TikTokerin baut kompletten 7-Eleven nach und verschenkt die Ware – die echte Kette reagiert darauf

Unzählige Snacks, kalte Slushys und viel Aufwand hat TikTokerin Serena Neel aufgebracht, um Leuten eine Freude zu bereiten.

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Mit ihrem großzügigen Community-Projekt begeistert sie Follower und Briefträger. | © YouTube / Serena Neel

Die Influencerin Serena Neel ist für ihre aufwendigen Community-Projekte bekannt, diesmal setzt sie aber noch einen drauf. Den Eingangsbereich vor ihrem Haus baut sie zu einem vollwertigen 7-Eleven mit Regalen, Kühlschränken, Snacks und Getränken um.

In ihrem Vorgarten bringt sie zusätzlich Schilder an, auf denen „Gratis 7-Eleven“ steht. Ihr Projekt geht auf TikTok und Instagram viral und für ihre Kreativität erhält sie in kurzer Zeit mehrere Millionen Klicks.

Während einige Creator großzügigerweise Geld verschenken, geht Serena es komplett anders an und baut ihren eigenen 7-Eleven.

Der Vorhaus-7-Eleven

Bei ihrem eigenen Convenience Store orientiert Serena Neel sich am Original. Sie baut Schilder nach, Regale mit Alltagsprodukten, ein großes Kühlregal, eine Kühltruhe mit Eis und sogar Snackstationen mit Nachos, Pizza, Hot Dogs und Co. Der Renner wird aber schnell die Slush-Maschine – was, wie sie selbst sagt, bei dem Wetter auch verständlich ist.

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Alles an Ort und Stelle, Serena überprüft zwischendurch, was noch fehlt. | © YouTube / Serena Neel

Die Besucher des Ladens dürfen sich kostenlos bedienen und besonders profitieren Passanten und Lieferanten.

Von außen wirkt der Laden wie eine echte Filiale und viele Zuschauer hielten die Bilder zunächst für KI oder Photoshop. Der Aufwand, der hinter dem Projekt steckt, überrascht die Community aber noch mehr als die Aktion selbst.

Hinter den viralen TikToks steckt deutlich mehr Arbeit als gedacht

Serena plante die Aktion über mehrere Wochen. Sie musste Produkte einkaufen – einige wie die Pizzen hat sie sogar von 7-Eleven selbst gekauft –, Regale organisieren, das Branding nachbauen und die Logistik koordinieren.

@serenaneel

My biggest project yet !! #mailmen #minifridge #7eleven setting up a FREE 7-Eleven for my delivery drivers

original sound - Serena Neel

Damit machte sie die Idee nicht nur zu einem TikTok-Stunt, sondern zu einem großzügigen Community-Projekt. Während die fertigen Clips nur wenige Minuten dauern, stecken dahinter unzählige Stunden Vorbereitung.

Die Reaktion von 7-Eleven

Bei der Nutzung des Brandings muss es doch rechtliche Konsequenzen geben, oder? – Das denken zunächst viele, aber es kommt ganz anders.

Die Reaktion der offiziellen Marke fällt genauso unbedenklich aus wie die Aktion selbst. Ein lokaler Filialeiter besucht den Laden und reagiert sehr positiv auf die Aktion.

Die Community feiert die indirekte Antwort der Supermarktkette und ganz nebenbei verstärkt 7-Eleven damit die Viralität des Projekts. Es ist äußerst selten, dass eine große Marke auf ein Fan-Projekt reagiert und noch seltener ist es, dass sie dabei ihren Zuspruch und ihre Anerkennung so positiv zum Ausdruck bringt, wie der Franchise-Nehmer in dem Video.

Die Community liebt die Idee

Die Millionen Aufrufe, liebevollen Kommentare und die Reaktionen der Ladenbesucher sprechen eine deutliche Sprache – die Menschen lieben die Idee.

Viele wünschen sich ähnliche Aktionen in ihrer Umgebung und alle loben die Kreativität, Nächstenliebe und den Aufwand dahinter. Einige gehen sogar so weit und nennen das Projekt den „freundlichsten TikTok-Trend überhaupt“.

In Zeiten von Rage-Bait und Drama geht ein positiver Clip viral und genau das hebt die Aktion von vielen anderen Creator-Projekten ab.

Der kostenlose Mini-7-Eleven wird zum Internet-Hit und die Reichweite zeigt, dass auch gut gemeinte Inhalte immer noch Millionen Menschen erreichen können.

Während die meisten viralen Clips durch Kontroversen, Streitigkeiten oder sogar Straftaten entstehen, schenkt uns Serena Neel einen Lichtblick, den wir in der heutigen Zeit mehr als nötig haben.

Denn mit ein bisschen Kreativität und Großzügigkeit begeistert ihre verrückte Idee das Internet und verbreitet schlicht gesagt einfach nur Freude.

Schreibt uns in die Kommentare, welchen Laden ihr gerne einmal kostenlos besuchen würdet – 7-Eleven, McDonald’s oder einen anderen?

Julian Mayorga
Julian Mayorga