Ed Sheerans Tour in Aufruhr: Alle Vorbands springen nach Macklemore-Rauswurf ab

Ed Sheerans Loop Tour verliert nach dem Aus von Macklemore nun auch alle verbliebenen Support-Acts.

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Ist dies das Ende der Tour?| ©Ed Sheeran-Instagram/Macklemore-Instagram

Die Kontroverse um Ed Sheerans US-Tour spitzt sich weiter zu. Nachdem Macklemore von den verbleibenden Terminen der Loop Tour gestrichen wurde, haben nun auch alle anderen angekündigten Vorbands ihren Rückzug erklärt.

Auslöser sind Macklemores wiederholte pro-palästinensische Äußerungen während seiner Auftritte mit Sheeran.
Bei einem Konzert im MetLife Stadium in New Jersey sagte der Rapper unter anderem „Free Palestine“. Anschließend wurde bekannt, dass mehrere Veranstaltungsorte seine weiteren Auftritte offenbar nicht mehr austragen wollten.

Finneas, Lukas Graham und Beoga verlassen die Tour

Als Erster der verbliebenen Support-Acts kündigte Finneas seinen Rückzug an. Der Musiker sollte Sheeran bei sechs Konzerten in Südamerika begleiten. In seiner Stellungnahme erklärte er, Künstler sollten ihre Stimme für unterdrückte Menschen erheben dürfen, und äußerte ebenfalls seine Unterstützung für Palästina.

Auch Aaron Rowe zog sich von der Tour zurück.
Obwohl er Sheeran als Freund bezeichnete, der sein Leben verändert habe, könne er nach Macklemores Rauswurf nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Kurz darauf folgte Lukas Graham.
Frontmann Lukas Forchhammer erklärte, Künstler sollten über Krieg, den Tod von Zivilisten und das Leid von Kindern sprechen dürfen, unabhängig davon, wo diese Menschen leben.

Auch die irische Band Beoga, die Sheeran bereits seit Jahren begleitet, kündigte ihren Rückzug an.
Die Musiker betonten die Bedeutung von Dialog, gerade bei Diskussionen über das Leid der palästinensischen Bevölkerung.

Ed Sheeran weist Verantwortung für Macklemores Rauswurf zurück

Sheeran selbst widerspricht der Darstellung, dass er Macklemores Entfernung von der Tour angeordnet habe. In einem Statement erklärte der Sänger, die Entscheidung sei vom Veranstalter getroffen worden, nachdem mehrere Venues signalisiert hätten, dass sie die Konzerte mit Macklemore nicht ausrichten würden.

Sheeran sagte außerdem, dass er mit Veranstaltungsorten, dem Veranstalter und Aktivisten verschiedener Seiten gesprochen habe, um eine Lösung zu finden.
Gleichzeitig erklärte er, dass ihn das Leid im aktuellen Konflikt erschüttere und er persönliche Ansichten dazu habe, diese jedoch nicht öffentlich diskutieren wolle.

Für Sheeran sollen seine Konzerte weiterhin ein Ort der Sicherheit und Zuflucht sein.
Macklemore hingegen verteidigt seine Entscheidung, öffentlich über Palästina zu sprechen.

Damit sind sämtliche ursprünglich angekündigten Support-Acts der kommenden Loop-Tour-Termine abgesprungen.


Was haltet ihr von der Entwicklung rund um Ed Sheerans Tour? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

Tommy-lee Venghaus

Tommy-Lee ist Medientextübersetzungsstudent und leidenschaftlicher Gamer mit einer besonderen Vorliebe für JRPGs, Anime und Medien....