Der Kauf eines Gaming-Laptops will heute gut überlegt sein – wir zeigen euch die größten Fallen auf.
Ein Gaming-Laptop ist eine Investition, die mehrere Jahre halten soll. Umso ärgerlicher ist es, wenn sich nach wenigen Wochen herausstellt, dass Spiele nicht flüssig laufen, der Speicher ständig voll ist oder das Display den Spaß am Gaming trübt.
Viele Käufer achten vor allem auf den Preis oder die Grafikkarte – und übersehen dabei einige entscheidende Faktoren. Wir zeigen euch die häufigsten Fehler und erklären euch, warum wir euch ein Gerät wie diese AMD-Prozessor-getriebenen Gaming-Laptops stattdessen wärmstens ans Herz legen.
Fehler 1: Nur auf die Grafikkarte schauen
Die Grafikkarte ist zwar das Herzstück eines Gaming-Laptops, sie arbeitet jedoch nie allein. Wird sie von einem zu schwachen Prozessor ausgebremst, bleibt ein Teil der Leistung ungenutzt.
Gerade in CPU-lastigen Spielen wie Strategiespielen, Simulationen oder großen Open-World-Titeln übernimmt der Prozessor einen erheblichen Teil der Arbeit. Auch Streaming, Discord oder Browser im Hintergrund beanspruchen zusätzliche Rechenleistung.
Tipp: CPU und GPU sollten immer ausgewogen zueinander passen.
Fehler 2: Den Prozessor unterschätzen
Viele Käufer orientieren sich ausschließlich an der Modellbezeichnung der Grafikkarte und schenken dem Prozessor kaum Beachtung. Dabei bestimmt dieser maßgeblich so essentielle Bestandteile der Game-Erfahrung wie die Bildrate der meisten Games und die Ladezeiten, ist aber auch abseits des Gamings verantwortlich für Performance beim Multitasking, Videobearbeitung und Streaming.
Da moderne Mehrkern-Prozessoren darüber hinaus genügend Reserven bieten, damit aktuelle und kommende Spiele auch in einigen Jahren noch flüssig laufen, ist ein solches Gerät zusätzlich auch eine Investition in die Zukunft.
Fehler 3: Zu wenig Arbeitsspeicher
16 GB RAM gelten inzwischen als sinnvoller Einstieg für Gaming – wer zusätzlich streamt, Videos schneidet oder viele Programme gleichzeitig geöffnet hat, sollte aber eher die 32 GB-Variante ins Auge nehmen, immer gepaart mit der Möglichkeit, den Arbeitsspeicher später aufzurüsten.
Fehler 4: Das Display ignorieren
Ein leistungsstarker Laptop bringt wenig, wenn das Display nicht mithalten kann. Du hast DAS Top-MMPOG- auf deinem neuen Gerät zum Laufen gebracht, gehst aber dennoch unter, weil du nichts siehst und erst reagieren kannst, wenn du schon längst respawnen musstest...
Um das zu vermeiden, gilt es, auf die hierfür wichtigen Kriterien zu achten und etwa mindestens eine 144 Hz Bildwiederholrate, gute Helligkeit und kurze Reaktionszeiten sowie IPS- oder OLED-Panel für bessere Farben zu wählen.
Vor allem schnelle Shooter oder Rennspiele profitieren von hohen Bildwiederholraten deutlich.
Fehler 5: Am Speicher sparen
Aktuelle AAA-Spiele benötigen häufig über 100 GB Speicherplatz. Eine SSD mit 512 GB ist deshalb oft schneller voll als gedacht. 1-TB-SSD bietet deutlich mehr Spielraum für mehrere Spiele und Programme gleichzeitig.
Fehler 6: Kühlung wird unterschätzt
Leistung erzeugt Wärme.
Kann ein Gaming-Laptop die entstehende Hitze nicht ausreichend abführen, sinkt automatisch die Taktrate des Prozessors oder der Grafikkarte. Dieses sogenannte Thermal Throttling kostet Leistung und sorgt häufig für lautere Lüfter. Ein gutes Kühlsystem gehört deshalb zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines Gaming-Notebooks.
Fehler 7: Nur auf den günstigsten Preis achten
Ein sehr günstiges Angebot wirkt zunächst attraktiv.
Häufig wird jedoch an genau den Komponenten gespart, die sich später nicht mehr problemlos aufrüsten lassen, wie etwa dem Display, Kühlsystem, Prozessor oder der Akkulaufzeit.
Etwas mehr Budget zahlt sich oft durch eine längere Nutzungsdauer aus und ist meist nicht nur eine Investition in den aktuellen Spielspaß sondern auch längerfristig, wenn man ein Gerät wählt, das auch zukünftige Games mit nochmal höheren Anforderungen problemlos zum Laufen bringen wird.
Worauf sollte man stattdessen achten?
Ein guter Gaming-Laptop zeichnet sich durch ein ausgewogenes Gesamtpaket aus:
Leistungsstarker Mehrkern-Prozessor, eine moderne Grafikkarte, mindestens 16 GB RAM und schnelle SSD mit ausreichend Speicher sorgen dafür, dass mehrere Anwendungen gleichzeitig genauso gut und flüssig laufen, wie ein Game mit hohen Performance-Ansprüchen.
Ein Display mit hoher Bildwiederholrate, effiziente Kühlung und gute Verarbeitung sorgen zusätzlich dafür, dass ihr regelrecht spürt, dass sich euer Kauf gelohnt hat. Ein guter Gaming-Laptop soll euch am Ende ja nicht einfach nur schnell durch Ladebildschirme bringen, die Gesamterfahrung soll flüssig und angenehm sein.
Wer alle diese Punkte berücksichtigt, erhält ein Gerät, das nicht nur aktuelle Spiele flüssig darstellt, sondern auch für kommende Titel ausreichend Reserven bietet.
AMD-basierte Gaming-Laptops als gelungenes Gesamtpaket
Wer aktuell nach einem Gaming-Notebook sucht, findet inzwischen viele Modelle mit modernen AMD Ryzen™-Prozessoren. Diese bieten eine starke Kombination aus Gaming-Leistung, Multitasking-Fähigkeit und Energieeffizienz und kommen sowohl in Mittelklasse- als auch High-End-Geräten zum Einsatz.
In Kombination mit leistungsfähigen Grafikkarten eignen sie sich für aktuelle AAA-Spiele ebenso wie für Streaming oder Content Creation. AMD hebt zudem Technologien wie Ryzen™, Smart Technologies und FreeSync-Unterstützung als Vorteile moderner Gaming-Notebooks hervor.
Das LENOVO LOQ Essential 15ARP11 ist genau so ein Allrounder. Angefangen beim Full-HD, 144hz Screen mit 15,6 Zoll über die 1TB Festplatte bis hin zum AMD Ryzen™ 7 170 Prozessor garantiert euch dieses Notebook nicht nur Top-Performance beim Gaming, auch Streaming und die Ausführung mehrerer Aufgaben gleichzeitig laufen hier ruckelfrei ab.
Wer verschiedene AMD-basierte Gaming-Laptops vergleichen möchte, findet auf der MediaMarkt-Aktionsseite eine Auswahl aktueller Modelle verschiedener Hersteller – darunter Geräte von ASUS, Lenovo, HP, Acer oder GIGABYTE mit AMD Ryzen™-Prozessoren für unterschiedliche Budgets und Einsatzbereiche.
