Im Fall von Honeypuu und ihrem Stalker gehen die Meinungen weit auseinander.

Bereits seit einiger Zeit macht ein Stalker Streamerin Honeypuu zu schaffen. Der Mann, der wegen seiner seltsamen, militärisch anmutenden Sprechweise, den absurden Dingen, die er sagte und seiner auffälligen Tapete, die die Wände aussehen ließen, als wären sie voller Bücher unfreiwillig zur Lol-Cow wurde, avancierte mittlerweile regelrecht zum Internet-Meme.
Wir verzichten hierbei auf eine namentliche Erwähnung, weil wir davon abraten, sich mit dem Content des Mannes tiefergehender zu beschäftigen. Solltet ihr eine differenzierte Aufarbeitung zum Thema haben wollen, empfehlen wir euch dieses Video von Jasmin Gnu:
Das Game rund um einen Stalker
Neben dutzenden Mirror-Accounts, die die zahlreichen Ansagevideos reposten, welche der in Köln Lebende tagtäglich veröffentlicht, hat sich inzwischen eine drachengame-ähnliche Bubble um ihn gebildet, in der Menschen Inside-Jokes kreieren und versuchen, ihr Opfer immer weiter zu provozieren. Nicht zuletzt, weil der Mann offensichtlich psychische Probleme hat und in einigen Videos ein hohes Gewaltpotenzial zu präsentieren scheint, ist dies mehr als gefährlich.
Gerade für Honeypuu selbst, die von ihrem Stalker zunächst nebensächlich thematisiert wurde, inzwischen aber auch direkt angesprochen wird, ist dies alles andere als amüsant.
Ob der Mann in seinen Videos von ihrer körperlichen Anziehung redet oder andere Streamer, die gemeinsam mit Honeypuu zocken, dafür bedroht, ihr nahgekommen zu sein – offensichtlich ist das, was die Provokateure des Stalkers treiben, ein Spiel mit dem Feuer, bei dem das Umfeld der Streamerin oder gar sie selbst am Ende das Opfer sein könnten.
Entsprechend kontrovers wird das Verhalten der Beteiligten diskutiert – auch in der restlichen Streamerbubble, wo teils sehr unterschiedliche Haltungen zu dem Thema vertreten werden.
Gronkh reagiert auf MontanaBlack
Als MontanaBlack sich dazu etwa äußerte und davon redete, dass es “ja nur ein Spiel” sei und die Leute “insgesamt ein wenig lockerer werden” müssten, weil es sich nur um ein Meme handele – reagierte Gronkh entsprechend.
Ich habe für einen Moment gedacht, jetzt kommt was Sinnvolles. Die Leute müssen nicht lockerer werden! Es ist nicht nur ein [...] Meme – es ist ein Mensch!
Nicht die Leute müssen lockerer werden, du musst die [Gesäß-]backen mal bisschen zusammenkneifen. Mal ein bisschen ganz kurz über den Tellerrand schauen!
Nur einen Meter weitergucken!
Damit spricht er vielen Usern aus der Seele, die längst erkannt haben, wie gefährlich eine solche Situation werden kann, wenn ein psychisch Kranker, der sich auf eine weibliche Person der Öffentlichkeit fokussiert hat, immer weiter getrieben wird und Umstehende diese Situation nicht ernst nehmen.
Was ist eure Meinung zur Thematik? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!