Wenn aus einem entspannten Trip plötzlich ein riesiger Schreck wird ...

Eigentlich wollten die Twitch-Stars Maya Higa und Adapt während ihrer Reise durch Alaska spektakuläre Naturaufnahmen sammeln. Doch während ihres Livestreams bekamen sie deutlich mehr zu sehen, als ihnen vermutlich lieb war!
Jungbär marschiert direkt auf die Streamer zu
Die beiden Streamer hielten sich gemeinsam mit erfahrenen Guides im Katmai National Park auf, der für seine große Braunbärenpopulation bekannt ist. Während der Übertragung konnten sie gleich mehrere der beeindruckenden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Doch eine Begegnung wurde dann besonders spannend.
Die beiden Streamer saßen auf einem Baumstumpf und beobachteten die Bären, als plötzlich ein Jungbär direkt auf sie zumarschierte. Maya schlug vor, sich lieber zurückzuziehen, doch Adapt war sich sicher: Dafür war es bereits zu spät. Er forderte sie auf, sich nicht zu bewegen.
Dann die überraschende Wendung: Der Bär sprang plötzlich ins Wasser, um sich einen Fisch zu schnappen. Maya und Adapt konnten sichtlich aufatmen. Währenddessen rastete der Livestream-Chat völlig aus. Die Zuschauer konnten kaum glauben, was sich gerade vor ihren Augen abspielte. Der Clip ging anschließend durch die Decke – aber seht selbst:
Streamers Adapt and Maya had to remain perfectly calm as a massive brown bear hunted for salmon right in front of them
— Dexerto (@Dexerto) August 26, 2026
"I thought it was over"pic.twitter.com/SmCGElI5ib
Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, meinte die Streamerin. Zurecht. Wer würde sich da aus Angst nicht etwas in die Hosen machen. Aber zum Glück ging ja alles gut.
Warum die Bären Menschen nicht sofort angreifen
Dass sich die Tiere in Katmai vergleichsweise entspannt in der Nähe von Menschen bewegen, hat laut dem Guide einen bestimmten Grund. Die Braunbären leben dort seit vielen Jahren unter Schutz und werden regelmäßig von Besuchern beobachtet. Dadurch haben sich die Tiere an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Der Guide erklärte Maya während des Streams, dass die Bären gelernt hätten, das Verhalten der Besucher weitgehend zu ignorieren.
Entscheidend sei außerdem, dass die Tiere in Katmai während der Lachswanderungen reichlich Nahrung finden. Für die Bären stehen damit die Fische und ihre eigene Nahrungssuche im Mittelpunkt – nicht die Menschen. Der Katmai National Park ist für seine Braunbären bekannt. Nach Angaben des National Park Service leben dort und im angrenzenden Schutzgebiet schätzungsweise rund 2.200 Braunbären.
Vor allem die jährlichen Lachswanderungen locken große Mengen der Tiere an die Flüsse. Dadurch können Besucher die Bären teilweise aus ungewöhnlich kurzer Entfernung beobachten. Trotzdem bleibt eine Begegnung mit einem ausgewachsenen Braunbären eine Situation, die nicht unterschätzt werden sollte. Besucher werden deshalb dazu angehalten, ausreichend Abstand zu halten, ruhig zu bleiben und die Anweisungen von Guides und Parkmitarbeitern zu befolgen.
Für Maya und Adapt dürfte der Ausflug dennoch unvergesslich bleiben. Sie wollten ihren Zuschauern die wilde Natur Alaskas zeigen – und bekamen dabei einen Braunbären zu sehen, der ihnen deutlich näherkam, als es wohl die meisten Zuschauer erwartet hätten. Wäre dir in dieser Situation auch das Herz in die Hose gerutscht? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
