Mit zwei einfachen Ratschlägen möchte LeFloid angehenden Streamern und Creatorn den Einstieg erleichtern.
Er gehört zu den Pionieren der deutschen YouTube-Szene: LeFloid hat die Plattform hierzulande über Jahre mitgeprägt und zählt bis heute zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Creator-Landschaft. In einem Interview wurde der YouTuber gefragt, welchen Rat er kleineren Creatorn mit auf den Weg geben würde – und seine Antwort fällt überraschend bodenständig aus.
So gelingt der Creator-Start
Für LeFloid gibt es vor allem zwei Dinge, die entscheidend sind. Der erste Tipp richtet sich besonders an Streamer und Creator, die gerade erst anfangen. „Das Erste ist, glaub ich, immer so zu tun, als wäre die Community schon groß.“ Gerade im Live-Bereich sei es wichtig, von Anfang an den Austausch mit Zuschauern zu suchen und nicht darauf zu warten, bis die Reichweite wächst.
„Grade im Live-Kontext wirklich immer reden, immer versuchen zu kommunizieren, immer versuchen Fragen zu stellen, immer versuchen irgendwie die Leute auch mit einzubinden.“ Dabei gehe es laut LeFloid vor allem um die eigene Einstellung. Wer Spaß an dem habe, was er macht, sollte sich nicht zu sehr von Zuschauerzahlen abhängig machen. „Weil es ist im Endeffekt: Wenn du es gut machst und es dir Spaß macht, ändert sich für dich erstmal nix. Egal ob es zehn Leute, 100 Leute oder 1.000 Leute sind.“ Deshalb sei es wichtig, von Beginn an so aufzutreten, als wäre bereits eine große Community dabei. „Deswegen von Anfang an einfach so tun, als wären deutlich mehr Leute da.“
Sein zweiter Tipp betrifft den Mut, den Schritt in die Creator-Branche überhaupt zu wagen. LeFloid weiß, dass viele Menschen den Berufswunsch von außen kritisch betrachten – besonders im Umfeld von Familie, Freunden oder Kollegen. „Das Zweite ist grade in dem Berufszeug, was oftmals vor allen Dingen, wenn man so irgendwie mit Eltern, Kollegen, Freunden oder so zu tun hat, doch immer ein bisschen belächelt wird: trotzdem machen.“
Für ihn sei das Risiko in Deutschland überschaubar. Wer den Versuch wagt und scheitert, habe trotzdem Möglichkeiten. „In Deutschland hat man nichts zu verlieren, wenn man die Selbstständigkeit riskiert.“ Viele würden den Schritt in die Selbstständigkeit als zu gefährlich ansehen, doch LeFloid sieht das anders.
„Die Leute denken immer von wegen: Oh, du kannst doch nicht, das ist doch viel zu riskant. Und ich denke mir immer: Nein, das Einzige, was mir passieren kann, ist, ich suche mir einen Nine-to-five-Job und bin halt dein Kollege.“ Seine Botschaft an Nachwuchs-Creator ist deshalb klar: „Also was soll’s. Einfach auch mal riskieren.“
Überlegst du auch, mit dem Streaming zu starten? Haben dich LeFloids Worte motiviert? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
