Früher gehasst, heute stolz darauf: Mahluna über ihren bürgerlichen Namen

Mahluna spricht offen über ihren Namen – früher Unsicherheit, heute Stolz auf ihre Identität.

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Früher war ihr Name für sie eher ein Auslöser für Unsicherheit - heute steht sie dazu und feiert ihren Namen! © Mahluna

Ein Name kann manchmal mehr Fragen auslösen als Antworten – genau das hat die Streamerin Mahluna am eigenen Leib erlebt. In ihrem Stream hat sie jetzt ziemlich ehrlich darüber gesprochen, warum ihr bürgerlicher Name Mahzad früher eher ein Grund für Unsicherheit war und heute ein Teil ist, auf den sie sogar stolz ist. Zwischen Pubertäts-Flashbacks, falschen Annahmen und ein bisschen Selbstironie wird schnell klar: Diese Namensgeschichte ist viel mehr als nur ein paar Buchstaben auf dem Ausweis.

Warum sie ihren Namen früher nicht mochte

In ihrem Stream erklärte Mahluna, sie habe ihren Namen früher nicht besonders gemocht. Besonders in der Pubertät sei das Gefühl stark gewesen, anders zu sein als die Menschen um sie herum. Ihr Vorname sei für viele schwer auszusprechen gewesen, was immer wieder zu unangenehmen Situationen geführt habe. Zusätzlich habe es Missverständnisse gegeben: Bevor manche sie überhaupt gesehen hätten, sei aufgrund ihres Namens häufig angenommen worden, sie sei ein Junge. Diese Erfahrungen hätten dazu beigetragen, dass sie sich in dieser Lebensphase gefragt habe, warum sie nicht einen „normaleren“ Namen habe wie viele andere auch.

Dieses Gefühl der Abgrenzung sei typisch für die Pubertät gewesen, erzählt sie weiter. Der Wunsch, nicht aufzufallen und eher in die Masse zu passen, habe damals überwogen. Sie habe sich zeitweise sogar gewünscht, einen alltäglicheren deutschen Namen zu tragen, um weniger Erklärungsbedarf zu haben und weniger Missverständnisse zu erleben.

Ein Name, den sie heute feiert

Heute hat sich ihre Perspektive deutlich verändert. Mittlerweile beschreibt sie ihren Namen als etwas Besonderes und Einzigartiges, das sie stolz macht. In ihrem Umfeld komme der Name Mahzad kaum vor, was sie inzwischen als Vorteil empfindet. Die Einzigartigkeit sei etwas, das sie heute bewusst wertschätzt, auch weil er ihre kulturelle Herkunft widerspiegelt. Mahzad ist ein persischer Name, was für sie ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Mit einem Augenzwinkern spielt sie im Stream auch mit der Vorstellung, wie sie wohl mit einem „typisch deutschen“ Namen wirken würde. Dabei nennt sie humorvoll Beispiele wie „Ursula“ und probiert verschiedene Kombinationen wie „Alina“, „Marie“ oder „Tamara“ aus. Diese spielerische Auseinandersetzung zeigt, dass sie heute sehr entspannt mit dem Thema umgeht und ihren eigenen Namen nicht nur akzeptiert, sondern auch ironisch reflektieren kann.

Ein weiterer Aspekt, den sie anspricht, ist die Familiengeschichte hinter ihrem Namen. Ihre Mutter habe sie ursprünglich gerne „Tamina“ genannt, habe sich mit diesem Vorschlag jedoch offenbar nicht gegen ihren Vater durchsetzen können. Dieser habe darauf bestanden, dass alle Kinder der Familie einen Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben „M“ tragen. Diese familiäre Entscheidung habe letztlich ihren heutigen Namen geprägt.

Am Ende des Gesprächs wird deutlich, dass sie heute zufrieden mit ihrem Namen ist und ihn als festen Teil ihrer Identität akzeptiert. Was früher Unsicherheit und Abgrenzungsgefühl ausgelöst hat, ist inzwischen zu einem Merkmal geworden, das sie bewusst annimmt und mit Stolz trägt. Der Name Mahzad ist etwas ganz Besonderes und klingt wirklich wunderschön. Umso schöner ist es, dass Mahluna ihn heute so selbstbewusst annimmt und feiert. Hast du auch schon mal ähnliche Gedanken zu deinem eigenen Namen gehabt? Schreib es uns gern in die Kommentare.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....