Der Punisher redet von "Hunderassimus" Kritiker der Aussage meinen, die Wortwahl ginge zu weit.
Jon Bernthal hat mit seiner Verteidigung von Pitbulls eine hitzige Debatte ausgelöst. In der Howard Stern Show bezeichnete der aus The Punisher bekannte Schauspieler die Vorurteile gegenüber der Hunderasse als eine Form von "Hunderassismus".
Der Punisher mit dem Herz für Vierbeiner
Bernthal, der zuletzt als Punisher unter anderem in Spider-Man: Brand New Day und ebenso in Nolans Odyssee zu sehen war, ist bekannt für klare Aussagen, die gerne auch mal deftiger ausfallen, wobei er von den allermeisten seiner Kollegen auch stets als offen- und gutherzig beschrieben wird. Beiden Facetten wurde er in der Show von Howard Stern gerecht, als er sich zur Debatte rund um Kampfhunde und ihrem Image als gefährliche Waffen äußerte.
Bernthal, der selbst seit Jahren Pitbulls hält, widersprach der Ansicht, die Tiere seien grundsätzlich aggressiv. Das Verhalten eines Hundes hänge seiner Meinung nach vor allem von dessen Erziehung, Training und Besitzer ab. Problematisch seien Menschen, die sich Pitbulls bewusst als Statussymbol anschaffen und deren gefährliches Image fördern.
Menschen, die die Tiere direkt verurteilen würden, weil sie dieser oder jener Rasse angehören oder auf diese oder jene Art aussehen würden, würden sich seiner Ansicht nach einer Form von "Hunderassismus" schuldig machen.
Kritik an der Wortwahl
Seine Wortwahl stieß allerdings auch auf deutliche Kritik. Viele halten den Vergleich mit Rassismus und der Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung für unangebracht. Zudem verwies die New York Post auf umstrittene Statistiken, nach denen Pitbulls überdurchschnittlich häufig an tödlichen Hundeangriffen beteiligt sein sollen.
Bernthal bleibt dennoch bei seiner Position: Nicht die Hunderasse sei das eigentliche Problem, sondern der Umgang des Menschen mit ihr.
