Diese Games bringen selbst High-End-Laptops ans Limit – und wie ihr sie dennoch perfekt spielen könnt | Anzeige

Diese Spiele sind aktuelle Must-Plays... also zumindest, wenn euer Laptop überhaupt in der Lage ist, sie zum Laufen zu bekommen...

MMS AMD Games Am Limit
| © MediaMarkt / Game Science / MachineGames / CD Projects

Mehr Raytracing, größere Spielwelten und immer komplexere Simulationen: Moderne PC-Spiele verlangen Gaming-Hardware inzwischen einiges ab. Bei diesen fünf Titeln geraten selbst leistungsstarke Systeme ins Schwitzen – entsprechend wichtig ist die richtige Hardware.

Vor einigen Jahren war die Rechnung beim Gaming noch relativ einfach: schnelle Grafikkarte rein, Details auf Ultra und los geht's. Mittlerweile reicht reine GPU-Power allein längst nicht mehr aus. Große Open Worlds müssen permanent neue Daten verarbeiten, Simulationen beschäftigen mehrere CPU-Kerne gleichzeitig und Technologien wie Raytracing oder sogar Path Tracing treiben die Anforderungen an die Grafikkarte massiv nach oben.

Die Lösung ist so einfach wie genial: Ein entsprechend leistungsstarker Gaming-Laptop. Die kosten natürlich einiges – normalerweise. MediaMarkt bietet gerade einige, Dank AMD-Prozessoren großartig performende Geräte, zum günstigen Preis an. Solltet ihr also Gefahr laufen, dass eure aktuelle Hardware mit diesen Games nicht mehr klar kommt, haben wir auch gleich die Lösung für euch!

Einige aktuelle Spiele zeigen besonders deutlich, wie weit sich die technischen Anforderungen inzwischen entwickelt haben.

1. Cyberpunk 2077 – Night City kennt kein Erbarmen

Claire cyberpunk
| © CD Projects

Cyberpunk 2077 ist mittlerweile mehrere Jahre alt – gehört mit maximalen Grafikeinstellungen aber weiterhin zu den härtesten Belastungstests für Gaming-Hardware.

Der Grund dafür ist vor allem der Ray-Tracing-Overdrive-Modus. Dabei setzt CD Projekt Red auf Path Tracing und simuliert die Beleuchtung deutlich aufwendiger als bei klassischem Raytracing. Für 4K mit 60 FPS nennt der Entwickler selbst einen Ryzen 9 7900X, eine GeForce RTX 4080 mit 16 GB VRAM und 24 GB Arbeitsspeicher als Zielhardware – und das bereits unter Nutzung von Frame Generation.

Wer auf einem Gaming-Laptop spielt, muss deshalb nicht automatisch auf die beeindruckende Grafik verzichten. Der entscheidende Punkt ist vielmehr die richtige Balance aus Auflösung, Raytracing-Einstellungen und Technologien wie DLSS.

2. Alan Wake 2 – wenn Licht zum Hardwareproblem wird

Alan Wake 2 2023
| © Remedy Entertainment

Kaum ein Spiel zeigt eindrucksvoller, was moderne Beleuchtungstechnologien leisten können als Alan Wake 2.

Remedys Northlight Engine unterstützt unter anderem vollständig berechnete direkte Beleuchtung, Path-Traced Indirect Lighting und Ray Reconstruction. Remedy selbst bezeichnet die detaillierten Szenen und Lichtverhältnisse des Spiels als besonders anspruchsvoll für Raytracing.

Für aktuelle RTX-50-GPUs kommen inzwischen Technologien wie DLSS Multi Frame Generation hinzu. Dabei werden zusätzliche Frames mithilfe von KI erzeugt, um die Bildrate gerade in extrem GPU-lastigen Spielen deutlich anzuheben.

Genau solche Spiele zeigen, warum moderne Gaming-Laptops nicht mehr nur über ihre reine Rechenleistung definiert werden. Die eingesetzten Upscaling- und Frame-Generation-Technologien werden zunehmend Teil des Gesamtpakets.

3. Black Myth: Wukong – die nächste Raytracing-Stufe

Black myth wukong
| © Game Science

Dichte Vegetation, riesige Bossgegner, Partikeleffekte und extrem detaillierte Umgebungen machen Black Myth: Wukongohnehin schon anspruchsvoll. Richtig interessant wird es allerdings mit aktiviertem Full Ray Tracing beziehungsweise Path Tracing.

Damit werden unter anderem Beleuchtung, Schatten und Reflexionen deutlich aufwendiger berechnet. Für Full Ray Tracing bei 1080p und 60 FPS nennt NVIDIA als Referenz eine GeForce RTX 4060 mit 8 GB VRAM, 16 GB Arbeitsspeicher und mittleren Raytracing-Einstellungen. Für 4K und sehr hohe Raytracing-Einstellungen springt die Empfehlung bereits auf eine RTX 4080 SUPER mit 16 GB VRAM und 32 GB RAM.

Der Unterschied zeigt perfekt, wie stark allein die gewünschten Grafiksettings darüber entscheiden, welche Hardware tatsächlich benötigt wird.

4. Microsoft Flight Simulator 2024 – hier arbeitet nicht nur die GPU

Microsoft Flight Simulator
| © Microsoft

Nicht jedes anspruchsvolle Spiel bringt seine Hardware durch Raytracing ins Schwitzen.

