Twitch-Streamer Elotrix kritisiert die Gamescom: Selbst im Creator-Bereich belästigten ihn Fans mit Fake-Tickets.
Der unter anderem durch Let's Play von Call of Duty bekannt gewordene Twitch-Streamer Elotrix findet auf der Gamescom selbst im abgesonderten Creator-Bereich keine Ruhe. In einem Stream berichtet der 34-jährige davon, wie er „am laufenden Band vollgequatscht“ und nach Bildern gefragt wurde. Obwohl er gerne Zuschauer trifft, stößt dem Content-Creator die fehlende Distanz einiger Ultrafans sauer auf.
Keine Verschnaufpause
Der Creator-Bereich ist für den bürgerlich Carsten Hymon heißenden Streamer ein geschützter, gar heiliger Raum. Umso verständlicher, dass er laut eigenen Angaben nach einem langen Messetag dort „Händewaschen, strullen gehen, etwas Essen gehen [und| auf den Bänken im Creator-Bereich chillen [...]“ möchte. Die Ruhe war ihm allerdings nicht gegönnt, den laut seinem Livestream-Mitschnitt wurde der 34-jährige pausenlos von angeblichen Creatorn nach Bildern gefragt. Was Elotrix besonders ärgert: Viele dieser vermeintlichen Creator und ihre Begleitpersonen entpuppten sich als Fans, die Tickets für den Creator-Bereich auf dem Zweitmarkt erworben haben.
Durch dieses unerlaubte Eindringen in einen Rückzugsort für Content-Creator, kommt dem Streamer die Galle hoch: „Und dann gehen die den Leuten dahinten auf den Sack, fressen das Essen weg, trinken die Getränke leer und dann gehen die auch noch mir auf die [.] Eier“.
Er fügt hinzu, dass ihm besonders ein ungepflegter Fan in Erinnerung geblieben ist, der sich dreist als Creator ausgab und nach einem Bild gefragt hat. Nach einem kurzen „Schnack“ ist Elotrix ihm dabei jedoch schnell auf die Schliche gekommen, woraufhin sich der Fan aus dem Staub machte.
Der Streamer zieht das ernüchterte Fazit, dass es ein Kampf gegen Windmühle sei und die Gamescom dem illegalen Weiterverkauf von Creator-Tickets einen Riegel vorschieben müsse. Er spricht sich für ein härteres Durchgreifen aus - sowohl bei den Mitarbeitern als auch den Leuten, die sich Zugang zur Lounge erschleichen. Zudem betont er, dass neben dem reinen illegalen Weiterverkauf auch die Akkreditierung von Begleitpersonen ausgenutzt wird, um zusätzliche Freunde auf das Gelände zu schmuggeln.
Was haltet ihr davon? Sollte der Zugang zur Creator-Lounge stärker kontrolliert werden, oder sollte es eine solche Lounge gar nicht erst geben? Schreibt es uns in die Kommentare!
