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Die 15 besten Filme mit Margot Robbie

1-15

Barbie and beyond.

Nazarii Verbitskiy Nazarii Verbitskiy
Filme und Serien - Juli 3rd 2026, 08:00 MESZ
Asteroid City

15. Asteroid City (2023)

Asteroid City ist ein Wes-Anderson-Film, der seine verschachtelte Erzählstruktur so konsequent verfolgt, dass die eigentliche Handlung zeitweise wie eine Geschichte innerhalb einer Geschichte über eben diese Geschichte wirkt. Margot Robbie hat nur einen kurzen Auftritt, hinterlässt aber als Schauspielerin innerhalb der fiktiven Fernsehproduktion, die den Film rahmt, einen bleibenden Eindruck. Wie so oft bei Anderson stehen sorgfältig komponierte Bilder und emotionale Distanz nebeneinander: Die pastellfarbene Wüstenkulisse trifft auf Themen wie Verlust, Trauer und existenzielle Unsicherheit. Genau diese Kombination spaltet viele Zuschauer. Für die einen wirkt der Film kühl, überkonstruiert und emotional schwer zugänglich. Für andere ist gerade diese Distanz ein wesentlicher Teil seiner Wirkung, weil sie den Figuren und ihren Gefühlen eine ungewöhnliche Form von Raum gibt. Ob man Asteroid City faszinierend oder frustrierend findet, hängt deshalb stark davon ab, wie viel Geduld man für Andersons Stil mitbringt. Gleichgültig lässt der Film allerdings kaum jemanden. | © Focus Features

Suite Française

14. Suite Française (2014)

Suite Française erzählt die Geschichte einer jungen Französin, gespielt von Margot Robbie, die sich während der deutschen Besatzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg in einen deutschen Offizier verliebt. Was zunächst wie eine klassische Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund wirkt, erhält durch seine literarische Vorlage eine zusätzliche emotionale Schwere. Der Film basiert auf dem unvollendeten Roman von Irène Némirovsky, die das Werk schrieb, während sie selbst vor dem nationalsozialistischen Regime verfolgt wurde. Dieses Wissen verleiht der Geschichte eine Tragik und Authentizität, die weit über die zentrale Romanze hinausgeht. Robbie behauptet sich mühelos neben Darstellerinnen wie Michelle Williams und Kristin Scott Thomas. Die eigentliche Stärke des Films liegt jedoch darin, wie unaufdringlich er die Realität des Krieges spürbar macht. Die Gewalt, die Angst und die moralischen Konflikte bleiben stets präsent, ohne jemals zur bloßen Kulisse für die Liebesgeschichte zu werden. | © Universal Pictures

About Time

13. About Time (2013)

About Time ist eine romantische Zeitreisegeschichte, in der Margot Robbie die Rolle von Charlotte spielt – einer charmanten Mitbewohnerin, die den romantischen Kurs der Handlung kurzzeitig durcheinanderbringt, bevor die eigentliche Liebesgeschichte mit Rachel McAdams in den Mittelpunkt rückt. Es ist eine vergleichsweise kleine Rolle, doch Robbie verleiht der Figur genug Witz und Wärme, um im Gedächtnis zu bleiben. Der wahre Reiz des Films liegt jedoch woanders. Regisseur und Drehbuchautor Richard Curtis nutzt das Zeitreise-Konzept nicht für große Science-Fiction-Ideen, sondern für etwas deutlich Persönlicheres. Die Liebesgeschichte bildet zwar das Herzstück des Films, doch darunter verbirgt sich eine nachdenkliche Geschichte über Familie, Vergänglichkeit und die Frage, wie Menschen ihre begrenzte Zeit nutzen. Gerade die Beziehung zwischen Vater und Sohn verleiht dem Film seine emotionale Tiefe. Dadurch wird About Time letztlich weniger zu einer romantischen Komödie als zu einer warmherzigen Reflexion darüber, welche Momente im Leben wirklich zählen. | © Universal Pictures

