Kabel vs Wireless – Das große Headset Duell

Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi? Eistee Pfirsich oder Eistee Zitrone? Headset mit Kabel oder lieber wireless? Die großen Fragen der Menschheit, leicht sind sie nicht zu beantworten. Wir gehen auf die letzte mal genauer ein und liefern dir Vor- und Nachteile.
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Headset ist Headset, oder? | © JBL

Headset mit Kabel oder ohne? Egal ob PC, Next-Gen-Konsole oder sogar Mobile: Diese Frage haben sich wohl schon viele Gamer gestellt. Und womit? Mit Recht natürlich. Stellt sich heraus, dass vieles im Leben nicht schwarz oder weiß ist und auch bei den Headsets beide Varianten ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Falls du dich aktuell nicht entscheiden kannst, wollen wir von EarlyGame dir ein wenig Hilfestellung leisten. Was ist pro? Was ist contra? Welche guten Produkte gibt's wo? Antworten auf diese Fragen findest du hier!

Grenzenlose Freiheit mit Wireless Headsets

Du kannst es dir wahrscheinlich schon denken, in welche Richtung wir hier argumentieren... Aufstehen, weil an der Tür die Post geklingelt hat? In die Küche gehen, um für Mama etwas aus dem Gefrierfach aufzutauen? Auf dem Klo... wie formuliere ich das jetzt nett... ein Duplo aus dem Rücken drücken, während du deinen Mates lauschst? Alles no problemo für den durchschnittlichen wireless Headset Genießer.

Realtalk, ist schon ein krasses Gefühl, wenn man vorher noch nie ein kabelloses Headset benutzt hat. So müssen sich Baby-Pinguine fühlen, wenn sie zum ersten Mal im Ozean schwimmen. Diese Freiheit... ist leider auch nicht unbegrenzt. Du hast zwar keinen 2-Meter-Radius durch das nervige Kabel, aber das Signal hält halt auch nicht ewig. Von Modell zu Modell unterscheidet sich das noch, ist im Schnitt mit mindestens 10 Metern aber deutlich höher.

Mit dem ganzen Hype ist jetzt aber Schluss. Größter Nachteil ist bei wireless Headsets natürlich das Aufladen. Wenn du da irgendwie 15 Stunden Gaming am Stück rausquetschen kannst, ist das schon ziemlich ordentlich. Gute Dienste leistet hier das JBL Quantum 350 Wireless. Damit man während des Zockens nicht pausieren muss, liefern die meisten Hersteller ein Kabel mit, um parallel aufzuladen. Und so wird aus dem Wireless Headset schließlich eins mit Kabelverbindung.

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Kabel heißt nicht gleich altmodisch... sag ich als Kabel-Fan jedenfalls. | © JBL / Saturn

Unbegrenzte Macht dank Kabelverbindung

Wer versteht die Referenz? Naja, fangen wir mal mit dem ABSOLUT SCHLIMMSTEN an, was bei Kabel Headsets passieren kann: Du rollst mit deinem Chair drüber und das Kabel verwurschtelt sich unter den Rädern. Grrrrr. Schlimmer geht echt nicht. Ansonsten gilt halt hier das, was ich vorher schon angesprochen habe: Die andauernde Stromversorgung schränkt halt die Bewegungsfreiheit ein bisschen ein.

Ein großer Vorteil von kabelgebundenen Headsets ist, dass sie meistens mit einer besseren Soundqualität einhergehen. Hier ein Merksatz, den ich mir natürlich nicht gerade erst ausgedacht habe: Egal ob Klinke oder USB, der Klang ist immer schee. Schee = schön, für die Nicht-Bayern unter euch.

Gehen wir mal davon aus, dass du vor allem auf den Next-Gen-Konsolen unterwegs bist und aktuell noch nach einem Headset suchst. Und wir gehen ebenfalls davon aus, dass du eher der Kabel-Freund bist. Dann ist das JBL Quantum 800 ein gutes Modell für dich. Mit einer Kabellänge von über einem Meter sitzt du ganz entspannt vor dem Rechner und musst dich nicht eingeschränkt fühlen. Beim Raging kannst du den Controller also aufm Tisch ablegen und dich ganz entspannt zurücklehnen, durchatmen und beruhigen.

Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen... Headset mit oder ohne Kabel? Na ja, versuchen wir mal diesen Ansatz: Es ist quasi wie ein Döner, mit oder ohne scharf. Im Endeffekt ist es aber immer noch ein Döner und damit gut. Kabel oder nicht liegt im eigenen Ermessen, eine falsche Entscheidung kannst du nicht treffen. Damit cheers und ab zum Dönermann.