Jack Doherty könnte sechs Monate lang nichts mehr posten, nachdem er einen Vertrag nicht gelesen hat.
Der YouTuber und Streamer Jack Doherty muss möglicherweise eine unerwartete Pause in den sozialen Medien einlegen. Der 23-Jährige gibt an, einen Vertrag mit Shuffle.com unterschrieben zu haben, ohne ihn vollständig gelesen zu haben.
Jack Doherty gibt zu, einen Fehler gemacht zu haben
Am 10. Oktober räumte Doherty auf X ein, einen Fehler gemacht zu haben. Nach eigenen Angaben enthält der Vertrag eine Klausel, die ihn daran hindern könnte, Inhalte in sozialen Medien zu veröffentlichen. Zunächst hat er die Einschränkung für einen Scherz gehalten. Inzwischen nimmt er die Angelegenheit ernst und arbeitet mit einem Anwalt an einer Lösung.
Der Streit um den Vertrag hatte sich bereits Ende September angedeutet. Damals erklärte der offizielle X-Account von Shuffle.com, man sei inzwischen bereit, Doherty dafür zu bezahlen, dass er aufhöre, online zu posten. Die Aussage sorgte für Aufmerksamkeit, ließ jedoch zunächst offen, ob es sich lediglich um einen provokanten Spruch oder um ein ernst gemeintes Angebot handelte.
Am 7. Oktober suchte Doherty Berichten zufolge nach neuen Markensponsoren, nachdem ein mit ihm verbundenes Solana-Krypto-Projekt hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Shuffle bezeichnete das frühere Angebot anschließend als ernst gemeint.
Die nun bekannt gewordene Vertragsklausel könnte für Doherty weitreichende Folgen haben. Allerdings ist der vollständige Vertrag bislang nicht öffentlich. Deshalb bleibt unklar, welche Plattformen und Inhalte genau betroffen sind und ab wann die Einschränkung gelten würde.
Shuffle-Mitgründer bestätigt die sechsmonatige Vereinbarung
Noah Dummett, Mitgründer von Shuffle.com, bestätigte öffentlich, dass die Vereinbarung eine Laufzeit von sechs Monaten vorsieht. Auf die Situation reagierte er mit den Worten: „Money well spent to get this mf off the internet“, was sich sinngemäß mit „Gut investiertes Geld, damit dieser Typ endlich aus dem Internet verschwindet“ übersetzen lässt.
Dummett erklärte außerdem, dass Dohertys Anwälte versuchen würden, den Vertrag aufzulösen. Shuffle.com wolle jedoch an der Vereinbarung festhalten. Damit scheint der Konflikt vorerst nicht beendet zu sein.
Ob Doherty tatsächlich sechs Monate lang keine Inhalte veröffentlichen darf, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Neben den genauen Vertragsbedingungen spielt auch die Frage eine Rolle, ob die entsprechende Klausel rechtlich durchsetzbar ist. Eine bestätigte Sperre durch Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok liegt damit nicht vor. Es geht vielmehr um eine mögliche vertragliche Einschränkung.
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