"Alles was ich verdiene, reinvestiere ich direkt wieder": Streamer Gtime über aktuelle Karrierepläne

Aktuell sieht er YouTube als wichtiges Fundament für den weiteren, sicheren Aufbau seiner Karriere.

Gtime instagram
Gtime hat klare Ziele für seine Karriere. | © Bildertime / Instagram

Gtime kann wohl mit Fug und Recht als einer der aufstrebenden Sterne am deutschen Streamer-Himmel bezeichnet werden. YouTube, Twitch und Co laufen bei dem 35-Jährigen grade überaus gut – doch damit ist er noch lange nicht am Ziel.

Wie Kevin Lohse, so der Streamer bürgerlich, seine zukünftige Karriere ausbauen will, verriet er kürzlich in einem Livestream und macht dabei klar, dass ihm durchaus bewusst ist, dass sein Gaming-Content irgendwann auch ans eine Grenzen kommen wird.

Gtimes aktuellen Karrierepläne

Mein Plan ist... wie ich jetzt grade versuche groß zu werden... Twitch ist gerade ein bisschen schwieriger momentan – weil ich so viel YouTube Content produziere und in der ganzen Zeit, in der ich in Berlin bin – kann ich halt den ganzen Content nicht auf Twitch bringen, der mich eigentlich pushen würde. Weil IRL zieht immer mehr als Gaming.

Dafür habe er sich nun einen IRL-Backpack eingerichtet, mit dem er jederzeit spontan nach draußen gehen und IRL – also "in real life" – streamen könnte.

Aktuell sieht er sich dabei in einer reinen Aufbau-Phase, bei der das eingehende Geld reinvestiert werden müsse, um seine Möglichkeiten weiter auszubauen.

Mein erster Gedanke ist grade gar nicht, mit YouTube Geld zu verdienen. Weil alles, was ich mit dem YouTube-Kanal einnehme, das reinvestiere ich.

Qualitativ hochwertiger Content als erster Schritt

Ein wichtiger Schritt ist für ihn dabei aber nicht auf Quantität, sondern zunächst vor allem auf Qualität zu setzen:

Mein Plan ist [...] ich will erstmal auf YouTube hochwertigeren Content liefern. Das sieht man ja an den Videos: Die sind viel krasser geschnitten. Wenn man sich jetzt ein YouTube-Video von mir ansieht, da erkennt man: Da fließt Arbeit rein.

Weil sich dies seiner Meinung nach in den Views widerspiegeln würde, will er die YouTube-Einnahmen in Cutter, Kameramann und Co stecken, um seine Reichweite zu steigern.

Dabei geht er sogar auf ganz konkrete Zahlen ein:

Der Kanal wirft jetzt knapp 7.000 Euro (monatlich) ab. Also ich kann jetzt nicht pauschal sagen, ob ich damit gerade Gewinn mache... ich geh sehr wahrscheinlich davon aus, dass ich sogar Verlust mache.

Doch genau so gestaltet sich eine solche Phase eben, in der man erst Geld ausgeben muss, um letztlich welches verdienen zu können und wenn Gtime hierfür einen entsprechenden Plan hat, steht einer Umsetzung dieses Wunsches auch nicht wirklich etwas im Wege.

Daniel Fersch

Daniel schreibt über so ziemliches alles, was mit Games, Serien oder Filmen und (leider) auch fragwürdigen Streamern zu tun hat – insbesondere, wenn es dabei um Nintendo, Dragon Ball, Pokémon oder Marvel geht....