HyperX Armada 25 Review: Die neue Messlatte für Gaming-Bildschirme?

Mit HyperX Armada 25 und 27 bringt HP zwei neue Gaming-Monitore auf den Markt. Wir haben einen der beiden Bildschirme zugeschickt bekommen und konnten ihn ausgiebig testen. Hier sind unsere Eindrücke zum neuen Display.

Hyper X Armada Gaming Monitor
Jetzt auch Gaming-Bildschirme: Der HyperX Armada 25. | © HyperX

Es gibt viele gute Gründe, etwas Geld in einen neuen Bildschirm zu investieren. Auf der Arbeit kommt man beispielsweise mit einem Monitor schon fast gar nicht mehr über die Runden – manche Leute benötigen sogar drei oder vier, um ALLES im Blick zu haben. Und auch wir Gamer haben uns mittlerweile voll daran gewöhnt... links ein Twitch-Stream oder YouTube-Video, während man selbst rechts am Zocken ist.

Die Marke HyperX wirst du wohl durch Headsets oder Tastaturen kennen, die Gaming-Peripherie-Sparte von HP erweitert ihr Sortiment um zwei neue Bildschirme. Wir konnten einen der beiden Monitore bereits testen – in dieser Review erfährst du, wie zufrieden wir damit waren und ob sich das Modell tatsächlich gut zum Zocken eignet.

HyperX Armada 25 Gaming-Monitor im Test

Freundlicherweise hat uns HyperX den Armada 25 Gaming-Monitor für knapp zwei Wochen zukommen lassen, damit wir die Neuerscheinung auf Herz und Nieren testen können. In dieser Zeit haben wir auf dem sexy Gerät nicht nur gezockt, sondern (leider) auch gearbeitet (arbeiten müssen) – man munkelt, dass sogar Teile dieser Review hierauf abgetippt werden.

Aussehen, Design und Handhabung

Wie du wahrscheinlich weißt, ist der erste Eindruck oftmals schon entscheidend. Beim Auspacken des Monitors waren wir schon positiv überrascht und auch der Aufbau konnte uns nicht in Grund und Boden triggern. Dank Schnelllösesystem haben es selbst Noob-Handwerker wie wir hinbekommen, den Gaming-Bildschirm mit einem Klick zu befestigen oder wieder zu lösen.

Die Halterung hat ebenfalls ihren Job erfüllt – sie hält (lol) und ist stabil am Tisch befestigt. Bei einer Displaygröße von 25 Zoll bringt es der Armada 25 auf stolze 2,9 Kilogramm – sein etwas größerer Bruder erreicht noch etwa 700 Gramm mehr auf der Waage. In unserer Testperiode hatten wir keinerlei Probleme mit dem Auf- und Abbau des Gaming-Bildschirms und konnten ihn für Meetings sogar in andere Räume mitnehmen (auch wenn das dank der fancy Halterung etwas mehr Arbeit macht, als wenn man einen normalen Monitor mit Standbein herumträgt).

Hyper X Armada
Die Halterung erlaubt es uns den Bildschirm immer so zu positionieren, wie wir ihn gerade brauchen. | © HyperX/EarlyGame

Technische Daten

Nicht lang schnacken, Kopf in Nacken. Reden wir am besten nicht lange um den heißen Brei herum, sondern zählen lieber mal die technischen Daten zum Monitor auf. Wie wir diese beim Zocken empfunden haben, verraten wir dir direkt im Anschluss...

