Anders Vejrgang zeigt in EA FC 26 eindrucksvoll, wie präzises Laufweg-Timing und strukturiertes Offensivspiel zum entscheidenden Faktor für den Erfolg werden.
Anders Vejrgang gilt als Ausnahmetalent in der EA FC-Szene. Kein anderer Spieler versteht es so gut, Angriffe präzise aufzubauen und den Gegner permanent unter Druck zu setzen. Sein Erfolgsgeheimnis liegt nicht in komplizierten Skill-Moves oder Zufallstreffern, sondern in klaren Angriffsmustern, die sich analysieren und von jedem Hobbyspieler nachahmen lässt.
Mehrere Laufwege gleichzeitig
Vejrgang verlässt sich nur selten auf Spieler-Verriegelungen. Stattdessen nutzt er gezielt Laufweg-Auslöser, meist über die L1 Kombinationen. So schickt er mehrere Spieler gleichzeitig in die Tiefe. Während der Gegner noch auf den ersten Lauf reagiert, entsteht bereits die nächste Lücke.
So geht er dabei vor:
- Er löst zunächst einen Lauf mit L1/LB aus.
- Nach zwei bis drei Sekunden schickt er einen zweiten Spieler auf die Reise – die gegnerische Defensive wird dadurch gestreckt.
- Vejrgangs Ziel ist es, Platz zwischen den Linien zu schaffen und Passoptionen zu öffnen.
Mit jedem aktivierten Lauf zwingt er den Gegner, Entscheidungen zu treffen. Soll der Verteidiger den Ballführenden attackieren oder die Tiefe absichern? Diese kurze Unsicherheit nutzt Vejrgang mit perfektem Timing aus.
Das „Leiter“-System im Angriff
Ein zentrales Element seiner Spielweise ist das sogenannte „Ladder“- oder „Leiter“-System. Dabei baut Vejrgang seine Angriffe in klaren Ebenen auf – vertikal wie horizontal. Jeder Pass und jeder Lauf folgt einer logischen Abfolge, die permanent neue Passwinkel schafft.
- Vertikale Läufe bilden die Sprossen der Leiter – sie öffnen Raum in der Tiefe.
- Horizontale Pässe dienen als Verbindung – sie verschieben das Spiel und es entstehen neue Winkel für Pässe in die Tiefe.
- Kurzpässe mit L1 + X halten das Tempo hoch und binden Mitspieler aktiv ein.
Durch diese Struktur wirkt Vejrgangs Angriff nie zufällig. Jeder Laufweg führt zu einer neuen Möglichkeit – entweder zum Direktpass in die Tiefe oder zur Vorbereitung einer Kombination am Strafraumrand.
Timing und Entscheidungsfindung
Was Vejrgang klar von anderen Profis und vor allem von Hobbyspielern abhebt, ist seine Entscheidungsqualität. Er spielt den entscheidenden Pass nicht zu früh, sondern genau in dem Moment, wenn der Stürmer auf der Höhe des letzten Verteidigers steht, ihm gegenüber jedoch deutliche Tempovorteile hat und er sobald der Pass bei ihm ankommt auf einmal einige Meter voraus ist.
Besonders effektiv zeigt sich seine Nutzung der sogenannten „Korridore“ – kurzfristig offene Passlinien, die nur für ein bis zwei Sekunden bestehen. Während viele Spieler sie gar nicht bemerken, erkennt Vejrgang diese Momente intuitiv und spielt den Ball in den entscheidenden Raum.
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Typische Spielerattribute in Vejrgangs System
| Position | Spielertyp | Empfohlene Attribute |
|---|---|---|
| ST | Abschlusssicherer Angreifer | Tempo, Abschluss, Stellungsspiel |
| ZOM | Technisch starker Spielmacher | Ballkontrolle, Passspiel, Beweglichkeit |
| LM / RM | Box-to-Box-Flügelspieler | Antritt, Ausdauer |
Fehler, die viele Spieler machen
Einer der größten Unterschiede liegt im Umgang mit Laufwegen: Viele Spieler lösen einen Lauf aus und fokussieren sich nur auf diesen einen. Vejrgang dagegen nutzt Lauftrigger nicht, um sofort zu passen, sondern um Verteidigungslinien in Bewegung zu bringen. So schafft er Raum, bevor er entscheidet, wen er wirklich anspielt.
- Nie alle Läufe sofort bespielen – Geduld zahlt sich aus.
- L1-Trigger dienen der Raumöffnung, nicht dem Zwangspass.
- Scharfe Kurzpässe (R1 + X) am Strafraumrand sind oft tödlicher als hektische Steilpässe.
Vejrgang kombiniert diese Prinzipien mit präzisen Finesse-Schüssen und nutzt Laufwege, um Gegner unter Druck zu setzen.