EA FC 27: Future Stars Academy Evolution – die besten Spieler & alle Pfade erklärt

Das beliebte Academy-System hält auch in EA FC 27 wieder Einzug.

FS Academy Evo
Unsere Top-Picks für die neue Evo. | © EA Sports

Die Future-Stars-Academy ist zurück – und in EA FC 27 baut EA das bekannte Konzept noch stärker als echte Evo-Reise auf. Ihr wählt ein junges Talent aus und entwickelt es über insgesamt vier miteinander verbundene Evolutions bis zu einer 85er-Future-Stars-Karte. Aktuell sind mit Future Stars Academy I und II die ersten beiden Schritte verfügbar, wobei ihr bei beiden bereits selbst entscheidet, in welche Richtung sich eure Karte entwickeln soll. Für uns sind Geovany Quenda, Eli Junior Kroupi und Konstantinos Karetsas drei der spannendsten Kandidaten.

So funktioniert die Future-Stars-Academy in EA FC 27

Ganz neu ist die Academy nicht. Schon in FC 24 gab es spezielle Future-Stars-Academy-Karten für Angreifer, Mittelfeldspieler und Verteidiger, die über eigene Evolutions entwickelt wurden. FC 25 baute daraus eine längere Reise mit Player Pick, mehreren Evo-Stufen, Scout Reports und am Ende sogar Icon Chemistry. In FC 26 durftet ihr schließlich selbst ein junges Talent auswählen und es über Academy Contract, Debut, Starting XI und Club Legend bis auf 90 OVR entwickeln.

FC 27 geht erneut einen etwas anderen Weg. Statt eines festen Academy-Packs könnt ihr grundsätzlich jeden passenden Spieler auswählen. Für Future Stars Academy I gelten folgende Voraussetzungen: maximal 80 OVR, höchstens 86 Tempo, maximal sieben PlayStyles, ZOM oder ST als Position und ein Geburtsdatum am oder nach dem 9. Oktober 2003. Die Evo ist kostenlos und nicht wiederholbar – ihr müsst euch also wirklich auf ein Talent festlegen.

Academy I besteht aus fünf Leveln und benötigt nur fünf Spiele, von denen lediglich das letzte gewonnen werden muss. Die ersten vier Stufen ziehen zahlreiche schwächere Einzelwerte über sehr hohe Boosts an feste Caps heran. Dadurch können selbst Silberkarten oder niedrige Goldkarten plötzlich konkurrenzfähig werden.

Beim letzten Level entscheidet ihr euch dann zwischen drei Wegen: Pace, Shooting oder Dribbling. Der Pace-Pfad kann unter anderem Beschleunigung und Sprinttempo bis 84 bringen, Shooting hebt Abschluss bis 86 und Schusskraft bis 87 an, während Dribbling Ballkontrolle und Dribbling bis 87 verbessert. Pace und Shooting können zusätzlich den schwachen Fuß auf maximal vier Sterne bringen, Dribbling die Skill-Moves auf vier Sterne.

Academy II: Playmaker, Powerhouse oder Allrounder?

Nach Academy I landet jeder Spieler bei 81 OVR und erhält die spezielle Future-Stars-Academy-Rarity. Genau diese 81er-Karte benötigt ihr für Academy II. Der zweite Schritt ist ebenfalls kostenlos und braucht lediglich drei weitere Spiele – zwei Partien und anschließend einen Sieg. Nach den ersten beiden Stufen steigt eure Karte auf 82 OVR.

Im letzten Level stehen erneut drei Wege zur Auswahl. Option 1 ist der Playmaker-Pfad und kann Übersicht bis 86, kurze Pässe bis 86, lange Pässe bis 82 sowie Flanken und Effet deutlich erhöhen. Option 2 ist das Powerhouse mit Boosts für Sprungkraft, Ausdauer, Stärke und Aggressivität. Option 3 kombiniert beide Bereiche etwas schwächer und eignet sich damit als Allrounder-Lösung.

Wichtig: Damit ist die Academy noch nicht abgeschlossen. Academy III soll am 13. Oktober und Academy IV am 16. Oktober folgen. Am Ende steht unabhängig von euren gewählten Pfaden eine 85er-Karte. In Academy III sollen unter anderem Rapid, Power Shot oder Technical als mögliche PlayStyles hinzukommen, bevor der finale Schritt die Karte auf 85 OVR zieht.

Deshalb solltet ihr nicht nur überlegen, welche Karte nach Academy II am besten aussieht, sondern welches Profil ihr am Ende überhaupt bauen wollt.

Die 3 besten Spieler für die Future-Stars-Academy

Geovany Quenda – Chelsea

Geovany Quenda ist wahrscheinlich einer der komplettesten Ausgangspunkte. Seine 76er-Karte besitzt bereits 86 Tempo, 72 Passen, 79 Dribbling und 68 Physis, dazu vier Sterne Skills und vier Sterne schwacher Fuß. Seine offensichtliche Schwäche sind lediglich 64 Schießen.

