Streamer: Santos Salazar äußert sich nach seiner Festnahme wegen des Verdachts auf versuchten Mord.
Der Kick-Streamer und TikTok-Creator Santos Salazar hat sich erstmals öffentlich zu seiner Festnahme geäußert. Der 21-Jährige war am 13. August nach einem gemeldeten Vorfall häuslicher Gewalt in Los Angeles festgenommen worden. Dabei stand der Vorwurf des versuchten Mordes im Raum.
Salazar wurde zunächst mit einer Kaution von einer Million US-Dollar inhaftiert. Die Festnahme erfolgte nur wenige Wochen, nachdem er und die Creatorin Brianna Olsen ihr gemeinsames Kind Sunday Ray bekommen hatten. Das Paar hatte sein Leben als frischgebackene Eltern zuvor regelmäßig in den sozialen Medien geteilt.
Santos Salazar kommt wieder frei
Am 17. August wurde Salazar nach vier Tagen aus dem Gefängnis entlassen. Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles County entschied zunächst, keine Anklage zu erheben. Der Fall wurde jedoch zur weiteren Untersuchung an die Polizei zurückgegeben. Damit ist die Angelegenheit noch nicht endgültig abgeschlossen.
Nach seiner Freilassung veröffentlichte Salazar gemeinsam mit seinem Anwalt Nicholas Rosenberg ein TikTok-Video und äußerte sich erstmals selbst zu den Ereignissen.
„Ich fühle mich sehr gesegnet und bin dankbar, wieder bei meiner Familie zu sein“, erklärte der Streamer. Außerdem bedankte er sich bei seinem Anwalt und betonte, dass er seine neu gewonnene Freiheit zu schätzen wisse.
Rosenberg bezeichnete den Vorfall als „häuslichen Streit“ und erklärte, dass ein Augenzeuge die Situation übertrieben dargestellt habe. Der Anwalt habe die Staatsanwaltschaft zudem darum gebeten, keine Anklage zu erheben oder gegebenenfalls nur weniger schwere Vorwürfe zu verfolgen.
Brianna Olsen spricht von einem „großen Missverständnis“
Auch Brianna Olsen stellte sich öffentlich hinter Salazar. Sie bezeichnete die Ereignisse als „großes Missverständnis“ und erklärte, dass ihrem Partner etwas vorgeworfen werde, das er nicht getan habe.
Gleichzeitig widersprach Olsen Gerüchten, wonach sie eine einstweilige Verfügung gegen Salazar beantragen wolle. Das Paar wolle die Einzelheiten des Vorfalls möglichst privat halten und sich auf die Familie und das gemeinsame Kind konzentrieren.
Vor Salazars Freilassung veröffentlichte Olsen außerdem Aufnahmen, die offenbar zeigen, wie der Streamer in Handschellen abgeführt wird. Sie versicherte ihren Followern, dass sie und das Baby sicher seien.
Die Polizei hat bislang keine konkreten Einzelheiten zu dem Vorwurf des versuchten Mordes veröffentlicht. Die Ermittlungen laufen weiterhin. Salazar wurde nicht wegen eines Verbrechens verurteilt, und die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, zunächst keine Anklage zu erheben, bedeutet, dass die Vorwürfe bislang nicht gerichtlich bestätigt wurden.
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