Jynxzi startet den CS2-Grind, während ohnePixel auf Deutschlands neues Case-System reagiert

Kein „Gold, Gold, Gold“ mehr in Deutschland?!

Jynxzi und ohne Pixel spielen zusammen CS2
ohnePixel war bei Jynxzis erstem Counter-Strike-2-Stream dabei. | © ohnePixel / Jynxzi

Jynxzi hat nun damit begonnen, CS2 zu grinden, doch während er noch darüber scherzt, Tausende Dollar für Cases auszugeben, könnten Spieler in Deutschland dieses Gefühl bald vermissen.

Jynxzi hat seinen CS2-Arc begonnen

Jynxzi ist einer der größten Streamer auf Twitch. Mit seiner extrovertierten Persönlichkeit und seiner scheinbar endlosen Energie, während er Spiele wie Clash Royale, Rocket League und Rainbow Six Siege spielt, ist mindestens ein Ausraster pro Stream so gut wie garantiert. Nun plant er, in Counter-Strike 2 einzusteigen, und laut ihm hat das Spiel viele Ähnlichkeiten mit seinem Main-Game:

Chat, ich werde dieses Spiel grinden. Es ist simpel, es ist sehr ähnlich zu Siege, also wirklich extrem ähnlich zu Siege.

Dann erlebte er den Unterschied im Aim zwischen ihm und einem erfahrenen Spieler und war geschockt. Trotzdem akzeptierte er, dass die Lernkurve beim Zielen in diesem Spiel ziemlich steil sein wird.

Trotzdem gibt es etwas, das noch wichtiger ist, wenn man in CS2 einsteigt, und das ist natürlich das Öffnen von Cases. Und wer wäre dafür ein besserer Mentor als Mr. Gold persönlich: ohnePixel. Die beiden öffneten gemeinsam Cases und Jynxzi schien Gefallen daran zu finden:

Die Cases werden Spaß machen, aber ich muss mich im Zaum halten, damit ich nicht innerhalb von zwei Monaten 80.000 Dollar in Flammen aufgehen lasse. Aber ich mag das hier wirklich, wirklich, wirklich sehr [...], das hat Spaß gemacht. CS ist Peak.

Während Jynxzi also gerade in CS2 einsteigt und besonders das Öffnen von Cases für sich entdeckt, könnten Spieler in Deutschland sich bald von diesem Gefühl verabschieden müssen.

ohnePixel erwägt, nach den CS2-Case-Änderungen umzuziehen

Während ohnePixel scheinbar Spaß daran hatte, einen neuen Spieler ans Öffnen von Cases… äh, ich meine ans Spielen von CS2 heranzuführen, verschwand seine gute Laune über das Wochenende, nachdem Valve in Deutschland das X-Ray-Scanner-System für Cases eingeführt hatte. Das System existiert in Frankreich bereits seit 2019. Mit diesen Scannern kann man den Inhalt einer Case im Voraus sehen, muss die Case jedoch kaufen, um den Scanner erneut benutzen zu können. Man kann also keine weiteren Cases öffnen, bis man die gescannte gekauft hat.

Natürlich war ohnePixel von dieser Änderung alles andere als begeistert, um es milde auszudrücken. Er sprach sogar darüber, in ein anderes Land zu ziehen, nur um dieses System zu umgehen:

Ich habe mir das schon angeschaut. Ich könnte nach Amerika, Indien oder in die Schweiz ziehen. Das sind die Optionen.

Obwohl er in den Niederlanden lebt, scheint sein Account also dennoch von den neuen Änderungen betroffen zu sein. Er betonte außerdem, dass er nicht mehr so süchtig nach dem Öffnen von Cases sei wie früher, denkt aber trotzdem darüber nach, auf einen anderen Kontinent zu ziehen, nur um weiterhin Cases öffnen zu können.

Der Grund für das System sind lokale Glücksspielgesetze in Deutschland, die zufällige Loot-Belohnungen als eine Form von Glücksspiel einstufen. Das X-Ray-Scanner-System soll genau das vermeiden. Valve sieht sich außerdem mit einer Klage des US-Bundesstaates New York konfrontiert, in der es um den Glücksspielcharakter von CS-Cases geht.

Wie sich das Ganze entwickeln wird, bleibt also abzuwarten, doch wenn man sich die möglichen Ziele vorstellt, wäre ohnePixel mit Schweizer Akzent ziemlich lustig.

Luis Scharringhausen

Videospiele sind meine Leidenschaft, besonders Elden Ring. Nebenbei studiere ich Journalismus und schaue gerne Serien....