Neue Erkenntnisse im Mordfall an der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez

Bei der Voranhörung soll geprüft werden, ob genügend Indizien vorliegen, um Sänger D4vd vor Gericht zu stellen.

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Ein weiteres Indiz, für die Beziehung zur jugendlichen Celeste. | © X

Die Voranhörung gegen Sänger D4vd läuft bereits seit dem 20. Juli in Los Angeles und bringt weitere verstörende Details im Fall um den Mord an der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez ans Licht. Bislang kam es noch zu keinem Geschworenenprozess, da laut Staatsanwaltschaft weiterhin ein entscheidender Beweis fehlt. Falls ihr die bekannten Details des Falls noch einmal nachlesen möchtet, könnt ihr das hier tun.

Ermittler präsentieren neue Indizien

Während der Anhörung bekam das Gericht erstmals Bilder von Celestes sterblichen Überresten zu sehen. Den Ermittlern zufolge befanden sich Teile ihrer Leiche in mehreren Taschen im vorderen Kofferraum von D4vds Tesla. Außerdem soll der Sänger die Fotos während der Verhandlung nahezu regungslos betrachtet haben.

Ein bislang unbekanntes Detail betrifft zwei Tattoos von D4vd: das Wort „Shhh“ sowie ein „Celeste“-Tattoo, die sich auf verschiedenen Fingern befinden. Celeste hatte offenbar dasselbe „Shhh“-Tattoo auf einem ihrer Finger, der bislang jedoch nicht gefunden wurde. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass D4vd die Beziehung zu der Minderjährigen geheim halten wollte.

Zudem sagte ein ehemaliger Finanzmanager des Musikers während der Voranhörung aus. Er erklärte, dass D4vd zwischen 2023 und 2025 mehr als acht Millionen Euro verdient haben soll. Die Staatsanwaltschaft versucht damit offenbar, ihr Motiv zu untermauern, wonach der Sänger seine Karriere habe schützen wollen.

Noch ist unklar, ob es überhaupt zum Prozess kommt

Die mehrtägige Voranhörung soll zunächst klären, ob genügend Beweise für einen Geschworenenprozess vorliegen. D4vd plädiert weiterhin auf nicht schuldig. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe.

Neben den mutmaßlichen Einkäufen von Kettensägen, Leichensäcken und weiteren Gegenständen wird sich in den kommenden Wochen zeigen, ob die Ermittler weitere Beweise finden können.

Die nächsten Verhandlungstage könnten darüber entscheiden, ob einer der aufsehenerregendsten Promi-Prozesse der vergangenen Jahre überhaupt vor Gericht landet. Unabhängig vom Ausgang sorgen die jüngsten Enthüllungen bereits jetzt für neue Diskussionen im Netz und könnten den Fall in den kommenden Monaten erneut in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Wir wünschen Celestes Hinterbliebenen viel Kraft für die Zukunft.

Teilt uns eure Meinung zu dem Fall gerne in den Kommentaren mit.

Julian Mayorga
Julian Mayorga