annahmen, um finanziell auszusorgen, bleibt Asmongolds Haltung eine seltene Ausnahme. Doch anstatt die Moralkeule zu schwingen, bleibt Hoyt pragmatisch. Er begründet seine Entscheidung ganz offen mit seiner finanziellen Unabhängigkeit und seinem persönlichen Lebensstil - und beweist damit, dass es manchmal ein großer Vorteil ist, schlicht nicht noch mehr zu brauchen.
Glaubt ihr, dass Asmongold Rückgrat gezeigt hat, indem er 20 Millionen Dollar ausschlug, oder ist er einfach nur ein Prinzipienreiter, weil er es sich leisten kann? Schreibt es unten in die Kommentare!
