Alles, was du über Redo wissen solltest, erfährst du hier!
Was passiert, wenn aus einem kleinen Imbisswagen eine erfolgreiche Gastro-Unternehmensgruppe und aus einem bekannten Gastronomen plötzlich ein Twitch-Star wird? Die Geschichte von René „Redo“ Dost zeigt, wie sich eine jahrzehntelange Karriere in der Gastronomie mit moderner Creator-Kultur verbinden lässt.
Jahrelang war Redo vor allem als Gastronom und Macher hinter den bekannten Redo-XXL-Restaurants bekannt. Mit riesigen Schnitzeln, Burgern und Currywürsten baute er sich eine eigene Marke auf. Inzwischen ist der 57-Jährige jedoch auch auf Social Media und Twitch aktiv und erreicht dort zehntausende Menschen.
Was du über René „Redo“ Dost, seine Karriere, seine Restaurants und seinen Weg zum Twitch-Streamer wissen solltest, erfährst du hier!
Wer ist Redo?
Hinter dem Namen Redo steckt René Dost, ein deutscher Gastronom, Unternehmer und Social-Media-Creator. Dost wurde am 6. November 1968 in Hennigsdorf geboren und wuchs in Ketzin an der Havel in Brandenburg auf. Seine Eltern betrieben dort eine Gaststätte, wodurch er schon früh mit der Gastronomie in Berührung kam.
Nach seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann und später zum Koch machte sich Dost bereits in jungen Jahren selbstständig. Seine ersten eigenen Schritte als Unternehmer machte er mit einem Imbisswagen. Aus den Anfängen entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte eine größere Unternehmensgruppe mit verschiedenen Gastronomie- und Eventkonzepten.
Heute ist Redo XXL vor allem für große Portionen und Erlebnisgastronomie bekannt. Zum Angebot gehören unter anderem XXL-Schnitzel, Burger, Steaks, Currywurst und Hot Dogs. Mittlerweile ist Redo aber nicht mehr nur Gastronom. Durch seine auffällige Art und regelmäßige Social-Media-Videos wurde er selbst zu einer Marke. Auch auf Twitch ist er inzwischen aktiv und hat fast 73.000 Follower. Und vergessen wir mal nicht Instagram: Da hat der Unternehmer unglaubliche 670.000 Follower.
Vom Imbisswagen zum Gastro-Unternehmer
Die Geschichte von Redo beginnt lange vor TikTok, Instagram und Twitch. Bereits mit 22 Jahren wagte René Dost den Schritt in die Selbstständigkeit und kaufte seinen ersten Imbisswagen. Der Start war allerdings alles andere als einfach. Wie Dost selbst erzählt, hatte er zunächst keinen eigenen Stellplatz für den Wagen und machte dadurch Schulden. Trotzdem gab er nicht auf. Nachdem er schließlich einen passenden Standort gefunden hatte, entwickelte sich das Geschäft zunächst positiv.
Später zog er mit dem Imbisswagen auf sein eigenes Grundstück. Als dort die Geschäfte schlechter liefen, musste sich Dost erneut etwas einfallen lassen. Er wechselte zum Liefer- und Partyservice und konnte sich damit wieder ein neues Standbein aufbauen. Aus diesen ersten Erfahrungen entstand über die Jahre ein immer größer werdendes Gastronomie-Unternehmen. Heute gehören verschiedene Gastronomiekonzepte zur Redo-Unternehmensgruppe.
Die offizielle Unternehmensgeschichte beschreibt den Weg selbst als Entwicklung „vom kleinen Imbisswagen zur vielseitigen Gastro-Gruppe“.
Was sind die Redo-XXL-Restaurants?
Besonders bekannt wurde René Dost durch seine Redo-XXL-Restaurants. Das Konzept setzt auf große Portionen, klassische Gerichte und Unterhaltung. Inzwischen gibt es mehrere Redo-XXL-Standorte in Berlin und Brandenburg. Dazu gehören unter anderem Restaurants in Berlin-Friedrichshain und Tempelhof, Potsdam, Wildau, Ketzin, Cottbus und Frankfurt (Oder).
Auf der Speisekarte stehen unter anderem riesige Schnitzel, XXL-Burger, Steaks und Currywurst. Dazu kommen weitere Klassiker der deutschen Küche und verschiedene Getränke. Das Konzept soll dabei nicht nur satt machen, sondern vor allem ein Erlebnis bieten. Redo selbst steht dabei regelmäßig im Mittelpunkt und nimmt seine Community mit in seinen Alltag. Genau diese direkte und teilweise sehr laute Art wurde später auch zu einem wichtigen Bestandteil seiner Social-Media-Karriere.
