FoodieBeauty wollte zu einem Halloween-Event – ihre Kritiker wollen ihr zeigen, dass sie das Problem ist.
FoodieBeauty besucht ein Halloween-Event, doch ihr Verhalten sorgt vor Ort und im Netz für reichlich Kritik.
Kritikresistent wie der Drachenlord
Die Karriere von Chantal Sarault, im Internet besser bekannt als “Foodie Beauty” , lebt vor allem von der Provokation und dem Streit mit ihren Kritikern. Ob sie die Spenden für Katzen in Kuwait oder für ein Schulmädchen in Syrien in die eigene Tasche steckt oder behauptet, die Familie ihres Ex-Mannes hätte sie gedrängt Hijab zu tragen oder es wäre im Islam sehr wohl erlaubt, Schweinefleisch zu essen – bei Sarault klickt sich, was aneckt.
Für die Content-Creatorin selbst, scheint dies aber gar nicht so klar zu sein, sie geht viel eher davon aus, dass ihre Kritiker, die Videos über ihr vermeintliches Fehlverhalten machen, regelrechte Parasiten wären, die von ihrem Erfolg zehren würden.
Insofern ist für sie auch klar, dass die Kritik, die ihr aus dem Netz entgegenschlägt, fehlgeleiteter Hass ist, mit dem ein paar verwirrte Seelen Geld verdienen wollen würden – ganz ähnlich wie das auch einst beim Drachenlord der Fall war.
In einem ihrer letzten Streams besuchte Foodie Beauty eine Halloween-Veranstaltung und ihr Verhalten vor Ort soll ihren Kritikern nun als Beweis dafür dienen, dass die Antipathie gegen sie eben nichts mit dem Internet zu tun habe.
Eine Halloween-Veranstaltung und FoodieBeautys Ärger damit
Sarault lebt in Kanada – zwar behauptete sie kürzlich, sie wolle zurück nach Syrien zu ihrem Ex-Mann, wie so viele Vorhaben der Content Creatorin verpuffte dieses Luftschloss dann aber plötzlich und unkommentiert. In den letzten Tagen gab es in vielen Orten Kanadas besondere Halloween-Veranstaltungen, so auch in Ottowa, der Heimat Saraults.
Die Idee hinter diesen Veranstaltungen ist simpel: Bevor sich in der Nacht von Halloween Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Straßen herumtreiben, bei all dem Grusel und der Jagd auf Süßkram blindlings über Straßen rennen und sonstigen Unsinn treiben, soll hier in einer sicheren Umgebung “Süßes oder Saures” gespielt werden. Gleichzeitig sollte bei der Veranstaltung Werbung für die Tafel Ottawas gemacht und Lebensmittelspenden gesammelt werden.
Für die Kritiker Saraults alles andere als ein Ort, an dem sie etwas zu suchen hätte, da sie schon seit Jahren behauptete, seit ihrer Konvertierung zum Islam keine andersartigen Feiertage mehr zu feiern, sich weder jemals sonderlich spendabel zeigt und darüber hinaus keine Kinder hat, die auf "Süßwarenstreife" gehen könnten – dennoch war Foodie Beauty vor Ort und streamte.
Sie filmte sich, wie sie sich über die langen Schlangen vor Ort beschwerte, sich an mit ihrem Scooter an großen Menschenmengen vorbeidrängte und dabei immer wieder darauf hinwies, dass sie wegen ihrer körperlichen Einschränkungen durch ihr Gewicht vorgelassen werden sollte und ganz allgemein ein großes Ärgernis für die anderen Besucher war.
Mehrfach beschwerte sie sich und lästerte über dünnere, sich zu Fuß bewegende Leute in ihrem Stream, zeigte sich empört darüber, dass die öffentlichen Toiletten nicht ihren Ansprüchen genügten und nannte das Event eine Enttäuschung, weil sie für ein paar weinige Süßigkeiten ewig hätte anstehen müssen – als sie nach ihrer Aussage zu letzterem daraufhingewiesen wurde, dass es sich um eine Spendenveranstaltung gehandelt habe, tat sie dies schnell mit einem “Ups” ab.
Muslim-Kostüm und ein Ärgernis für alle
Bereits während ihres Streams im Chat und auch in späteren Reaction-Videos war die Kritik – erneut – groß, vor allem aber waren viele darum bemüht, Sarault klar zu machen, dass die wütenden Blicke und Anmerkungen, die sie vor Ort kassiert hatte, ein Beweis dafür wären, dass Kritik an ihr nichts. mit ihrem Auftritt im Internet allein zu tun hätte, sondern damit, dass sie wirklich ein unangenehmer Mensch wäre, der für andere ein Ärgernis sei.
Ein Kommentar meinte, dass sie gar kein Halloweenkostüm benötigt hätte, da sie ja bereits ein “Muslim-Kostüm” trage und die Religion nie wirklich ernst genommen hätte, während ein anderer betonte, dass niemand sie möge, weder im Netz noch im realen Leben.
Für Sarault selbst wird aber auch dies erneut kein Moment der Selbstreflexion und des Umdenkens sein, stattdessen wird sie demnächst einfach wieder davon sprechen, dass sie in der echten Welt wie im Internet immer nur auf islamophobe Hater treffen würde, die ihr nur aus Selbsthass dickenfeidliche Kommentare entgegenbringen würden, bevor sie sich danach wieder über eine Spendenveranstaltung beschwert, bei der sie nicht genügend Süßkram bekommen hätte...
