„Durch Filme kann ich Emotionen zulassen und weinen“ – Streamer Niekbeats über seine Gefühle

Kino als pure Katharsis: totoflick und Niekbeats im Deep Talk über Tränen vor der Leinwand.

Niekbeats Instagram
Der Streamer Niekbeats lässt im Kino sämtliche Emotionen zu. | © niekbeats via Instagram

Der besser als totoflick bekannte Content-Creator Orhan teilt seine tiefe Liebe zu Filmen mit dem Streamer Niklas, alias Niekbeats. In einem gemeinsamen Gespräch tauschen sich die beiden über besonders berührende Werke aus und erklären, was es bedeutet, seinen Emotionen freien Lauf zu lassen.

Geschichten entführen aus dem Alltag

Die beiden Streamer sind sich darüber einig, dass sie im Alltag selten ihre Emotionen nach außen tragen, wobei sie keine genauen Gründe dafür benennen können. Beim Schauen von Filmen oder dem Eintauchen in Geschichten sieht die Sache allerdings anders aus: Hier finden beide einen wichtigen Zufluchtsort, an dem jedwede Emotion ausdrücklich erwünscht ist. Im selben Atemzug unterstreichen sie jedoch, dass sie für eine vollständige Immersion alleine sein müssen. Orhan beschreibt das Gefühl, vom Geschehen komplett vereinnahmt zu werden, treffend: „Ich kann mich da so voll gehen lassen.“ Er unterstreicht damit seine gesteigerte Empfänglichkeit für die vermittelten Emotionen - ein Gefühl, das Niklas vollkommen teilt.

Die emotionalen Highlights

Im Verlauf des Gesprächs kommt Niekbeats schließlich auf ein konkretes Werk zu sprechen, das ihm die Tränen in die Augen trieb: Der Astronaut – Project Hail Mary. Faszinierenderweise macht der Streamer nicht etwa klassische Grundemotionen wie Trauer dafür verantwortlich, sondern nennt etwas viel Existenzielleres: Den Gedanken an friedfertige Außerirdische, die menschliche Konzepte wie Mitgefühl oder Freundschaft nicht nur verstehen, sondern gezielt nach ihnen leben.

Der Streamer nennt daraufhin weitere ergreifende Titel und betont, wie kunstvoll diese verschiedene Emotionen hervorlocken. Er gesteht dabei aber auch, dass er nach all den tiefgründigen Werken ab und an leichte Kost als Zwischengang braucht, um sich danach wieder voll auf echte Meisterwerke einlassen zu können.

Am Ende zeigt sich, dass sich Niekbeats und totoflick nicht nur einen fast deckungsgleichen Geschmack teilen, sondern in Geschichten den Alltag hinter sich lassen können. Während sie privat eine eher in sich gekehrte Art an den Tag legen, finden sie in Filmen ein perfektes Auslassventil.

Hat euch ebenfalls ein Film schon zu Tränen gerührt? Schreibt es in die Kommentare!

Henry Henzler

Nach seinem Anglistikstudium in Stuttgart startete Henry 2026 bei EarlyGame. Leidenschaftlich bei Gaming, Sport und Musik, liebt er immersive Story-Games....