Vom Gastronom zum Social-Media-Star
Lange bevor Redo auf Twitch aktiv wurde, begann er, regelmäßig Inhalte für Social Media zu produzieren. Besonders auf TikTok und Instagram sorgte seine extrovertierte Persönlichkeit für Aufmerksamkeit. Redo tritt dabei häufig in auffälligen Outfits auf, tanzt vor der Kamera, spricht über seine Restaurants oder nimmt seine Zuschauer mit hinter die Kulissen seines Unternehmens. Sein Content wirkt dabei bewusst direkt und wenig inszeniert. Genau das wurde zu seinem Markenzeichen. Seine Reichweite wuchs immer weiter. Der Erfolg wirkt sich dabei offenbar auch auf sein eigentliches Kerngeschäft aus. Im Juni 2026 berichtete Redo, dass sein Umsatz seit dem Social-Media-Hype um rund 30 Prozent gestiegen sei.
Damit zeigt seine Geschichte ziemlich eindrucksvoll, wie eng Social Media und klassische Unternehmen inzwischen miteinander verbunden sein können. Seit 2026 ist Redo auch auf Twitch aktiv. Unter dem Namen reneredo streamt er vor allem IRL- und Just-Chatting-Inhalte. Seine Streams unterscheiden sich dabei deutlich von klassischen Gaming-Streams. Statt stundenlang Videospiele zu spielen, nimmt Redo seine Zuschauer mit in seinen Alltag. Dazu gehören unter anderem Besuche in seinen Unternehmen, gemeinsame Aktionen, Kochen, Ausflüge und andere Aktivitäten.
Warum ist Redo so erfolgreich?
Einen klassischen Influencer-Werdegang hat René Dost eigentlich nicht. Er wurde nicht zuerst durch YouTube oder Twitch bekannt, sondern hatte bereits Jahrzehnte zuvor ein funktionierendes Unternehmen aufgebaut. Sein Vorteil: Er bringt eine echte Geschichte mit. Redo kann auf mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung als Unternehmer und Gastronom zurückblicken. Gleichzeitig besitzt er eine sehr auffällige Persönlichkeit, die sich gut für kurze Social-Media-Videos und Livestreams eignet.
Seine Inhalte leben deshalb weniger von aufwendigen Spezialeffekten als von seiner direkten Art. Redo spricht frei in die Kamera, zeigt seinen Arbeitsalltag und nimmt seine Zuschauer mit zu den unterschiedlichsten Situationen. Auch seine Restaurants profitieren von dieser Strategie. Wer Redo auf Social Media entdeckt, bekommt gleichzeitig einen Einblick in die Welt hinter der Marke Redo XXL.
So wird aus einem Gastronomiebetrieb gleichzeitig eine Content-Kulisse und aus dem Unternehmer selbst ein Creator.
Redo und die Schattenseite des Erfolgs
Mit der wachsenden Bekanntheit kommen allerdings nicht nur Fans und neue Kunden. Redo wird online teilweise auch kontrovers diskutiert. Seine sehr extrovertierte Art sorgt regelmäßig für Kommentare und Memes. Gleichzeitig kam es laut Medienberichten unter anderem zu Fake-Bestellungen in seinen Restaurants. Auch diese Erfahrungen verarbeitet Redo teilweise in seinen Social-Media-Inhalten.
Der Gastronom hat damit eine ungewöhnliche Position erreicht: Einerseits profitiert sein Unternehmen von der enormen Aufmerksamkeit, andererseits bringt öffentliche Bekanntheit automatisch auch Kritik und unerwünschte Aufmerksamkeit mit sich. Redo selbst scheint sich davon jedoch nicht grundsätzlich abschrecken zu lassen. Statt sich aus den sozialen Netzwerken zurückzuziehen, baut er seine Präsenz weiter aus.
Über sein Privatleben spricht René Dost übrigens nur selten. In einem aktuellen Interview mit der BZ erklärte der Gastronom allerdings, dass er es bis heute nicht geschafft habe, eine Familie zu gründen. Als Grund nannte er vor allem seinen enormen beruflichen Einsatz.
Wie viel Geld verdient Redo?
Wie hoch das Vermögen von René „Redo“ Dost tatsächlich ist, lässt sich nicht genau sagen. Auf dem Portal AlleVermögen.de wird das Vermögen von René Dost auf rund 15 bis 25 Millionen Euro insgesamt geschätzt. Eine offiziell bestätigte Summe seinerseits gibt es nicht.
Fest steht allerdings, dass Dost sein Geschäft über Jahrzehnte hinweg ausgebaut hat. Neben den Redo-XXL-Restaurants gehören weitere Gastronomie-, Catering- und Veranstaltungsbereiche zu seinem Unternehmensnetzwerk. Die Redo-Gruppe beschreibt ihre Aktivitäten inzwischen als Mischung aus Erlebnisgastronomie, Catering, Weiterbildung und Hotellerie.
Hinzu kommen Einnahmen aus Social Media, Kooperationen, Merchandise und weiteren geschäftlichen Aktivitäten. Auch auf Twitch erzielt Redo inzwischen Einnahmen durch Abonnements, Werbung und weitere Monetarisierungsmöglichkeiten. Eine konkrete Summe lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.
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