Durch Österreich reisten schon so einige – aber komplett durchschwimmen? Das ist nochmal was anderes!
72 Stunden, 350 Kilometer und vermutlich deutlich weniger Schlaf, als jeder Arzt empfehlen würde: Der Abenteuer-Creator und Extremathlet Marinus Obermair alias MovelikeG plant beim "yfood River Race 350" die größte Herausforderung seiner bisherigen Karriere.
Der 23-Jährige will von Passau bis nach Bratislava schwimmen und dabei die Donau auf einer Strecke von rund 350 Kilometern bezwingen. Dafür bleiben ihm gerade einmal drei Tage. Gelingt das Vorhaben, winkt ihm ein neuer Weltrekord.
Das gesamte Abenteuer soll live auf yfood.com und YouTube übertragen werden. Moderator Jan Mihm begleitet den Rekordversuch rund um die Uhr. Unterstützung erhält Marinus unter anderem von Joey Kelly, Sophia Thomalla, DJ Ötzi und Luca Hänni.
Ein Papierboot und ein ziemlich großer Kindheitstraum
Die Idee für das Projekt entstand nicht etwa bei einer besonders wilden Marketingrunde, sondern bereits in Marinus Kindheit.
Als Dreijähriger setzte er gemeinsam mit seinem Vater ein Papierboot in die Donau. Auf die Frage, wohin das kleine Boot wohl treiben würde, antwortete sein Vater: "Einmal durch ganz Österreich."
Fast 20 Jahre später möchte Marinus diese Reise nun selbst antreten – allerdings ohne Papierboot und dafür schwimmend.
Die Strecke führt ihn durch starke Strömungen, vorbei an Schiffsverkehr und über Hunderte Kilometer offenes Gewässer. Geschwommen wird tagsüber und nachts. Erholungspausen sind zwar vorgesehen, dürften aber eher unter die Kategorie "kurz Augen zu und weiter" fallen.
"Die meisten Menschen denken, für außergewöhnliche Dinge braucht man außergewöhnliche Fähigkeiten. Stimmt nicht. Man braucht die richtige Einstellung, harte Arbeit und ein Team, das an einen glaubt."
sagt Marinus.
Für ihn soll das River Race zeigen, dass nicht immer der Schnellste oder Stärkste gewinnt, sondern häufig derjenige, der überhaupt erst loslegt.
Joey Kelly, Sophia Thomalla und DJ Ötzi als Kilometer-Paten
Ganz allein ist Marinus auf der Donau nicht unterwegs. Joey Kelly unterstützte ihn bereits bei Teilen der Vorbereitung. Während des Livestreams übernehmen bekannte Persönlichkeiten aus seinem Umfeld außerdem sogenannte Kilometer-Patenschaften.
Joey Kelly, Sophia Thomalla, DJ Ötzi und weitere Unterstützer stehen jeweils für bestimmte Abschnitte der Strecke. Sie sollen Marinus motivieren und gleichzeitig daran erinnern, dass er selbst mitten in der Nacht irgendwo auf der Donau nicht komplett auf sich allein gestellt ist.
Mitschwimmen müssen die prominenten Paten allerdings nicht. Eine vermutlich sehr beliebte Regelung.
Hausboot wird zur schwimmenden Kommandozentrale
Begleitet wird Marinus von einem Team aus Physiotherapeuten, Sanitätern und zugeschalteten Coaches. Sie sollen seinen körperlichen Zustand überwachen und ihn durch die mental schwierigsten Phasen bringen.
Parallel fährt ein speziell ausgestattetes yfood-Hausboot mit. Es dient als Sicherheitszentrale, Versorgungsstation, Schlafplatz und mobiles Livestudio.
Von dort berichtet Moderator Jan Mihm rund um die Uhr über den Fortschritt des Rekordversuchs. Zuschauer sollen dadurch nicht nur die sportlichen Höhepunkte, sondern auch Erschöpfung, Rückschläge und wahrscheinlich den einen oder anderen Moment mitbekommen, in dem Marinus seine Lebensentscheidungen kurz hinterfragt.
Unterstützt wird das Projekt außerdem von der Worldchanger Foundation. Im Rahmen des Rekordversuchs werden Spenden für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gesammelt.
Für yfood geht es um mehr als einen Weltrekord
"Marinus Idee war von Anfang an zu gut, um sie nicht zu unterstützen", erklärt Marco Raab, Chief Marketing Officer von yfood.
Das Projekt gehe über die sportliche Leistung hinaus. Es solle zeigen, wie Menschen Grenzen austesten, Träume verfolgen und andere dazu inspirieren können, ihre eigenen Herausforderungen anzugehen.
Oder, wie Raab es formuliert:
Der innere Abenteuer-Hunger von Marinus soll gestillt werden. Ob dafür 350 Kilometer Donau ausreichen, wird sich zeigen.
Extremsport ist für MovelikeG nichts Neues
Der Rekordversuch ist zwar Marinus bislang größtes Abenteuer, sein erstes ist es aber nicht.
Bekannt wurde der Creator durch eine Weltreise ohne Geld. Dabei legte er rund 90.000 Kilometer zurück, reiste ausschließlich per Anhalter und verzichtete vollständig auf Flugzeuge.
Im Jahr 2024 durchquerte er Australien mit dem Fahrrad. Mehr als 4.000 Kilometer absolvierte er innerhalb von 40 Tagen. Im vergangenen Jahr lief er außerdem rund 3.000 Kilometer von Mexiko nach Kolumbien und durchquerte dabei sieben Länder.
Nun folgt also die Donau.
Ob Marinus die 350 Kilometer tatsächlich innerhalb von 72 Stunden schafft, können Zuschauer live auf yfood.com und YouTube verfolgen. Sicher ist schon jetzt: Ein entspannter Badeausflug wird das nicht.
