EA FC 26: Wie wichtig ist Tempo wirklich?

Tempo gehört in EA FC seit Ewigkeiten zu den meistdiskutierten Spielerwerten, doch ein Gameplay-Test von FurkyPlays zeigt, dass der Unterschied oft deutlich kleiner ausfällt, als viele in der Community erwarten.

EA FC 26 Palmer Jubel
EA FC 26: Wie wichtig ist Tempo wirklich? | © EA Sports

Tempo gehört seit Jahren zu den meistdiskutierten Attributen in der Ultimate-Team-Community von EA Sports FC. Viele Spieler achten beim Team-Bau, besonders auf den Außenpositionen, fast ausschließlich auf hohe Pace-Werte. Der deutsche EA FC-Content Creator FurkyPlays stellt diese Denkweise nun infrage. In einem ausführlichen Gameplay-Test untersucht er, wie stark sich unterschiedliche Pace-Werte in direkten Laufduellen tatsächlich auswirken.

Das Ergebnis fällt überraschend deutlich aus: Der Unterschied zwischen 86 und über 90 Pace wirkt im Spiel oft deutlich kleiner als viele erwarten.

Laufduell-Experiment: Maldini gegen die schnellsten Spieler

Um die Theorie zu überprüfen, startet FurkyPlays mehrere direkte Laufduelle. Als Testspieler nutzt er unter anderem Paolo Maldini mit 86 Pace. Auf der Gegenseite treten besonders schnelle Karten an, darunter Spieler mit über 90 Pace.

Damit schafft er ein realistisches Szenario, das typische Spielsituationen im Match widerspiegelt. Während der Tests fällt sofort auf, dass Maldini trotz niedrigerer Pace-Werte problemlos mithalten kann. Selbst gegen Spieler mit deutlich höherem Tempo-Wert entsteht kein klarer Abstand. Der schnellere Spieler hält höchstens den bestehenden Vorsprung, zieht jedoch kaum davon.

Ballführende Spieler sind grundsätzlich langsamer

Ein zentraler Gameplay-Faktor wird im Test besonders deutlich: Spieler ohne Ball bewegen sich meist schneller als der ballführende Gegner. Dadurch kann ein Verteidiger mit leicht niedrigerem Pace-Wert viele Situationen trotzdem kontrollieren.

Sprinttypen und PlayStyles: Einfluss vorhanden, aber begrenzt

Im Test berücksichtigt der Streamer auch verschiedene Sprinttypen und PlayStyles. Besonders schnelle Angreifer besitzen häufig Kombinationen wie Quick Step oder Rapid.

Trotz dieser Vorteile bleibt der Abstand im Laufduell erstaunlich klein.

FurkyPlays bewertet den Einfluss der Sprinttypen deshalb deutlich nüchterner als viele Spieler:

  • Sprinttypen bringen Vorteile in bestimmten Situationen
  • PlayStyles helfen besonders beim Antritt
  • Der Unterschied im maximalen Tempo bleibt jedoch überschaubar

Warum Größe im Gameplay wichtiger sein kann als Pace

Während seines Tests spricht FurkyPlays einen weiteren wichtigen Punkt an. Für Verteidiger bewertet er die Körpergröße oft höher als den reinen Pace-Wert.

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Der Grund liegt in der Animation der Laufbewegungen. Größere Spieler legen mit jedem Schritt mehr Strecke zurück. Gerade auf defensiven Positionen kann diese Eigenschaft entscheidend sein, wenn es um lange Sprints über das ganze Spielfeld geht.

Außenverteidiger mit weniger Pace bleiben spielbar

Das Fazit aus den Tests fällt eindeutig aus: Ein Außenverteidiger mit rund 86 Pace kann im aktuellen Gameplay problemlos mithalten.

Viele Spieler verzichten im Team-Bau vorschnell auf solche Karten. Laut FurkyPlays geschieht das häufig ohne echte Gameplay-Erfahrung.Für den Team-Aufbau bedeutet das eine wichtige Erkenntnis: Neben Tempo sollten auch andere Attribute, wie etwa Körpergröße oder PlayStyles, stärker berücksichtigt werden.

Theo Stodiek

Als begeisterter Fußball und Gaming Fan ist Theo in FIFA immer auf dem neuesten Stand der Dinge. Seit FIFA 18 hat er sich jeden neuen Teil geholt, obwohl er jedes Jahr das Gegenteil behauptete. Neben FIFA hat Theo außerdem große Begeisterung für Fortnite Esports und die deutsche und internationale Streamingszene. ...

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