Goodbye Christopher Robin

12. Goodbye Christopher Robin (2017)

Goodbye Christopher Robin erzählt die wahre Geschichte hinter Winnie Puuh – und sie ist deutlich trauriger, als viele Zuschauer erwarten. Im Mittelpunkt steht der Schriftsteller A. A. Milne, der nach den traumatischen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs Zuflucht im Schreiben sucht. Aus dieser Verarbeitung entstehen die berühmten Geschichten über Winnie Puuh, doch der Erfolg hat einen hohen Preis. Denn Milnes Sohn, der reale Christopher Robin, wird unfreiwillig zum Gesicht einer weltweiten Sensation. Während Millionen Kinder ihn bewundern, verliert er zunehmend die Kontrolle über sein eigenes Leben und seine Identität. Margot Robbie spielt Daphne Milne, Christopher Robins Mutter. Ihre Figur wirkt oft kühl und emotional distanziert, was die ohnehin schwierige Familiensituation zusätzlich belastet. Der Film vermeidet große melodramatische Gesten und erzählt seine Geschichte bewusst zurückhaltend. Gerade diese Ruhe verleiht den emotionalen Momenten ihr Gewicht und sorgt dafür, dass das Ende lange nachwirkt. | © Fox Searchlight Pictures

Bombshell

11. Bombshell (2019)

Bombshell versetzt Margot Robbie mitten in den Skandal um sexuelle Belästigung bei Fox News. Sie spielt Kayla Pospisil, eine fiktive Nachwuchsmoderatorin, die miterlebt, wie das System um sie herum langsam zu zerbrechen beginnt. Die Figur dient dabei als Blickwinkel für all jene Mitarbeiterinnen, die zwischen beruflichen Ambitionen, Angst und Schweigen gefangen waren. Statt große Reden über Machtmissbrauch zu halten, zeigt der Film die alltäglichen Situationen, in denen sich diese Dynamiken entfalten. Genau dadurch wirkt vieles unangenehmer und glaubwürdiger als jede direkte Anklage. Besonders stark ist Bombshell in den Momenten, in denen er einfach beobachtet. Die peinlichen Gespräche, die unausgesprochenen Erwartungen und die Normalität eines toxischen Systems entfalten ihre Wirkung gerade deshalb, weil sie nicht dramatisch überhöht werden. | © Lionsgate

Mary Queen of Scots

10. Maria Stuart, Königin von Schottland (2018)

Maria Stuart, Königin von Schottland bringt zwei der stärksten Schauspielerinnen ihrer Generation zusammen und lebt fast vollständig von dieser Konstellation. Saoirse Ronan spielt Maria Stuart mit einer Mischung aus Leidenschaft, Selbstbewusstsein und königlichem Anspruch, während Margot Robbie eine Elisabeth I. verkörpert, die ihre Verletzlichkeit hinter weißer Schminke, politischer Vorsicht und strenger Selbstkontrolle verbirgt. Die Spannung zwischen den beiden Figuren prägt den gesamten Film, selbst in den Szenen, in denen sie nicht gemeinsam auftreten. Jede politische Entscheidung und jede persönliche Kränkung wirkt wie Teil eines unausgesprochenen Konflikts, der sich über die gesamte Handlung hinweg aufbaut. Wenn die beiden Königinnen schließlich aufeinandertreffen, trägt diese Begegnung das Gewicht des gesamten Films. Der Moment funktioniert nicht wegen großer Action oder dramatischer Enthüllungen, sondern weil die Geschichte sorgfältig darauf hingearbeitet hat. Es ist ein Duell aus Persönlichkeit, Macht und gegenseitiger Wahrnehmung – und genau darin liegt die größte Stärke des Films. | © Focus Features

The Big Short

9. The Big Short (2015)

The Big Short schafft etwas, das eigentlich unmöglich wirken sollte: Er macht eine der kompliziertesten Finanzkrisen der modernen Geschichte spannend, verständlich und stellenweise sogar urkomisch. Der Film nimmt die Mechanismen hinter dem Zusammenbruch des Immobilienmarktes auseinander und erklärt sie mit einer Energie, die man von einem Wirtschaftsthriller kaum erwarten würde. Einer der bekanntesten Momente zeigt Margot Robbie in einer Badewanne, während sie hypothekenbesicherte Wertpapiere erklärt. Diese Szene fasst die gesamte Herangehensweise des Films perfekt zusammen: komplizierte Themen werden verständlich gemacht, ohne dabei den Zuschauer zu unterschätzen. Trotz aller Witze und kreativen Erklärungen verliert der Film jedoch nie seinen eigentlichen Kern aus den Augen. Hinter der Absurdität der Finanzwelt steht die Realität von Millionen Menschen, die ihre Häuser, Ersparnisse und finanzielle Sicherheit verloren. Gerade diese Mischung aus Humor, Wut und Fassungslosigkeit macht The Big Short so wirkungsvoll. | © Paramount Pictures

