Diese exotischen Tiere leben in Deutschland? 20 Tiere, die hierzulande wirklich vorkommen!
Die leben hier?
Diese Tiere leben in Deutschland? 20 exotische Tiere, die hier wirklich vorkommen
Waschbären kennt man vielleicht schon. Doch auch Flamingos, Nandus und exotische Krebse leben in Deutschland. Diese 20 Tiere dürften viele überraschen.
EarlyGame wünscht viel Spaß beim durchschauen. | © Pixabay
1. Der Waschbär
Waschbären sehen niedlich aus, stammen ursprünglich aber aus Nordamerika. In Deutschland haben sie sich nach ihrer Einführung und der Flucht aus Gehegen stark verbreitet und leben mittlerweile in vielen Regionen auch mitten in Städten. | © Pixabay
2. Die Nutria
Die Nutria stammt aus Südamerika und erinnert mit ihrem kräftigen Körper und den auffälligen orangefarbenen Schneidezähnen an einen riesigen Wassernager. Sie lebt an Flüssen, Seen und Kanälen und hat sich in Deutschland erfolgreich etabliert. | © Wikipedia
3. Der Marderhund
Trotz seines Namens ist der Marderhund weder ein Marder noch ein Waschbär, sondern gehört zu den Hundeartigen. Er stammt aus Ostasien und wurde zur Pelztierzucht nach Europa gebracht. Inzwischen gibt es auch in Deutschland wild lebende Bestände. | © Wikipedia
4. Die Bisamratte
Die Bisamratte stammt aus Nordamerika und ist inzwischen an vielen deutschen Gewässern anzutreffen. Sie baut ihre Baue in Uferböschungen und ernährt sich vor allem von Wasserpflanzen. Ihren Namen verdankt sie einem moschusartigen Duftstoff. | © Wikipedia
5. Der Amerikanische Nerz
Der Amerikanische Nerz, auch Mink genannt, stammt aus Nordamerika. Tiere entkamen aus Pelztierfarmen oder wurden freigelassen und konnten sich in Deutschland in freier Wildbahn etablieren. Er lebt häufig in der Nähe von Gewässern und jagt unter anderem Fische, Amphibien und kleine Säugetiere. | © Pixabay
6. Der Sikahirsch
Der Sikahirsch stammt aus Ostasien und wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Deutschland gebracht. Aus eingeführten und entkommenen Tieren entstanden freilebende Populationen, etwa in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Wo er mit Rothirschen zusammenlebt, kann es zur Kreuzung beider Arten kommen. | © Pixabay
7. Das Mufflon
Mit seinen großen, spiralförmig gebogenen Hörnern sieht das Mufflon aus wie ein Wildschaf aus einer anderen Welt. Ursprünglich stammt es von den Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien und wurde vor rund 200 Jahren in Deutschland eingebürgert. Heute leben Mufflons in verschiedenen Regionen des Landes. | © Pixabay
8. Der Nandu
Ein großer, flugunfähiger Vogel aus Südamerika klingt nicht gerade nach einem typischen Bewohner Deutschlands. Dennoch gibt es freilebende Nandus, die auf entkommene Tiere zurückgehen. Die Art wird auch in deutschen Übersichten zu gebietsfremden Vogelarten aufgeführt. | © Pixabay
9. Die Nilgans
Die Nilgans stammt ursprünglich aus Afrika und ist an ihrem dunklen Augenfleck und den braunen Brustflecken gut zu erkennen. Aus entkommenen oder ausgesetzten Vögeln sind freilebende Bestände entstanden. Heute kann man die auffälligen Gänse an zahlreichen deutschen Seen und Flüssen beobachten. | © Pixabay
10. Der Halsbandsittich
Der grüne Papagei namens Halsbandsittich, mit dem roten Schnabel stammt ursprünglich aus Afrika und Südasien. In deutschen Städten, darunter Köln und andere wärmere Regionen des Westens, haben sich freilebende Kolonien gebildet. Besonders auffällig sind ihre lauten Rufe und die großen Gruppen, die abends ihre Schlafplätze anfliegen. | © Pixabay
11. Die Flamingos