Der Microsoft Flight Simulator 2024 simuliert eine komplette Welt samt Flugverkehr, Physik, Wetter, Aerodynamik und zahlreichen Flugzeugsystemen. Entsprechend wichtig wird hier auch die CPU-Leistung.

Microsoft nennt für die empfohlene Konfiguration unter anderem 32 GB Arbeitsspeicher. Die „Ideal Spec“ steigt sogar auf einen AMD Ryzen 9 7900X, eine RTX 4080 beziehungsweise Radeon RX 7900 XT sowie satte 64 GB RAM. Gleichzeitig wurde die Engine stärker auf Multithreading ausgelegt.

Gerade Simulationen zeigen deshalb, warum bei einem Gaming-Laptop nicht nur auf die Grafikkarte geschaut werden sollte. Eine leistungsfähige CPU kann genauso entscheidend sein.

5. Indiana Jones und der Große Kreis – Raytracing wird zur Grundvoraussetzung

| © MachineGames

Noch konsequenter geht Indiana Jones und der Große Kreis mit moderner Grafiktechnik um.

Hardware-Raytracing ist auf dem PC bereits Teil der Mindestanforderungen. Selbst für 1080p verlangt Bethesda mindestens 8 GB VRAM und 16 GB Arbeitsspeicher. Für 1440p werden bereits 32 GB RAM und eine RTX 3080 Ti mit 12 GB VRAM beziehungsweise vergleichbare Hardware empfohlen.

Und auch darüber geht noch mehr: Ein späteres Update brachte Full Ray Tracing beziehungsweise Path Tracing auf den PC. Dafür werden offiziell mindestens 12 GB VRAM vorausgesetzt.

Ultra bedeutet bei modernen Spielen also tatsächlich Ultra – und ist nicht unbedingt die sinnvollste Einstellung für jedes System.

Was braucht ein Gaming-Laptop für solche Spiele?

MMS AMD Omen
HP OMEN 17-db1351ng | © MediaMarkt

Genau hier kommt die Hardware ins Spiel.

Ein Beispiel ist der HP OMEN 17-db1351ng , den es aktuell neben einigen anderen AMD-Laptops bei MediaMarkt gibt. Im Inneren arbeitet ein AMD Ryzen AI 5 340 mit sechs Prozessorkernen und zwölf Threads. Der Prozessor erreicht bis zu 4,8 GHz Boost-Takt und wird mit 16 GB DDR5-Arbeitsspeicherkombiniert. Dazu kommen eine 1-TB-SSD und ein großes 17,3-Zoll-Display.

Das Display passt dabei ziemlich gut zur Hardware: Statt den Laptop unnötig mit einer extrem hohen nativen Auflösung zu belasten, setzt HP auf Full HD mit 144 Hz. Gerade bei anspruchsvollen Spielen lässt sich die vorhandene Leistung dadurch stärker in hohe Bildraten investieren.

Der Ryzen AI 5 340 übernimmt dabei nicht nur die klassischen CPU-Aufgaben. AMD kombiniert sechs Kerne und zwölf Threads mit einer integrierten NPU, die bis zu 50 TOPS erreicht. Für Gaming bleibt allerdings vor allem die Kombination aus moderner CPU und dedizierter RTX-GPU entscheidend.

Die eigentliche Geheimwaffe: nicht alles mit roher Leistung berechnen

Der vielleicht größte Unterschied zwischen älteren und aktuellen Gaming-Laptops liegt deshalb nicht nur in schnelleren Komponenten.

Die RTX-50-Serie unterstützt aktuelle DLSS-Technologien inklusive Multi Frame Generation. Anstatt jedes einzelne Pixel und jeden Frame ausschließlich klassisch zu berechnen, können KI-basierte Verfahren einen Teil der Arbeit übernehmen. NVIDIA positioniert DLSS genau für Situationen, in denen Raytracing und hohe Grafikeinstellungen die klassische Rendering-Leistung stark belasten.

Das macht eine Kombination wie Ryzen AI 5 340 und GeForce RTX 5060 besonders interessant für Spieler, die aktuelle AAA-Games auf einem mobilen Gerät spielen möchten.

Natürlich gibt es Grenzen: 4K, maximale Texturen und vollständiges Path Tracing können selbst deutlich teurere Systeme überfordern. Ein Laptop mit 8 GB VRAM und 16 GB RAM ist nicht dafür gedacht, jede denkbare Einstellung kompromisslos auf Anschlag zu drehen.

Bei Full HD sieht die Situation allerdings deutlich realistischer aus. Moderne Hardware, passende Grafiksettings und Technologien wie DLSS machen es möglich, auch einige der anspruchsvollsten PC-Spiele auf einem Gaming-Laptop zu genießen.

Und vielleicht ist genau das inzwischen die wichtigere Frage beim Laptop-Kauf: nicht, ob ein Gerät jedes Spiel auf Ultra schafft – sondern wie viel Leistung es aus der vorhandenen Hardware herausholen kann.

Daniel Fersch

Daniel schreibt über so ziemliches alles, was mit Games, Serien oder Filmen und (leider) auch fragwürdigen Streamern zu tun hat – insbesondere, wenn es dabei um Nintendo, Dragon Ball, Pokémon oder Marvel geht....