Chello, die Ehefrau von BeastBoy, berichtet über eine dramatische Geburt mit schweren Komplikationen und lebensbedrohlichen Momenten. Ihre Stärke in dieser Situation ist unglaublich: Ebenso beeindruckend ist der Mut, mit dem sie öffentlich darüber spricht und das Thema nicht tabuisiert.
Manchmal sind es die Momente, die eigentlich voller Glück sein sollten, die sich plötzlich in eine der schwersten Erfahrungen eines Lebens verwandeln.
„Ich habe fast mein Leben verloren“
Die Ehefrau von BeastBoy, früher bekannt als Taddl, hat sehr offen über eine Geburt gesprochen, die beinahe tragisch geendet hätte. Bei der Geburt ihres zweiten Kindes kam es zu schweren Komplikationen, die sie nach eigenen Angaben nur knapp überlebt hat. Aus einem eigentlich besonderen Moment für ihre Familie wurde eine Zeit voller Angst, Schmerz und völliger Ungewissheit.
In ihren Worten wird deutlich, wie extrem diese Stunden gewesen sein müssen. Chello verlor mehr als fünf Liter Blut, musste sich zwei Notoperationen unterziehen und schließlich wurde ihre Gebärmutter entfernt, um ihr Leben zu retten. Sie beschreibt selbst, dass sie bis heute nicht genau weiß, was alles schiefgelaufen ist. Gleichzeitig deutet sie an, dass es viele offene Fragen gibt, über die sie gerne sprechen würde – dies jedoch aktuell schwierig sei, da rechtliche Schritte eingeleitet wurden und daher nicht alle Details öffentlich geteilt werden können. Laut ihren Angaben soll es Situationen gegeben haben, in denen eine Fachkraft, die sowohl für ihr eigenes Wohlergehen als auch das ihres Kindes verantwortlich war, ihr mehrfach Hilfe verweigert habe.
Besonders emotional spricht sie über das Team vor Ort. Ärzte, Krankenschwestern und alle beteiligten Helfer beschreibt sie als unglaublich herzlich und unterstützend. Chello sagt, dass selbst die Ärzte während der Situation geweint hätten und erklärt hätten, dass sie in 40 Jahren Berufserfahrung einen solchen Fall kaum oder gar nie erlebt hätten. Für diese Menschen empfindet sie tiefe Dankbarkeit. Eine Dankbarkeit, die sie nach eigenen Worten ihr Leben lang begleiten wird.
Das Leben schätzen
Auch ihr Blick auf das Erlebte ist heute von großer Emotionalität geprägt. Sie sagt: „Schätzt jeden Tag eures Lebens. Ich bin so dankbar, dass ich immer noch hier bei meiner Familie sein kann.“ Diese Worte zeigen, wie nah Leben und Tod in diesen Stunden beieinander lagen.
Besonders bewegend ist auch die Rolle von ihrem Ehemann in dieser Zeit. Anders als bei der ersten Geburt wich er ihr keine Sekunde von der Seite. Acht Stunden lang wusste er nicht, ob sie überleben würde – acht Stunden voller Angst, Hoffnung und Hilflosigkeit.
Trotz allem spricht sie heute mit viel Stärke über ihren Körper und darüber, was er durchgestanden hat. Sie ist dankbar, dass sie überlebt hat und dass sie ihre zwei Kinder gesund in den Armen halten kann, auch wenn weitere Schwangerschaften für sie nicht mehr möglich sind.
Dass sie so offen über dieses Erlebnis spricht, zeigt großen Mut. Gleichzeitig bleibt deutlich, wie viele Fragen für sie noch offen sind und wie sehr diese Erfahrung sie geprägt hat. Solche Geschichten erinnern daran, wie zerbrechlich das Leben sein kann und wie viel Kraft in Menschen steckt, die es fast verlieren.
Von EarlyGame wünschen wir ihr weiterhin viel Kraft, eine gute Erholung und vor allem Gesundheit für die Zukunft.