Birds of Prey

8. Birds of Prey (2020)

Birds of Prey gibt Harley Quinn endlich die Möglichkeit, ihre eigene Geschichte zu erzählen und profitiert sofort davon, dass sie nicht länger im Schatten des Jokers steht. Margot Robbie übernimmt die Kontrolle über den Film mit einer Energie, die gleichzeitig chaotisch, unberechenbar und überraschend charmant wirkt. Die Actionszenen sind schnell, kreativ und voller visueller Einfälle, während der Film konsequent darauf verzichtet, sich selbst zu ernst zu nehmen. Statt düsterer Superhelden-Schwere setzt er auf knallige Farben, absurde Einfälle und eine Hauptfigur, die ihre Geschichte genauso unzuverlässig erzählt, wie sie ihr Leben führt. Besonders bemerkenswert ist dabei, wie selbstbewusst der Film seine Eigenheiten auslebt. Birds of Prey versucht nie, möglichst massentauglich oder glatt zu wirken. Gerade diese Bereitschaft, seltsam, verspielt und manchmal völlig überdreht zu sein, macht ihn zu einem der unverwechselbarsten Beiträge im modernen Comicfilm-Genre. | © Warner Bros. Pictures

Suicide Squad

7. Suicide Squad (2016)

Suicide Squad hatte im Grunde eine klare Aufgabe: die Schurken des DC-Universums als den spannendsten Teil des Films zu inszenieren. Genau daran scheitert der Film jedoch größtenteils, indem er seine besten Ideen unter einer Handlung begräbt, die schon nach der Hälfte sichtbar an Richtung verliert. Margot Robbie als Harley Quinn ist dabei die große Ausnahme. Sie betritt den Film bereits vollständig geformt, exzentrisch und mit einer Energie, die sofort aus dem Ensemble heraussticht. Während der Rest des Films oft unsicher wirkt, bleibt ihre Figur konsequent überdreht, unberechenbar und faszinierend anzusehen. Gerade dieser Kontrast macht deutlich, wie viel Potenzial eigentlich in der Grundidee gesteckt hätte. | © Warner Bros. Pictures

The Suicide Squad

6. The Suicide Squad (2021)

The Suicide Squad gibt Margot Robbie’s Harley Quinn genau den chaotischen, farbenfrohen Spielraum, den die Figur immer gebraucht hat. James Gunn wirft einen riesigen Seestern-Monster, explodierende Köpfe und konsequente Comic-Book-Absurdität auf die Leinwand, ohne dabei die Figuren darunter aus den Augen zu verlieren. Der Film ist blutiger, wilder und deutlich seltsamer als die meisten DC-Produktionen, und genau darin liegt sein Selbstverständnis. Statt sich an klassische Superhelden-Formeln zu halten, lässt er seine Welt bewusst eskalieren und vertraut darauf, dass das Publikum dem Wahnsinn folgen kann. Margot Robbie passt dabei perfekt in dieses kontrollierte Chaos. Ihre Harley Quinn wirkt nie verloren in der Überdrehung, sondern bewegt sich darin mit einer Selbstverständlichkeit, die zeigt, wie sehr die Figur inzwischen ihr gehört. Sie wird nicht vom Wahnsinn verschluckt – sie navigiert ihn. | © Warner Bros. Pictures

Babylon

5. Babylon (2022)

Babylon wirft Margot Robbie als Nellie LaRoy ins Hollywood der 1920er-Jahre – eine wilde, unberechenbare Newcomerin, deren unstillbarer Wunsch nach Ruhm sie ebenso antreibt wie zerstört. Der Film zeichnet ihren Aufstieg und Fall als rauschhafte, überdrehte Reise durch eine Ära, in der das Kino gerade erst beginnt, sich selbst zu erfinden. Damien Chazelle inszeniert das Ganze als bewusst überbordendes Spektakel: laut, chaotisch, überfüllt und voller Exzess. Diese Übertreibung wirkt jedoch weniger zufällig als kalkuliert – als Versuch, die schiere Energie und den Preis dieser Ära spürbar zu machen. Im Zentrum steht dabei Robbie, die Nellies tragischen Bogen mit einer Intensität trägt, die sich im Verlauf des Films immer stärker verdichtet. Gerade im letzten Akt entfaltet ihre Performance eine emotionale Wucht, die den Lärm um sie herum plötzlich still werden lässt. Babylon wird so letztlich zu einer Geschichte über den Preis von Ehrgeiz – und Robbie sorgt dafür, dass man ihn in jeder Szene mitfühlt. | © Paramount Pictures

