Sturmwaffel probiert sich querbeet durch die Gamescom und ist sichtlich schockiert über das Preisniveau.
Der YouTuber und Food-Blogger Sturmwaffel macht seinem Namen alle Ehre, indem er sich durch das reichhaltige Angebot der diesjährigen Gamescom isst. Trotz der hohen Standgebühren, die unweigerlich an die Besucher weitergegeben werden, lobt der Content-Creator das Street Food. Allerdings klärt er auch über einige bestenfalls mittelmäßige Angebote auf, die zu allem Überfluss nicht einmal satt machen: Allen voran die fragwürdige 10€ Fertigpasta.
Masse statt Klasse
Da es eine echte logistische Herausforderung ist, die schiere Masse an Gamescom-Besuchern zu bewirten, greifen einige Stände auf einfache Gerichte und Convenience Food zurück. Der bürgerlich Frédéric Fieger-Viehof heißende Content-Creator zeigt Verständnis dafür, aber spricht gleichzeitig die eher einfache Qualität mancher Gerichte offen an.
Besonders schlecht schnitt der Pasta-Stand ab: In einem Video gab der 34-jährige zu Protokoll, mit diesem bereits letztes Jahr schlechte Erfahrungen gemach zu haben. Auch wenn Fieger-Viehof kein vernichtendes Urteil abgibt, verspielen die Nudeln ihre zweite Chance: „Straight up Tomatensauce von Miracoli“ lautete der Kommentar nach dem ersten Bissen. Zwar stellte der Content-Creator eine Verbesserung fest, allerdings irritierte ihn der Zusatz von Essiggurken in der Bolognese. Angesichts des „happigen“ Preises konnte das Nudelgericht nicht bei ihm punkten.
Das 45€ Wasser
Auch wenn Sturmwaffel bereits die hohen Essenspreise für vergleichsweise kleine Portionen thematisiert, hört der Wahn dort nicht auf: Der Content-Creator Lukas Groeschel, alias lupixpics, berichtete nämlich erst drei Tage zuvor von einem Sixpack Wasser, das auf einem der geländeeigenen Kioske mit stolzen 45€ zu Buche schlägt. Auf die Flasche umgerechnet zahlt man 7,50€ - ein Preisniveau wie nach der Sicherheitskontrolle am Flughafen. Da Wasser gerade im Sommer überlebenswichtig ist, wurden in der Community Stimmen nach einer Preisbindung laut. Die Messegesellschaft selbst hat auf diese Preise jedoch keinen direkten Einfluss, da die Kioske von einem externen Catering-Betrieb geführt werden. Daher versucht sie auf andere Weise gegenzusteuern: Damit niemand verdurstet, stellt die Messe eigene Wasserspender zur Verfügung und erlaubt ausdrücklich mitgebrachte Getränke. Vor diesem Hintergrund wird das Wucher-Angebot des Kiosk-Betreibers umso fragwürdiger; zumal es sich laut Groeschel ohnehin nicht gelohnt habe.
Wie steht ihr zu der Verpflegung auf der Gamescom? Ist Hunger der beste Koch, oder darf man angesichts der Preise schon ein gewisses Maß an kulinarischem Genuss erwarten? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
