Der Faultierbär, dem Julia Roberts einst den Namen gab, blüht 17 Jahre nach Rettung aus Zirkus wieder auf

Ein Faultierbär, den Julia Roberts nach seiner Rettung bennt hat, blüht auf.

Columbia Pictures Intl Rescue
Sein Leben hat sich geändert. | © Columbia Pictures - Intl Rescue

Ein Faultierbär, den Hollywood-Star Julia Roberts benannt hat, entwickelt sich 17 Jahre nach seiner Rettung aus einem Leben voller Misshandlungen in Indien prächtig. Das Tier namens Odum wurde von Menschen gerettet, die ihn dazu zwangen, für Touristen zu tanzen.

Julia Roberts gab dem Bären bei ihrem Besuch in Indien den Namen Odum

Roberts drehte 2009 den Film Eat, Pray, Love in Indien, als sie ein Tierschutzzentrum besuchte und dort den geretteten Faultierbären kennenlernte. Während ihres Besuchs gab sie ihm den Namen Odum, der vermutlich auf einen alten Familiennamen zurückgeht.

Zu diesem Zeitpunkt war Odum bereits aus der grausamen Praxis gerettet worden, Bären für Touristen auftreten zu lassen.
Die Tiere wurden gezwungen, zur Unterhaltung zu tanzen, und verbrachten die übrige Zeit eingesperrt in Käfigen.

Siebzehn Jahre später hat International Animal Rescue neue Bilder von Odum veröffentlicht, um zu zeigen, wie weit er sich erholt hat.
Die Tierschutzorganisation teilte die Aufnahmen im Vorfeld des Welt-Faultierbär-Tages am 12. Oktober und hob dabei sowohl seine Genesung als auch den langfristigen Aufwand hervor, der für die Pflege geretteter Wildtiere erforderlich ist.

Odum lebt heute im Bannerghatta Bear Rescue Centre, das zum indischen Rettungsnetzwerk Wildlife SOS gehört.
Seine Geschichte zeigt, wie sich Tiere von Misshandlungen erholen können, wenn sie eine sichere Umgebung und kontinuierliche Pflege erhalten.

Tierschützer erklären, dass Odum weiterhin besondere Pflege benötigt

Laut den Mitarbeitern des Schutzzentrums ist Odums Leben heute deutlich ruhiger als vor seiner Rettung. Er kann seine Tage damit verbringen, reife Zuckermelonen zu fressen, in seinem Pool zu planschen oder sich in einer speziell für ihn angefertigten Hängematte auszuruhen.

Alan Knight, Präsident von International Animal Rescue, erklärte, dass Odums Geschichte zeige, was Tierrettungen bewirken können.
Gleichzeitig betonte er, dass die Bedürfnisse eines Tieres nicht enden, sobald es in Sicherheit gebracht wurde.

Mit zunehmendem Alter werde Odum weiterhin Geduld, Fürsorge und eine speziell auf ihn abgestimmte Betreuung benötigen, erklärte Knight.
Das Engagement, das ihm nach seiner Rettung bei der Erholung geholfen habe, sei auch heute noch entscheidend für sein Wohlbefinden.

Odums Geschichte verdeutlicht die langfristige Bedeutung von Tierschutzmaßnahmen.
Ein Tier zu retten, ist nur der Anfang. Ihm ein sicheres Zuhause zu bieten und dafür zu sorgen, dass seine Bedürfnisse während seines gesamten Lebens erfüllt werden, ist ebenso wichtig.

Was haltet ihr von Odums Geschichte? Schreibt es uns in die Kommentare!

Tommy-lee Venghaus

Tommy-Lee ist Medientextübersetzungsstudent und leidenschaftlicher Gamer mit einer besonderen Vorliebe für JRPGs, Anime und Medien....