12. Yato aus Noragami (2014-2015)
Yato nennt sich selbst einen Gott, verbringt jedoch die meiste Zeit damit, Gelegenheitsjobs für fünf Yen zu erledigen, weil sich kaum jemand daran erinnert, ihn anzubeten. Die Kluft zwischen seinem göttlichen Ego und seiner tatsächlichen Situation sorgt für einen Großteil der Komik, doch Noragami wird deutlich düsterer, wenn es darum geht, was mit vergessenen Gottheiten in einer Welt geschieht, die längst weitergezogen ist.
Seine Unsterblichkeit hat dabei weniger mit Macht zu tun als mit der Einsamkeit, zuzusehen, wie menschliche Gefährten altern, während er selbst im gleichen Kreislauf gefangen bleibt. Die Serie nutzt seine verzweifelte Suche nach Bedeutung, um die Frage aufzuwerfen, ob es vielleicht besser ist, schlecht erinnert zu werden, als überhaupt nicht in Erinnerung zu bleiben. | © Funimation