Once Upon a Time in Hollywood

4. Once Upon a Time in Hollywood (2019)

Once Upon a Time in Hollywood gibt Margot Robbie erstaunlich wenig Dialog, und genau das ist der Punkt. Sie spielt Sharon Tate weniger als klassische Figur, sondern eher als Präsenz – etwas Helles, Lebendiges, das einfach durch den Film läuft. Quentin Tarantino nutzt diese Zurückhaltung bewusst, um eine warme, fast sorglose Version von Hollywood zu zeigen. Tate schaut Filme, bewegt sich durch die Stadt und wirkt wie jemand, der mitten im Leben steht, ohne dass der Film sie groß erklären muss. Gerade diese Leichtigkeit macht den Effekt später so stark: Weil man sie so selbstverständlich ins Herz schließt, bekommt die bekannte historische Tragik im Hintergrund umso mehr Gewicht. | © Sony Pictures

Cropped I Tonya 2017

3. Ich, Tonya (2017)

Ich, Tonya erzählt seine Geschichte wie eine Schlägerei in einer Bar: Jede Figur erinnert sich anders, niemand übernimmt wirklich Verantwortung, und der Film lässt diese widersprüchlichen Versionen nebeneinander bestehen, ohne sie glattzubügeln. Margot Robbie spielt Tonya Harding nicht als eindeutige Schurkin oder Opferfigur, sondern als jemanden, der von einem System erst geformt und dann für seine eigenen Auswüchse verantwortlich gemacht wurde. Die Eiskunstlaufsequenzen sind spektakulär genug, um allein zu tragen, aber was den Film wirklich ausmacht, ist die unterschwellige Wut. Unter dem Humor und der überzeichneten Erzählweise bleibt immer das Gefühl, dass hier jemand seine eigene Geschichte gegen ein ganzes Urteilssystem verteidigt. | © Neon

The Wolf of Wall Street

2. The Wolf of Wall Street (2013)

The Wolf of Wall Street wirft Margot Robbie mitten in eines der chaotischsten Filmuniversen der letzten Jahrzehnte. Und sie hält dabei problemlos mit Leonardo DiCaprio in Höchstform mit. Sie spielt Naomi, eine Figur, die leicht zur Dekoration in diesem Exzess-Universum hätte werden können, macht sie aber zur schärfsten Person in jedem Raum, in dem sie auftaucht. Robbie verleiht ihr eine Mischung aus Kontrolle, Klarheit und emotionaler Durchsetzungskraft, die im Kontrast zur völligen moralischen Entgleisung um sie herum steht. Der Film selbst ist ein dreistündiger Rausch aus Übermaß, schlechten Entscheidungen und Menschen, die ständig über Grenzen gehen, ohne Konsequenzen zu spüren. Und gerade weil alles so überdreht ist, verliert er nie wirklich an Tempo – er fühlt sich weniger wie ein langer Film an als wie ein kontrollierter Absturz. | © Paramount Pictures

Barbie

1. Barbie (2023)

Barbie beginnt in einem plastischen Paradies, in dem alles perfekt, pink und leicht verstörend ordentlich ist. Margot Robbie spielt Barbie zunächst vollkommen ernst und direkt, während die Welt um sie herum zunehmend aus dem Ruder läuft – genau dieser Kontrast trägt den Film. Was folgt, ist eine Mischung aus scharfer Gesellschaftskritik und liebevoller Selbstparodie. Der Film schafft es, gleichzeitig das zu feiern und zu hinterfragen, was er zeigt, ohne dabei seinen Humor oder seine Energie zu verlieren. Kaum ein anderer Film balanciert so selbstverständlich zwischen Eskapismus und existenzieller Überforderung – oft sogar innerhalb derselben Szene. | © Warner Bros. Pictures

1-15

Vom Durchbruch an der Seite von Leonardo DiCaprio bis hin zu einer Karriere als Oscar-nominierte Produzentin und Hauptdarstellerin hat sich Margot Robbie eine der beeindruckendsten Filmografien Hollywoods aufgebaut. Sie wechselt mühelos zwischen Komödie, Krimi, Actionfilm und anspruchsvollem Drama, ohne dabei jemals auf einen bestimmten Typ Rolle festgelegt zu wirken.

Hier sind 15 der besten Filme von Margot Robbie, die man gesehen haben sollte.

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Vom Durchbruch an der Seite von Leonardo DiCaprio bis hin zu einer Karriere als Oscar-nominierte Produzentin und Hauptdarstellerin hat sich Margot Robbie eine der beeindruckendsten Filmografien Hollywoods aufgebaut. Sie wechselt mühelos zwischen Komödie, Krimi, Actionfilm und anspruchsvollem Drama, ohne dabei jemals auf einen bestimmten Typ Rolle festgelegt zu wirken.

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