Rosa Flamingos in Deutschland wirken wie eine optische Täuschung, sind aber Realität. Im Zwillbrocker Venn in Nordrhein-Westfalen brüten seit den 1980er-Jahren Flamingos, darunter Chileflamingos und Rosaflamingos. Die Vögel verbringen den Winter in den Niederlanden und kehren zur Brutzeit zurück. | © Pixabay
12. Die Asiatische Tigermücke
Diese schwarz-weiß gestreifte Mücke stammt aus dem asiatisch-pazifischen Raum und ist inzwischen auch in Deutschland etabliert. Sie ist tagsüber aktiv und kann verschiedene Krankheitserreger übertragen. Das Risiko einer Infektion in Deutschland wird derzeit allerdings als gering eingeschätzt. | © Pixabay
13. Die Asiatische Hornisse
Die asiatische Hornisse wurde über den Warenverkehr nach Europa eingeschleppt und 2014 erstmals in Deutschland nachgewiesen. Seitdem breitet sie sich weiter aus. Sie ähnelt auf den ersten Blick der europäischen Hornisse, besitzt aber eine dunklere Körperfärbung und auffällig gelbe Beinenden. | © Pixabay
14. Die Chinesische Wollhandkrabbe
Die chinesische Wollhandkrabbe fällt durch ihre behaarten Scheren auf und stammt ursprünglich aus Ostasien. Über die Schifffahrt gelangte sie nach Europa und verbreitete sich in deutschen Flüssen, darunter der Elbe. Sie kann lange Wanderungen zwischen Süßwasser und Meer zurücklegen. | © Wikipedia
15. Der Signalkrebs
Der Signalkrebs kommt ursprünglich aus Nordamerika und lebt heute in zahlreichen deutschen Gewässern. Das helle Signal auf der Schere ist eines seiner Erkennungsmerkmale. Die Art kann die Krebspest übertragen, die für heimische Flusskrebse tödlich ist. | © Pixabay
16. Der Rote Amerikanische Sumpfkrebs
Sein kräftig roter Körper macht ihn zu einem echten Hingucker. Der Rote Amerikanische Sumpfkrebs stammt aus Nordamerika und ist inzwischen auch in deutschen Gewässern nachgewiesen. Wie andere eingeführte Flusskrebsarten kann er heimische Arten gefährden und Krankheitserreger verbreiten. | © Wikipedia
17. Der Sonnenbarsch
Der Sonnenbarsch trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Seine Schuppen schimmern in Blau, Orange und Gelb. Ursprünglich stammt der kleine Fisch aus Nordamerika, wurde aber in deutsche Gewässer eingebracht und hat dort Bestände aufgebaut. Er steht auf der Liste gebietsfremder Arten, die in Deutschland etabliert sind. | © Wikipedia
18. Der Amerikanische Ochsenfrosch
Der Amerikanische Ochsenfrosch ist deutlich größer als viele heimische Froscharten und stammt aus Nordamerika. Er wurde in Europa unter anderem durch Aussetzungen verbreitet und kommt auch in Deutschland vor. Als Räuber kann er Amphibien, Fische und andere kleinere Tiere fressen. | © Pixabay
19. Die Buchstaben-Schmuckschildkröte
Viele kennen die Buchstaben-Schmuckschildkröte aus der Heimtierhaltung. Weil Tiere ausgesetzt wurden, findet man sie inzwischen auch in deutschen Seen und Teichen. Sie stammt aus Nordamerika und kann heimische Arten durch Konkurrenz um Nahrung und Lebensraum beeinträchtigen. | © Pixabay
20. Der Damhirsch
Das gefleckte Fell und das schaufelförmige Geweih machen den Damhirsch unverwechselbar. Obwohl er in Deutschland heute vielerorts vertraut wirkt, stammt ursprünglich aus Kleinasien und dem östlichen Mittelmeerraum. Über Jahrhunderte als Park- und Jagdwild gehalten. Heute gibt es zahlreiche freilebende Bestände. | © Pixabay
20 der größten Forscher Deutschlands
Viele dieser Tiere sind längst Teil der deutschen Tierwelt geworden, obwohl sie ursprünglich aus ganz anderen Regionen stammen. Einige sind faszinierende Neuankömmlinge, andere können heimische Arten und Ökosysteme unter Druck setzen. Und nicht alle sind überall in Deutschland zu finden.
Was haltet ihr davon? Welche dieser Tiere habt ihr schon einmal in freier Wildbahn gesehen? Schreibt es uns in die Kommentare!
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