Monatsgehalt in wenigen Minuten: Sterzik bekommt über 1.500 Twitch-Subs bevor das Spiel überhaupt startet

Er kann es nicht glauben, was auf einmal in seinem Stream abgeht!

Sterzik Twitch
Überfordert, überrascht und sprachlos: Streamer Sterzik im Ausnahmezustand! © Sterzik Twitch

Wer regelmäßig auf Twitch unterwegs ist, kennt das Phänomen: Ein Stream läuft ganz normal, plötzlich startet ein Hype-Train – und innerhalb weniger Minuten überschlägt sich der Chat. Genau so einen Moment hat nun der deutsche Streamer und Content-Creator Sterzik erlebt. Was als gewöhnlicher Stream begann, entwickelte sich zu einer der emotionalsten und verrücktesten Support-Wellen seiner bisherigen Karriere. Was Sterzik in weniger als einer Stunde einnahm, entspricht für sehr viele Menschen mehr als ein Monatsgehalt.

Sterzik in der Twitch-Szene

Sebastian Sterzik gehört inzwischen zu den bekanntesten deutschen Gaming-Creatorn. Schon seit vielen Jahren produziert er Content auf YouTube und Twitch und konnte sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt eine treue Community aufbauen.

Heute arbeitet er hauptberuflich als Content-Creator, gehört zum Netzwerk Instinct3 aus Spandau und hat sich mit regelmäßigen Streams, Gaming-Content und kreativen Formaten einen festen Platz in der deutschen Streaming-Landschaft erarbeitet. Besonders seit Anfang des Jahres scheint seine Entwicklung noch einmal deutlich Fahrt aufgenommen zu haben.

Sterzik streamt inzwischen montags bis freitags regelmäßig ab 12 Uhr auf Twitch, spielt aktuelle Games, setzt kreative Projekte um und ist häufig gemeinsam mit anderen bekannten Streamern live. Diese Konstanz spiegelt sich inzwischen auch bei Zuschauerzahlen, Followern und Abonnenten wider.

Die Community dreht komplett durch

Doch selbst für einen erfahrenen Streamer war das, was nun während eines Streams passierte, kaum zu fassen. Noch bevor Sterzik überhaupt mit seinem geplanten Spiel begonnen hatte, und er noch quasi beim Begrüßen seiner Zuschauer war, begann seine Community damit, ihm massenhaft Twitch-Abonnements zu schenken. Innerhalb von nicht einmal einer Stunde kamen über 1.500 verschenkte Subs zusammen.

Wer Twitch kennt, weiß: Werden innerhalb kurzer Zeit besonders viele Abonnements verschenkt oder abgeschlossen, startet ein sogenannter Hype-Train. Während dieses Events versuchen Zuschauer gemeinsam immer höhere Stufen zu erreichen und schalten dabei exklusive Emotes und Belohnungen frei. Gleichzeitig unterstützen sie ihren Lieblingscreator finanziell.

Genau das geschah bei Sterzik – allerdings in einem Ausmaß, das selbst langjährige Twitch-Zuschauer nur selten erleben. Das Ganze schaukelte sich nämlich zu einem Hype-Train Level 26! Zudem gibt es aktuell auf Twitch ohnehin 30 % Rabatt auf Geschenk-Abos. Ein besserer Zeitpunkt, um seinen Lieblings-Streamer zu unterstützen und ihm etwas zurückzugeben, hätte also kaum kommen können.

"Leute, es reicht doch!"

Mit jedem neuen Geschenkabo wurde Sterzik sprachloser. Immer wieder versuchte er seine Community zu bremsen. "Leute, es reicht doch jetzt. Wir haben noch nicht einmal das Game gestartet." Doch genau diese Reaktion schien den Chat erst recht anzuspornen.

Je häufiger der Berliner ungläubig fragte, warum die Zuschauer weitermachen würden, desto mehr neue Subs gingen ein. Irgendwann saß er mit offenem Mund vor der Kamera und konnte seine Fassungslosigkeit kaum noch verbergen. "Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf reagieren soll. Wie ich Danke sagen soll!" Und wenig später folgte der wohl meistgesagte Satz des Streams: "Wieso? Ich mach doch gar nichts!"

Gerade diese ehrliche und ungekünstelte Reaktion machte den Moment für viele Zuschauer besonders sympathisch. Statt großer Show war Sterzik die Überforderung regelrecht anzusehen.

Eine Zuschauerin verschenkte allein über 600 Subs

Besonders beeindruckend: Eine einzelne Zuschauerin hat während des Streams über 600 Subs verschenkt. Was für ein krasser Support! Wie viel Sterzik am Ende tatsächlich mit den ganzen Subs verdient hat, lässt sich von außen nicht genau sagen. Twitch behält einen Teil der Einnahmen ein, zusätzlich fallen je nach Land Steuern und weitere Abgaben an. Verschiedene Twitch-Sub-Rechner liefern jedoch eine grobe Orientierung. Demnach ist bei 1.500 Subs insgesamt ein Betrag von etwa 3.000 bis 4.000 Euro brutto realistisch – je nach Abo-Art und weiteren Faktoren kann die Summe variieren.

Eigener Rekord? Schon wieder

Noch verrückter wird die Geschichte mit Blick auf Sterziks eigene Statistiken. Während des Streams erklärte er, dass sein bisheriger All-Time-Sub-Rekord von rund 7.000 aktiven Subs erneut gebrochen wurde – und das bereits zum fünften Mal in diesem Jahr.

Für viele Creator wäre ein solcher Rekord ein einmaliges Karriere-Highlight. Bei Sterzik scheint seine Community aktuell jedoch immer wieder neue Maßstäbe setzen zu wollen.

Ein Zeichen für den aktuellen Aufschwung

Der Sub-Regen zeigt vor allem eines: Sterzik befindet sich momentan in einer seiner erfolgreichsten Phasen überhaupt. Regelmäßige Streams, abwechslungsreiche Gaming-Inhalte, Kooperationen mit anderen Creatorn und der gewohnt lockere Umgang mit seiner Community sorgen dafür, dass immer mehr Zuschauer einschalten.

Gleichzeitig zeigt die Aktion eindrucksvoll, wie eng die Bindung zwischen Sterzik und seiner Community inzwischen geworden ist. Wir sagen herzlichen Glückwunsch an der Stelle, auch wenn Sterzik jetzt wieder sagen wird: "Ich hab doch gar nichts gemacht!"

Was sagt ihr zu dem Ganzen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....