Wer bei KrokoBoss einschaltet, bekommt LoL, Rage, trockenen Humor und Challenges, bei denen Aufgeben keine Option ist.
Krokodil im Sumpf? Auf Twitch findet ihr genau eines: KrokoBoss. Der Mann hinter dem ungewöhnlichen Namen heißt Paul, kommt aus Wien und wird von seiner Community meistens einfach „Kroko“ genannt. Seine Zuschauer sind der „Sumpf“ und schon hat der Streamer ein Wiedererkennungsmerkmal, das ihn von vielen anderen Creatorn abhebt.
Doch wer steckt eigentlich hinter KrokoBoss?
KrokoBoss: Wer steckt hinter dem Namen?
Hinter KrokoBoss steckt Paul aus Wien. Der Österreicher wurde am 25. August 2000 geboren und feierte also 2026 seinen 26. Geburtstag. Auf Twitch dreht sich bei Kroko vor allem vieles um Gaming. Besonders League of Legends gehört zu seinen bekanntesten Games. Dazu kommen Just Chatting, (Win)-Challenges und gemeinsame Streams wie Among Us mit Creatorn wie Elias Nerlich & Co., bei denen der Puls der Beteiligten gerne mal durch die Decke geht. Auch gemeinsame Projekte mit anderen Creatorn gehören zu seinem Content oder gar eigene Turniere casten.
Seine Twitch-Karriere startete Kroko bereits 2018. Was zunächst mit Gaming-Streams begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil der deutschsprachigen Streaming-Szene.
Von der Bundeswehr auf Twitch: So begann Krokos Karriere
Wie Kroko überhaupt zum Streamen kam, hat er selbst einmal in einem seiner Streams erzählt. Angefangen hat alles ziemlich unspektakulär: Paul zockte schon immer gerne und hatte ein bis zwei Freunde, die ihm dabei regelmäßig zuschauten. Irgendwann kam ihm die Idee, das Ganze einfach zu streamen.
Die ersten Monate waren allerdings alles andere als ein Durchbruch. Rund acht Monate lang schauten im Schnitt gerade einmal vier bis neun Zuschauer zu. Für Paul war das trotzdem kein Grund, wieder aufzuhören. Stattdessen fing er an, sich mit anderen Streamern zu vernetzen und gemeinsam mit ihnen zu streamen.
Parallel zu seinen ersten Erfolgen auf Twitch war Paul bei der Bundeswehr. Nach der Schule absolvierte er zunächst seine Grundausbildung und wurde anschließend in die Stellungskommission versetzt. Streaming lief dabei weiterhin neben seinem Dienst und verlangte ihm teilweise einiges ab. Wie er selbst in einem Stream erzählte, kam es vor, dass er nach seinem Dienst gerade einmal zwei Stunden Schlaf bekam. Danach ging es für ihn bereits mit dem Stream weiter. Und auch nach dem Stream war noch lange nicht Feierabend: Teilweise saß Paul anschließend noch ein bis zwei Stunden daran, TikToks, Videos und anderen Content zu schneiden, bevor er wieder nur kurz schlafen konnte und sein Dienst von vorne begann.
Dass dieser Rhythmus auf Dauer nicht gesund war, war ihm durchaus bewusst. Trotzdem wollte er nicht auf seine Leidenschaft verzichten. Für Paul war Streaming zu diesem Zeitpunkt längst mehr als ein Hobby, sondern etwas, in das er unbedingt weiter investieren wollte.
Auch sein Wachstum auf Twitch verlief dabei nicht immer kontinuierlich. Zwischendurch gab es immer wieder Rückschläge, bei denen seine Zuschauerzahlen auf 20 bis 30 Personen zurückgingen. Kroko machte trotzdem weiter, knüpfte neue Kontakte und streamte mit immer mehr bekannten Creatorn. Unter anderem lernte er Veni, Henke, Reeze, Filow, Zarbex und NiekBeats und viele weitere Cretaor kennen. Durch gemeinsame Streams und weitere Projekte wurde er nach und nach bekannter.
Aus den wenigen Zuschauern der Anfangszeit wurden schließlich Hunderte und später Tausende. Heute kann der Österreicher mehr als gut von seinem Job als Creator leben und ist aus der deutschsprachigen Streaming-Szene kaum noch wegzudenken.
Warum Tausende wegen Kroko einschalten
Was Kroko von vielen anderen Gaming-Creatorn unterscheidet, ist sein ausgeprägter Gamer-Ehrgeiz. Wenn er sich einer Win-Challenge stellt, will er sie auch durchziehen. Aufgeben, nur weil eine Challenge schwieriger wird als gedacht, kommt für ihn kaum infrage. Wenn es dafür nötig ist, über 24 Stunden zu zocken, dann ist das eben so.
Paul lernt schnell, will in den Games nicht einfach nur dabei sein, sondern möglichst gut werden. Gleichzeitig nimmt er sich selbst nicht zu ernst. Sein trockener Humor, seine witzigen Reaktionen und sein ganz eigener Charme sorgen dafür, dass auch abseits des eigentlichen Gameplays keine Langeweile aufkommt. Genau diese Mischung macht seinen Content für viele Zuschauer so interessant. Kroko bringt Gaming-Talent und Ehrgeiz mit, kann aber genauso gut unterhalten und aus einer Situation spontan einen lustigen Moment machen. Er schafft es damit, nicht nur als guter Gamer, sondern vor allem als Entertainer zu funktionieren.
Und genau deshalb schalten die Leute gerne bei ihm ein: Sie wissen nie ganz, wie lange eine Challenge dauern wird, wann der nächste Rage-Moment kommt oder welcher trockene Spruch als Nächstes fällt.
So verdient KrokoBoss sein Geld
Sein Geld verdient KrokoBoss mittlerweile über mehrere Standbeine. Ein wichtiger Teil seiner Einnahmen kommt dabei direkt von Twitch, etwa durch Werbung, Abos, Bits und Donations seiner Community. Dazu kommen Werbeeinnahmen über YouTube sowie Kooperationen und Werbepartnerschaften mit Unternehmen.
Auch abseits seiner klassischen Streams hat sich Kroko weitere Möglichkeiten aufgebaut, mit seinem Content Geld zu verdienen. Dazu gehört unter anderem sein Podcast „Kontrastprogramm“, den er gemeinsam mit Willy produziert. Events, gemeinsame Projekte und weitere Kooperationen mit anderen Creatorn und Marken ergänzen seine Einnahmequellen.
Wie hoch sein tatsächliches Einkommen dabei ist, ist nicht öffentlich bekannt. Fest steht aber: Aus den vier bis neun Zuschauern seiner Anfangszeit ist längst ein professionelles Creator-Business mit mehreren Standbeinen geworden. Verdient sagen wir!
Träume verwirklichen: clever geplant mit der DVAG
Wenn dich diese Geschichte inspiriert hat, Held:in in deiner ganz eigenen Story zu werden und du dafür in Sachen Finanzen und Vorsorge den richtigen Grundstein legen willst, check doch einfach mal die Finanzcoaches der DVAG ab.
