11. Der Fluch (2020)
Drei Zeitebenen, eine verworrene Kriminalgeschichte und am Ende trotzdem weniger Angst als beim japanischen Geisterhorror, mit dem alles begann. Der Fluch aus dem Jahr 2020 versucht, mit einer Ermittlerin, die einem verfluchten Haus auf den Grund geht, ein mysteriöses Rätsel aufzubauen. Doch die verschachtelte Handlung erstickt genau jene unheimliche Atmosphäre, die Ju-On so wirkungsvoll machte. Nicolas Pesce versteht es offensichtlich, verstörende Horrorbilder zu inszenieren, doch die Schockmomente wirken wie nachträglich in eine Geschichte eingebaut, die sie gar nicht gebraucht hätte. An die Stelle des schleichenden Unbehagens, das diese Filmreihe ursprünglich so reizvoll machte, trat bloße Verwirrung. | © Screen Gems