Panel-Größe24,5" (62,2 cm)
Panel-TypIPS
Betrachtungswinkel178°
Seitenverhältnis16:9
Native Auflösung1920 x 1080 (FHD)
Max. Bildwiederholfrequenz240 Hz
Kontrastverhältnis1000:1
Helligkeit400 nits
Reaktionszeit1ms GtG (mit OD)
FarbraumsRGB 99 %
Farbtiefe8-bit
Eingänge/Anschlüsse1x DisplayPort 1.4, 2x HDMI 2.0

Entspanntes Gaming mit dem HyperX-Bildschirm? – Unser Eindruck

Was beim Überfliegen der technischen Daten gleich mal positiv auffällt, ist die maximale Wiederholungsrate von 240 Hz. Für schnelle Shooter, bei denen es vor allem auf gute Reflexe ankommt, ist das nicht nur mega geil, sondern auch mega wichtig. Hinzu kommt hier noch der berühmt-berüchtigte Eingabespeed von 1ms, was heutzutage Standard ist. Wenn deine KD/A auf dem Bildschirm immer noch unter 1 liegt, ist das ein Skill-Problem und kein Hardware-Problem.

Punktabzug gibt's allerdings für die native Auflösung des HyperX Armada 25. 1920 x 1080 – Full HD – ist leider mal so gar nicht das Niveau von 2022. Nennt uns verwöhnt, aber heutzutage erwarten wir von Gaming-Monitoren schon ein bisschen mehr. Da gefällt uns die QHD-Auflösung der 27-Zoll-Variante deutlich besser, allerdings nur mit 165 Hz.

Die beiden HyperX-Bildschirme unterscheiden sich also nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in diesen beiden Punkten voneinander.

Durch die verhältnismäßig niedrige Auflösung genügen auch zwei HDMI 2.0 Anschlüsse sowie ein zusätzlicher DisplayPort 1.4 Eingang. In unserer Testperiode hat uns das aber völlig gereicht – auch für den Casual-Gamer sollte das mehr als genug sein. Wer allerdings mit 4K-Auflösung bei 120FPS flexen will, muss ein Regal höher greifen.

Kleines Zwischenfazit, bevor wir zum Preis kommen: Die Bildschirmqualität beim HyperX Armada 25 ist nice, erfindet das Rad allerdings nicht neu. Die Farben wirken zudem stimmig und decken das gesamte Spektrum ordentlich ab. Wem die Auflösung relativ egal ist, muss sich vor keinen anderen Negativpunkten fürchten.

Aktueller Preis

Den HyperX Armada 25 Gaming-Monitor kannst du dir aktuell für 549,99 Euro in den Warenkorb scheppern. Für eine höhere Auflösung sowie zwei Zoll mehr werden beim Armada 27 etwa 50 Euro mehr fällig. Darüber hinaus kannst du dir die HyperX Armada Halterung (149,99 Euro) und eine Zusatzhalterung (99,99 Euro) auch einzeln kaufen, falls du bereits ein krasses Display besitzt.

Extra Zubehör für das Rundum-Gaming-Paket

Um den festen Stand deines neuen Gaming-Bildschirms musst du dir keine Sorgen machen. Egal, ob du dich für die 25- oder die 27-Zoll-Variante entscheidest, bekommst du immer einen Monitorarm sowie eine Tischhalterung mitgeliefert. Verbaut ist hier vor allem Metall, was laut Hersteller langlebig sein soll und sich auch in unserer Hand ziemlich robust angefühlt hat.

Die Heavyweights unter den Bildschirmen mit bis zu 10 kg und einer Displaygröße bis 32 Zoll werden unterstützt. Wer sein Setup dagegen richtig fancy gestalten möchte, fährt mit der HyperX Armada Zusatzhalterung richtig. Entweder zwei Monitore (bis 27 Zoll) oder ganze vier Bildschirme (bis 25 Zoll) kannst du hier befestigen – auch Displays von anderen Herstellern, die mit VESA 75 mm- und 100 mm-Mustern kompatibel sind.

Im Großen und Ganzen hat uns der HyperX Armada 25 Gaming-Monitor ziemlich gut gefallen und wir konnten in den zwei Wochen alles damit machen, was wir vorhatten. Besonders unser Call of Duty-Kollege hatte mit 240 Hz seinen Spaß – und eine etwas bessere KD/A als sonst. Aber auch zum Arbeiten taugt der Bildschirm, weil selbst nach acht Stunden noch nicht die Augen wehtun. Wenn du immer noch die Vorzüge des Homeoffice genießt, ist das auf jeden Fall auch nice to have.

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