Zarbex warnt vor dem Finanzamt: „Die wissen immer, was ihr macht“

Legt euch nicht mit dem Finanzamt an.

Zarbex und das Finanzamt
Zarbex warnt vor dem Finanzamt. | © Mr. Geil

Sich mit dem Finanzamt auseinanderzusetzen, gehört zu den Dingen, die niemand freiwillig tut. Zarbex hält dennoch einen klaren Rat bereit: Ehrlichkeit, weil die Behörde längst mehr weiß, als man denkt.

Warum man sich mit dem Finanzamt besser nicht anlegt

In einem vergangenen Stream sprach Zarbex über das Finanzamt und das man sich mit denen besser nicht anlegen sollte:

Die wissen auch immer was ihr macht, wann ihr was macht, was ihr verdient habt. Die haben sogar Tools für Instagram. Wenn ihr eine Werbestory macht, die nach 24 Stunden weg ist, können die diese Werbestories immer noch einsehen. Also könnt ihr euch knicken, die irgendwie zu besche**en.

Danach konnte er sich aber nicht verkneifen auch ein bisschen gegen das Finanzamt zu sticheln:

Die wollen von euch Geld haben. Ich muss dafür aber eine Steuererklärung machen, das alles aufschreiben, bla bla bla, mich darum kümmern. Das ist super aufwendig. Dann baruchst du einen Steuerberater, der das alles macht, damit die das Geld bekommen, was sie von dir einfordern. Was aber völlig dumm ist, weil die ja eh wissen was ich verdiene und so. Warum müssen die das nicht machen?

Er ergänzte noch einmal, dass es wahrscheinlich nicht so laufe, weil dem Finanzamt schlicht die Kapazitäten dafür fehlen würden, doch begeistert vom aktuellen System schien er trotzdem nicht.

Die Realität der Steuererklärung

Die Aussagen treffen bei vielen Menschen einen Nerv, vor allem weil die Auseinandersetzung mit dem Finanzamt als besonders unangenehm gilt. Gerade für Selbstständige ist die Steuererklärung oft Stress pur. Viel Aufwand, die ständige Angst, einen Fehler zu machen, und am Ende bleibt eine Alltagsaufgabe, auf die wirklich niemand Lust hat.

Gleichzeitig kritisiert Zarbex einen Aspekt des Steuersystems, der mittlerweile von vielen bemängelt wird, nämlich den hohen bürokratischen Aufwand, der auf den einzelnen Bürger abgewälzt wird. Formulare ausfüllen, Fristen im Blick behalten, Zahlungen organisieren und am Ende auch noch den Steuerberater bezahlen. All diese Faktoren machen die Steuererklärung zu einer frustrierenden Angelegenheit, selbst dann, wenn man nichts zu verbergen hat.

Umso wünschenswerter wäre es, wenn sich der Staat ernsthaft mit dem Vorschlag von Zarbex auseinandersetzen würde. Doch das bleibt wohl vorerst Wunschdenken. Bis dahin werden wir weiterhin an unseren Steuererklärungen verzweifeln.

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Schreibt es uns in die Kommentare!

Luis Scharringhausen

Videospiele sind meine Leidenschaft, besonders Elden Ring. Nebenbei studiere ich Journalismus und schaue gerne Serien....