Die Profis zeigen in EA FC 27 immer wieder dieselben Mechaniken, mit denen sie gefährliche Angriffe schon im Ansatz stoppen. Drei davon schauen wir uns an: den Partial Team Press, den Spielerwechsel mit dem rechten Stick und die Abseitsfalle.
Partial Team Press: Laufwege zustellen
Den Second Man Press kennt ihr: R1 oder RB gedrückt halten, und ein zweiter Spieler setzt den Ballführenden unter Druck. Der Partial Team Press funktioniert andersherum. Ihr tippt R1 oder RB und haltet beim zweiten Tippen gedrückt. Zwei eurer Spieler decken dann nicht den Ball, sondern manndecken die Passoptionen eng. Kleine Icons zeigen euch an, welche Verteidiger die KI ausgewählt hat.
Besonders wertvoll ist der Partial Team Press bei Läufen in die Tiefe. Eure Abwehrkette steht oft schlecht, weil die Außenverteidiger Gegenspieler im Spiel halten. Mehrere Läufe gleichzeitig deckt ihr manuell kaum ab, vor allem wenn niemand den Ball attackiert.
- Läuft euer Gegner im 4-3-1-2 durch euer Mittelfeld und findet seinen ZOM, wechselt nicht auf die Abwehr.
- Lauft stattdessen mit eurem zentralen Mittelfeldspieler zurück und setzt den Ballführenden unter Druck.
- Sobald die Stürmer starten, aktiviert ihr den Partial Team Press, damit eure Innenverteidiger die Läufe zustellen.
Spielerwechsel mit dem rechten Stick
Der Wechsel mit dem rechten Stick ist keine neue Mechanik, bringt euch aber enorm viel Kontrolle. Mit L1 wechselt das Spiel automatisch auf den Spieler, den es für sinnvoll hält. Das passt nicht immer. Mit dem rechten Stick wählt ihr selbst, wen ihr steuert, und kommt dem Passempfänger früh genug zuvor. Wer erst im letzten Moment wechselt, läuft dem Angriff immer hinterher.
Profis wie Nasada wechseln mehrfach hintereinander. Erst geht es vom Mittelfeldspieler zum Außenverteidiger, dann direkt weiter zum Verteidiger, der den Abschluss blockt. L1 hat trotzdem seinen Platz, wenn es schnell gehen muss und ihr einfach irgendeinen Mittelfeldspieler braucht. Probiert aus, wann ihr welche Variante bevorzugt.
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Abseitsfalle richtig timen
Direkt nach dem Anstoß rutscht eure Abwehr schnell zu tief. Mit der Abseitsfalle schiebt ihr die Kette nach oben. Levi spammt sie nach dem Anstoß regelmäßig, und das funktioniert gut.
Entscheidend ist das Timing. Löst die Falle nicht aus, wenn der Gegner gerade nach vorne spielen kann, denn dann steht er allein vor dem Tor. Aktiviert sie stattdessen, wenn er den Ball zurückspielt und seinen Angriff neu aufbauen muss. Sobald er wieder nach vorne zieht, verteidigt ihr normal. So haltet ihr die Linie hoch.
Abseitsfalle gegen Konter
Gegen Konter gibt es eine riskantere Variante. Stehen eure zentralen Mittelfeldspieler zu weit weg für den Partial Team Press, wechselt ihr auf einen Innenverteidiger und lauft damit auf den Dribbler zu. Kurz bevor der Gegner den Steilpass spielt, aktiviert ihr die Abseitsfalle. Läuft er weiter, grätscht euer Innenverteidiger den Ball weg. Spielt er den Pass, stehen seine Mitspieler im Abseits.
Das Risiko bleibt: Findet ein Gegner einen Pass auf einen Spieler, der noch nicht im Abseits steht, ist er durch. Oft rettet euch dieser Trick aber aus brenzligen Situationen.
