Vom Jugendvertrag bei Hertha bis zum Profigehalt in Europa – heute lebt Sidney Friede ein ganz anderes Leben.
Bevor Sidney Friede als Streamer auf Twitch bekannt wurde, war sein Leben klar auf den Profifußball ausgerichtet. In einem Livestream spricht er offen über seine damaligen Einnahmen beschreibt er offen, wie früh seine Karriere begann – und wie sich seine finanzielle Entwicklung Schritt für Schritt aufgebaut hat.
Früher Einstieg bei Hertha BSC
Friede unterschrieb seinen ersten Vertrag bereits mit 14 Jahren im Nachwuchs von Hertha BSC. Damals spielte er in der U15 und verdiente rund 200 Euro im Monat. Für ihn war das zu diesem Zeitpunkt bereits viel Geld – genug, um sich beispielsweise Fußballschuhe oder persönliche Dinge leisten zu können.
Er berichtet, dass er zusätzlich früh einen Ausrüstervertrag bei Nike hatte und damit zu den ersten seiner Altersklasse gehörte, die bereits im Jugendbereich professionell ausgestattet und bezahlt wurden.
Steigendes Gehalt im Jugendbereich
Im Verlauf seiner Jugendzeit stieg sein Gehalt kontinuierlich an. Laut seiner eigenen Aussage entwickelte sich das monatliche Einkommen ungefähr stufenweise von 200 Euro über 400, 600 und 800 Euro bis hin zu etwa 1.200 Euro im letzten Jugendjahr mit 18 Jahren.
Diese Entwicklung zeigt, wie stark leistungsorientiert Nachwuchsleistungszentren im Profifußball strukturiert sind – auch schon vor dem eigentlichen Profidebüt.
Einstieg in den Profibereich
Mit dem Übergang in den Profifußball bei Hertha BSC und späteren Stationen in Belgien, Wiesbaden und der Slowakei änderte sich seine finanzielle Situation deutlich. Friede beschreibt sein Einkommen in dieser Phase als „fünfstellig“ und nennt ein Grundgehalt von ungefähr 10.000 bis 20.000 Euro brutto im Monat.
Diese Größenordnung passt zu typischen Gehältern in der 2. Bundesliga sowie vergleichbaren europäischen Ligen, in denen er unter anderem bei Vereinen wie Royal Excel Mouscron, SV Wehen Wiesbaden und FC DAC Dunajská Streda unter Vertrag stand.
Insgesamt kam er so auf eine solide Profi-Einnahmebasis, auch wenn er selbst betont, dass dies keine Bundesliga-Topgehälter waren.
Karriereende durch Verletzungen
Trotz seiner sportlichen Entwicklung endete seine Profikarriere früh. Grund dafür waren anhaltende Knieprobleme nach einem Meniskusriss. Nach einer Operation und weiteren Beschwerden entschied er sich schließlich, den Profifußball mit Anfang 20 zu beenden, um kein dauerhaftes Gesundheitsrisiko einzugehen.
Der Wechsel ins Streaming
Schon während seiner aktiven Zeit war Friede digital aktiv und betrieb früh einen eigenen YouTube-Kanal. Während seiner Fußballkarriere lief er unter seinem bürgerlichen Namen „Sidney Friede“ auf, im Streaming ist er dagegen unter „Sidney Eweka“ bekannt – ein Name, der vom Nachnamen seines nigerianischen Vaters stammt. Nach dem Karriereende verlagerte er seinen Fokus vollständig auf Streaming auf Twitch und Content Creation.
Heute gehört er zu den bekanntesten deutschen Streamern, streamt auf Twitch gerne auch mal mit seinen besten Freunden Elias Nerlich und Niklas-Wilson Sommer und erreicht regelmäßig große Zuschauerzahlen. Zudem baut sich gemeinsam mit Projekten wie „Delay Sports Berlin“ ein neues berufliches Standbein auf, einem 2021 von ihm zusammen mit Elias gegründeten Amateurfußballverein, bei dem er sowohl sportlich aktiv ist als auch beim Aufbau und der Entwicklung des Projekts mitwirkt.
Träume verwirklichen: clever geplant mit der DVAG
Sidney Friede zeigt, wie schnell sich Lebenswege verändern können – vom Nachwuchstalent im Profifußball hin zu einer Karriere als erfolgreicher Content-Creator. Seine Geschichte macht deutlich, wie wichtig es ist, Chancen früh zu erkennen und gleichzeitig langfristig zu denken.
Erfolg entsteht nicht nur durch Talent und Leidenschaft, sondern auch durch kluge Entscheidungen und eine gute Planung.
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