Genau deshalb würden wir in Academy I den Shooting-Pfad wählen. Ein Pace-Upgrade verschwendet bei einem Spieler mit ohnehin schon 86 Tempo zu viele Boosts. Stattdessen könnt ihr Abschluss, Schusskraft, Distanzschüsse und Ruhe deutlich anheben und Quenda wesentlich gefährlicher vor dem Tor machen.

Bei Academy II gefällt uns anschließend der Playmaker-Weg am besten. Seine Physis ist für einen Flügelspieler ordentlich, während bessere kurze und lange Pässe, Übersicht und Flanken das Gesamtpaket abrunden. So entwickelt ihr Quenda nicht einfach zum nächsten Pace-Winger, sondern zu einem extrem vielseitigen offensiven Spieler.

Eli Junior Kroupi – Bournemouth

Eli Junior Kroupi ist der vielleicht stärkste Pick, wenn ihr sofort möglichst viel Meta-Potenzial wollt. Seine Goldkarte startet bereits mit 80 OVR, 83 Tempo, 83 Schießen und 81 Dribbling. Dazu besitzt er unter anderem Finesse Shot, Low Driven Shot, Power Shot und Gamechanger. Der große Nachteil: nur drei Sterne Skills und drei Sterne schwacher Fuß.

Bei Kroupi ist Academy-I-Option C – Dribbling – für uns klar die beste Wahl. Seine ohnehin starken Shooting-Werte liegen teilweise schon nah an den Caps des Shooting-Pfads. Dribbling bringt dagegen Ballkontrolle, Dribbling, Balance und Composure weiter nach oben und – noch wichtiger – erhöht seine Skill-Moves von drei auf vier Sterne. Eine populäre Variante kommt nach Academy I bereits auf 83 Tempo, 83 Schießen, 79 Passen und 86 Dribbling.

Danach würden wir in Academy II ebenfalls Playmaker nehmen. Kroupis 71 Passing ist die offensichtlichste Schwachstelle seiner Basis-Karte. Genau dort greifen die teilweise enormen Pass-Upgrades am effizientesten. Aus einem reinen Finisher entsteht so ein technisch starker Stürmer beziehungsweise Shadow Striker, der auch im Kombinationsspiel deutlich weniger limitiert ist.

Konstantinos Karetsas – Borussia Dortmund

Der 18-Jährige startet mit 76 OVR und 76 Tempo, 71 Schießen, 74 Passen und 80 Dribbling. Dazu kommen bereits vier Sterne Skills und schwacher Fuß sowie satte sieben PlayStyles, darunter Technical, Tiki Taka, Incisive Pass, First Touch und Trickster. Seine 90 Beweglichkeit und 88 Balance sind für eine 76er-Karte ebenfalls absurd gut.

Weil sein Dribbling schon stark ist, würden wir bei Academy I ebenfalls Shooting wählen. Vor allem Abschluss, Schusskraft, Distanzschüsse und Ruhe bekommen dadurch genau den Boost, der Karetsas noch fehlt. Der Pace-Pfad wäre weniger effizient, weil seine 85 Beschleunigung bereits über dessen Cap liegt.

Bei Academy II gibt es zwei interessante Möglichkeiten. Powerhouse kann seine schwache Physis zumindest etwas auffangen, aber für seine natürliche Rolle als offensiver Spielmacher bevorzugen wir Playmaker. Mit besseren kurzen und langen Pässen sowie bis zu 86 Übersicht wird aus Karetsas ein enorm kompletter ZOM.

Der einzige kleine Nachteil: Karetsas besitzt bereits sieben normale PlayStyles. Spätere Academy-Stufen mit neuen PlayStyles und niedrigen PlayStyle-Caps könnten ihm deshalb weniger zusätzlichen Value geben als Spielern mit nur drei oder vier vorhandenen PlayStyles. Seine bestehenden sieben sind allerdings ohnehin ziemlich perfekt für sein Profil.

Welchen Spieler solltet ihr nehmen?

Wer den stärksten sofortigen Stürmer bauen möchte, bekommt mit Kroupi wahrscheinlich das beste Gesamtpaket. Quenda bietet dafür das größte Potenzial als explosiver Allround-Winger, dessen größte Schwäche – das Shooting – sich mit der Academy hervorragend beheben lässt.

Und Karetsas? Der ist für uns vor allem der spannendste echte Academy-Spielmacher. Seine Basis-Karte bringt bereits die technischen Werte und PlayStyles mit, die man normalerweise erst durch mehrere Evolutions zusammensuchen müsste.

Noch wichtiger ist aber: Trefft eure Entscheidung nicht nur anhand von Academy I und II. Zwei weitere Schritte folgen noch, und jede Pfadwahl bleibt permanent. Genau das macht die Future-Stars-Academy in FC 27 deutlich spannender als eine gewöhnliche Evo – am Ende können zwei Spieler mit derselben Ausgangskarte völlig unterschiedliche 85er-Versionen gebaut haben.

Florian Frick

Flo studiert Sportjournalismus und verbindet bei EarlyGame seine Leidenschaft fürs Schreiben und eSports. Er liebt CS, und zu sagen, dass er emotional werden kann, wenn er seine Lieblingsteams verfolgt, wäre untertrieben....