Ist RAID: Shadow Legends wirklich Pay-to-Win? Eine ehrliche Analyse

Ist RAID eigentlich Pay-to-Win?

Raid Lootday 4
Pay-to-Win oder nicht? | © Plarium

Die Antwort darauf ist komplizierter als ein einfaches Ja oder Nein.

Denn ja – RAID hat eine sehr aggressive Monetarisierung und Geld kann den Progress massiv beschleunigen. Gleichzeitig gehört RAID aber auch zu den komplexeren Mobile-RPGs überhaupt, bei denen langfristige Planung, Team-Building und Ressourcenmanagement oft wichtiger werden, als viele neue Spieler zunächst denken.

Ja, RAID hat starke Pay-to-Win-Elemente

Es wäre gelogen zu behaupten, RAID hätte keine starken Monetization-Systeme.

Das Spiel verkauft unter anderem:

  • Shards
  • Energie
  • Gear
  • Ressourcen
  • Relics
  • Blessings
  • und Progression-Beschleunigung

Gerade neue Systeme wie:

  • Mythical Champions
  • Primals
  • Relics
  • oder bestimmte Arena-Metas

haben die Diskussion rund um Pay-to-Win in den letzten Jahren zusätzlich verstärkt.

Vor allem High-Spender können:

  • schneller Champions bekommen
  • schneller Ressourcen farmen
  • mehr Events abschließen
  • und ihren Account deutlich schneller entwickeln

Das lässt sich kaum bestreiten.

Besonders Arena wird später sehr whale-lastig

Gerade die High-End-Arena gehört zu den Bereichen, in denen Geld den größten Unterschied macht.

Spätere Gold-Ränge oder Live Arena bestehen oft aus:

  • extrem optimierten Gear-Sets
  • seltenen Meta-Champions
  • Mythicals
  • perfekten Blessings
  • Stoneskin-Setups
  • und sehr tiefen Champion-Pools

Dort wird es für reine F2P-Spieler irgendwann deutlich schwieriger mitzuhalten.

Und genau deshalb sehen viele Spieler RAID zumindest im PvP-Bereich klar als Pay-to-Win-Spiel.

Reddit- und Community-Diskussionen unterscheiden deshalb häufig stark zwischen:

  • PvE-Progression
  • und High-End-PvP

weil sich beide Bereiche komplett unterschiedlich anfühlen können.

PvE funktioniert deutlich anders als PvP

Der wichtigste Unterschied: Fast alle PvE-Inhalte lassen sich theoretisch auch ohne riesige Spendings schaffen.

Clan Boss, Dungeons, Doom Tower oder selbst Hydra hängen oft deutlich stärker davon ab:

  • wie gut Teams gebaut sind
  • wie effizient Ressourcen genutzt werden
  • wie sauber Gear verteilt wird
  • und wie gut Mechaniken verstanden werden

Viele erfahrene Spieler haben über Jahre extrem starke Accounts aufgebaut, obwohl sie nur wenig oder gar kein Geld investiert haben.

Das bedeutet nicht, dass Geld unwichtig wäre.

Aber RAID ist deutlich komplexer als einfach nur: „Mehr Geld = automatisch besser.“

Wissen und Ressourcenmanagement machen extrem viel aus

Viele neue Spieler unterschätzen anfangs, wie wichtig:

  • Speed-Tuning
  • Gear-Management
  • Clan Boss
  • Debuff-Uptime
  • Team-Synergien
  • oder Event-Planung

wirklich werden.

Gerade langfristig performen Accounts mit guter Planung oft deutlich besser als Accounts, die einfach nur viele Ressourcen impulsiv ausgeben.

Deshalb gibt es auch immer wieder Spieler, die:

  • relativ wenig investieren
  • aber trotzdem sehr starke PvE-Accounts besitzen

weil sie:

  • effizient farmen
  • Ressourcen sparen
  • Fusionen planen
  • und ihre Teams gezielt verbessern

RAID belohnt langfristige Planung deutlich stärker als viele andere Mobile Games.

RAID ist eher „Pay for Faster Progress“ als „Pay to Win Everything“

Genau deshalb ist RAID viel mehr:

„Pay for faster progress“

Statt des klassischen:

„Wer zahlt gewinnt automatisch.“

Denn Geld beschleunigt in RAID fast alles:

  • Champion-Zugang
  • Gear-Farming
  • Energie
  • Event-Completion
  • Dungeon-Progress
  • Arena-Entwicklung

Der entscheidende Punkt ist allerdings, dass auch starke Accounts trotzdem:

  • gute Team-Strukturen
  • Mechanik-Verständnis
  • Speed-Tuning
  • und langfristige Planung

brauchen.

Gerade komplexere Inhalte wie:

  • Hydra
  • Clan Boss
  • Sand Devil
  • oder spätere Arena-Metas

lassen sich nicht einfach nur mit Geld „lösen“.

Viele Spieler genießen gerade den langsamen Progress

Interessanterweise mögen viele langfristige RAID-Spieler genau diesen langsamen Progress.

Das Gefühl:

  • einen Clan-Boss-Run endlich stabil zu bekommen
  • ein Hydra-Team zu verbessern
  • bessere Gear-Rolls zu farmen
  • oder einen wichtigen Champion endlich fertigzustellen

gehört für viele Spieler zum eigentlichen Kern von RAID.

Und genau deshalb spielen viele Accounts RAID über Jahre hinweg. Der langsame Aufbau eines Accounts ist für viele Spieler nicht nur „Grind“, sondern ein zentraler Teil der Motivation.

Kleine Käufe gehören für viele Spieler trotzdem dazu

Trotzdem machen auch viele eigentlich kostenlose Spieler irgendwann kleinere Käufe.

Vor allem:

  • Daily Gem Packs
  • Energie-Angebote
  • oder bestimmte Value-Packs

gelten in der Community oft als vergleichsweise effizient.

Und genau dort wird Lootday für manche Spieler interessant.

Manche Nutzer verwenden Rewards oder Gutscheine aus Offers beispielsweise dafür, kleinere In-Game-Käufe teilweise mitzufinanzieren – besonders wenn sie ohnehin regelmäßig Mobile Games spielen.

Wichtig ist dabei aber: Lootday soll kein „reich werden durchs Gaming“-System sein.

Die Idee ist eher, Gaming-Zeit sinnvoll zu ergänzen und Spielern eventuell kleinere Extras oder Gutscheine nebenbei zu ermöglichen.

Wichtig: Viele Offers funktionieren nur für neue Spieler

Wenn du RAID oder andere Games über Lootday ausprobierst, solltest du darauf achten:

  • Games direkt über den Lootday-Link zu starten
  • In-Game-Tracking zu erlauben
  • Downloads nicht zu unterbrechen
  • und keine bestehenden Accounts zu verwenden, falls das Offer nur für neue Spieler gilt

Denn wichtig ist: Die meisten Lootday-Offers funktionieren aktuell nur für komplett neue Accounts beziehungsweise neue Spieler.

Wenn Probleme auftreten, hilft ehrliches Feedback über die Feedback-Blase auf der Plattform oder per Mail an support@lootday.com enorm weiter.

RAID bleibt trotz aller Monetarisierung für viele Spieler langfristig interessant. Weil Progress eben nicht nur von Geld abhängt, sondern auch davon, wie gut man das Spiel tatsächlich versteht.

Florian Frick

Flo studiert Sportjournalismus und verbindet bei EarlyGame seine Leidenschaft fürs Schreiben und eSports. Er liebt CS, und zu sagen, dass er emotional werden kann, wenn er seine Lieblingsteams verfolgt, wäre untertrieben....