Ein Monat, ein Rekord: Montanablack legt offen, wie viel er im Dezember 2025 wirklich verdient hat.
Der Dezember gilt traditionell als äußerst profitabler Monat für Streamer, doch die Twitch-Einnahmen von MontanaBlack sprengen selbst in diesem Kontext den üblichen Rahmen.
„Das ist in der Tat crazy“: MontanaBlack über seine Twitch-Einnahmen
In einem vergangenen Stream sprach MontanaBlack offen über seine Einnahmen auf Twitch im Dezember 2025. Laut Monte habe er allein auf der Streaming-Plattform rund $270.000 verdient. Zudem erklärte er, welchen Anteil dieser Summe er ausschließlich durch Werbung erzielt habe:
Im Dezember habe ich mit Werbung verdient 94.000 Dollar.
Auch das Winterevent habe dabei eine große Rolle gespielt und allein rund $32.000 an Werbeeinnahmen eingebracht. Als Gtime, der im Stream ebenfalls anwesend war, diese Zahl hörte, reagierte er nur ungläubig mit einem „crazy“, woraufhin Monte antwortete:
Das ist in der Tat crazy.
Entsprechend zeigte sich auch Monte selbst sichtlich überwältigt von den Summen und sagte:
Ich glaub, das ist mein bester Monat bei Twitch gewesen, wenn mich nicht alles täuscht.
Allerdings hielt dieser Höhenflug offenbar nicht lange an. Bereits im Januar sehe die Situation wieder ganz anders aus. Laut Monte sei der Monat so unprofitabel, dass man sich das Streamen fast sparen könne, zumindest wenn man es primär wegen des Geldes mache. Den Unterschied zwischen Dezember und Januar verdeutlichte er anhand eines konkreten Beispiels:
Sagen wir mal, im Dezember hab ich mit einem 7-Stunden-Stream 4, 5.000 Dollar gemacht mit Werbung. […] Aber im Vergleich, jetzt mach ich ungefähr 800 Dollar an Werbung.
Dieser erhebliche Unterschied zwischen Dezember und Januar wirft die Frage auf, worin die Ursachen für diese saisonalen Schwankungen der Twitch-Einnahmen eigentlich liegen.
Das Weihnachtsgeschäft als entscheidender Faktor
Natürlich liegt der größte Unterschied im Weihnachtsgeschäft. Unternehmen investieren im Dezember durchschnittlich deutlich mehr Geld in Werbung, da sie sich in dieser Zeit besonders hohe Umsätze erhoffen. Diese erhöhten Werbebudgets landen am Ende häufig auch bei Streamern, die gezielt große Events oder spezielle Formate in den Dezember legen, um ihre Einnahmen zu maximieren. Ein gutes Beispiel dafür ist Montes Weihnachtsevent, das offenbar genau von diesem Effekt profitiert hat und sich finanziell ausgezahlt hat. Das zeigt, dass auch Streamer sich an saisonalen Gegebenheiten orientieren müssen und selbst ihre erfolgreichsten Monate keine Selbstverständlichkeit sind.