A newborn has been given a fitting fast-food nickname following his birth at an unusual location.
Egal wie eilig man es gerade hat, ein kurzer Zwischenstopp im LIeblings-Fastfoodrestaurant geht immer. Das dachte sich wohl auch ein Neugeborenes, das seine Eltern kurzerhand dazu zwang, bei KFC zu halten.
Das Paar, das auf dem Weg ins Krankenhaus war, da ihr Kind drohte zur Welt zu kommen, musste einen unerwarteten Zwischenstopp bei KFC einlegen – und brachte dort ihr Kind zur Welt
Katie Murphy und ihr Partner Stephen Kirby waren am 29. August auf dem Weg ins Krankenhaus in Bromsgrove in der englischen Grafschaft Worcestershire, als Murphy plötzlich merkte, dass ihr Sohn bereits unterwegs war.
Das Paar war an diesem Tag schon einmal im Krankenhaus gewesen, nachdem bei Murphy die Wehen eingesetzt hatten. Gegen 16 Uhr wurden die beiden jedoch wieder nach Hause geschickt, weil es für die Geburt noch zu früh sei.
Als die Wehen gegen 21 Uhr weiter anhielten, beschloss das Paar, die rund 30-minütige Fahrt zurück ins Krankenhaus anzutreten. Doch etwa auf halber Strecke sagte Murphy zu Kirby, dass sie spüren könne, wie das Baby komme.
Vater hilft bei der Geburt auf KFC-Parkplatz
Kirby rief sofort den Rettungsdienst und suchte nach einer Möglichkeit anzuhalten. Schließlich entdeckte er eine KFC-Filiale, die das Paar regelmäßig besuchte, und fuhr auf den Parkplatz.
Viel Zeit, auf Hilfe zu warten, blieb den beiden nicht. Noch bevor ein Krankenwagen eintraf, brachte Murphy ihren Sohn gegen 21:35 Uhr im Auto zur Welt.
In einem Interview schilderte Murphy den Ablauf:
Als die Leitstelle versuchte, unseren Standort zu ermitteln, war der KFC der einzige Ort, den wir finden konnten. Mein Partner fuhr auf den Parkplatz, ging um das Auto herum zur Beifahrerseite und öffnete die Tür. Da konnte er meinen Sohn gerade noch rechtzeitig auffangen.
Kirby eilte um das Auto herum und half seinem Sohn auf die Welt. Etwa fünf Minuten später traf der Rettungsdienst ein. Mutter und Neugeborenes wurden anschließend ins Krankenhaus gebracht. Zum Glück verlief die unerwartete Geburt gut. Laut Murphy war ihr Sohn gesund und munter.
Das Neugeborene bekam den Namen Cody, doch angesichts seines ungewöhnlichen Geburtsorts fiel der Familie schnell noch ein passender Spitzname ein.
Dürfen wir vorstellen: „Colonel Cody“
Weil Cody auf dem Parkplatz einer KFC-Filiale geboren wurde, gaben ihm seine Eltern den Spitznamen „Colonel Cody“ – eine scherzhafte Anspielung auf Colonel Harland Sanders, den Gründer und das berühmte Gesicht der Fast-Food-Kette.
Murphy scherzte: „Wir haben beschlossen, dass wir mit ihm an seinem ersten Geburtstag zu KFC gehen müssen und dass er dort seinen ersten Wochenendjob bekommt.“
Auch KFC schaltete sich in die ungewöhnliche Geschichte ein. Ein Sprecher schickte der Familie „eimerweise Liebe“ und kündigte an, dass KFC ihnen Merchandise und Gutscheine schenken werde, um Codys unvergessliche Ankunft zu feiern. Außerdem freue sich das Unternehmen darauf, die Familie wieder zu einem Essen begrüßen zu dürfen.
