Fibi erklärt umstrittene Aussage über AnniTheDuck: „Ich hätte das nicht ausgehalten“

Fibi sorgt mit Aussagen über AnniTheDuck für Kritik. Jetzt erklärt die Streamerin den Kontext.

Fibi x Anni
Bereut Fibii diese Aussage? © Fibii x AnniTheDuck

Die Twitch-Streamerin und Content-Creatorin Fibi hat sich zu einer Aussage geäußert, die in den vergangenen Tagen in den sozialen Medien für Diskussionen sorgte. In einem Stream erklärte sie, dass ihre Worte über ihre Streamer-Kollegin AnniTheDuck völlig aus dem Zusammenhang gerissen worden seien. Doch was genau hat Fibi denn nun gesagt? Schauen wir uns das Ganze genauer an.

War das einer zu viel?

Auslöser war eine Aussage von Fibi, in der sie sagte: „Wäre ich Anni, würde ich springen.“ Viele Zuschauer interpretierten dies als problematische oder sogar gefährliche Äußerung. Nun stellte die Streamerin klar, dass sie damit keineswegs gemeint habe, jemand solle sich etwas antun. In ihrem Statement erklärte Fibi, dass sie über die enorme Menge an Hass gesprochen habe, die AnniTheDuck über die vergangenen zwei Jahre im Netz abbekomme habe. Ihrer Aussage nach wollte sie ausdrücken, dass sie persönlich mit einem solchen öffentlichen Druck und Hass nicht hätte umgehen können.

„Ich hätte das nicht ausgehalten“
, sagte sie im Stream und ergänzte, dass sie selbst bereits Erfahrungen mit starkem Hate gemacht habe. Im Vergleich dazu wurde AnniTheDuck jedoch „komplett rasiert“ und massiv öffentlich kritisiert. Und das über zwei Jahre. Ihr Ruf komplett kaputt. Extrem heftige Dinge wurden Anni von ihrer ehemaligen besten Freundin Mowky und ihrer Ex-Partnerin Reved vorgeworfen. Vieles davon wurde nun von YouTuber Jay Riddle in einigen Videos mit Beweisen aufgearbeitet und richtig gestellt.

Anni selbst streamte auch am vergangenen Wochenende und nahm auch nochmals zu der ein oder anderen Sache Stellung. Von Mowky selbst oder Reved hat man noch nichts gehört. Aber sicherlich wird das nicht alles gewesen sein. Gerade Reved hat im Dezember 2025 bei ihrer StreamAwards-Veranstaltung verkündigt, dass es 2026 wieder Content von ihr geben wird und sie ein Streaming-Comeback hinlegen wird. Ob das nun kommt, nach all was gerade schon wieder abgeht, bleibt offen.

Leute verdrehen alles und das nervt Fibi

Zurück zum eigentlichen Thema: Fibi kritisierte außerdem, dass viele Viewer ihre Worte absichtlich falsch verstanden hätten. Ihrer Meinung nach würden manche Menschen nur das hören wollen, was in ihre eigene Interpretation passe. Sie betonte mehrfach, dass sie niemals jemanden dazu auffordern würde, sich selbst zu verletzen oder schlimmere Schritte zu gehen. „Manche Menschen sind einfach nur dumm“, fügte sie hinzu, weil eben manche das absichtlich aus dem Kontext reißen.

Stattdessen habe sie lediglich ihre persönliche Sicht geschildert und erklären wollen, wie belastend öffentlicher Hass und soziale Ausgrenzung sein können, besonders für Personen, die dauerhaft im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

Diskussion über Verantwortung von Streamern

Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell Aussagen im Livestream-Kontext missverstanden oder verkürzt verbreitet werden können. Gerade bei emotionalen Themen sorgen einzelne Sätze häufig für heftige Reaktionen in sozialen Netzwerken.

Gleichzeitig wird in der Community weiterhin darüber diskutiert, welche Verantwortung große Streamer und Influencer bei sensiblen Aussagen tragen. Viele Zuschauer fordern mehr Vorsicht bei Formulierungen, während andere darauf hinweisen, dass spontane Aussagen in Livestreams oft ohne böse Absicht getroffen werden.

Unabhängig davon macht die Debatte deutlich, wie belastend öffentlicher Hate im Internet sein kann, sowohl für bekannte Creator als auch für normale Nutzer.

Hilfe bei psychischen Belastungen

Wenn du selbst von psychischen Belastungen, Suizidgedanken oder starkem emotionalem Druck betroffen bist, solltest du dir Hilfe holen und nicht alleine bleiben.

In Deutschland gibt es unter anderem folgende kostenlose Angebote:

Die Angebote sind anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.

Psychische Belastungen sollten immer ernst genommen werden. Hilfe anzunehmen und mit vertrauten Personen oder professionellen Anlaufstellen zu sprechen, kann ein wichtiger Schritt sein. Niemand muss schwierige Situationen alleine durchstehen.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....