Daniel Juncadella gewinnt zweites #RaceForGood

Rutronik raceforgood sieger
Die zweite Ausgabe von #RaceForGood begeisterte alle Beteiligten. (Quelle: Rutronik Racing)

Rund zweieinhalb Stunden feinste Sim-Racing-Action hielt der Auftakt des zweiten #RaceForGood Charity-Events für Teilnehmer und Zuschauer im Livestream bereit. Am Ende der drei spannenden Rennen sicherte sich der Spanier Daniel Juncadella vor Eduardo Barrichello und Kelvin van der Linde den Sieg.

“Mit Juncadella muss man also rechnen“, lautete unsere Prognose in der Vorstellung der Profi-Rennfahrer, die bei der zweiten Ausgabe des Sim-Racing-Charity-Events #RaceForGood des deutschen GT-Rennstalls Rutronik Racing an den Start gehen. Wie Recht wir doch haben sollten.

Das war das zweite #RaceForGood

Ganz in der Tradition des gelungenen Auftakts vor rund einem Monat, bescherte uns auch das zweite #RaceForGood spannende Motorsport-Action in der Rennsimulation iRacing. 15 Profi-Rennfahrer und 10 Sim-Racer gingen gestern Abend um 20:00 Uhr für den guten Zweck an den Start, um gemeinsam für die Laureus Sport for Good Stiftung Spenden zu sammeln.

Veranstalter Rutronik Racing, amtierender Fahrer- und Konstrukteursmeister der ADAC GT Masters, hatte für die zweite Aufgabe einen spannenden Livestream auf die Beine gestellt, Motorsportlegenden wie David Coulthard, Timo Scheider und Manuel Reuter waren ebenfalls mit von der Partie. Kommentator Eddie Mielke führte durch das Event.

Bekannte Namen wie Rubens Barrichello, Bruno Spengler oder Kelvin van der Linde waren dem Ruf von Rutronik Racing gefolgt, um gemeinsam den Asphalt zum Glühen zu bringen. Fabian Plentz, Teamchef von Rutronik Racing, vor dem Rennen:

"Es ist schön zu sehen, dass so viele hochkarätige Fahrer dabei sind. Auch in der Sim-Racing-Gemeinde. Das war unser Ziel: wir wollen damit etwas erreichen. Wir wollen am Ende des Tages etwas Gutes tun.“

#RaceForGood: Heiße Rennen in Watkins Glen

Zu Beginn des zweiten #RaceForGood klemmenten sich die 25 Teilnehmer hinter das Steuer des Skip Barber F2000, um auf dem legendären Kurs von Watkins Glen Gas zu geben. Der Portugiese Filipe Albuquerque sicherte sich vor Dani Juncadella die Pole-Position. Eduardo Barrichello hängt seinen legendären Vater und doppelten Formel-1-Vizeweltmeister Rubens ab und ging von Platz 3 ins Rennen.

Da ging es dann auch richtig heiß her. Zu Beginn der finalen Runde trennten die ersten neun Fahrer lediglich wenige Sekunden. Am Ende sicherte sich der ehemalige DTM-Profi Antonio Felix Da Costa den Sieg, dicht gefolgt von Juncadella und Jordan Pepper.


Auf der Ardennenachterbahn war mächtig Feuer drin

Weiter ging es auf eine der schönsten Rennstrecken der Welt: die „Ardennenachterbahn“ im belgischen Spa-Franchochamps. Gefahren wurde diesmal der 380 PS starke Formel-3-Bolide F3 Dallara, in dem sich der Spanier Dani Juncadella offenbar ebenfalls pudelwohl fühlte und sich Startplatz 1 sicherte. Eduardo Barrichello ging von Platz 3 aus ins Rennen.

Fast das gesamte Rennen über duellierte sich Barrichello mit dem Südafrikaner Kelvin van der Linde, der das erste #RaceForGood dominiert hatte. In der finalen Runde schob sich van der Linde in der legendären Eau Rogue am Brasilianer vorbei, während Juncadella in Front einsam seine Runden drehte und das Rennen gewann.


Juncadella untermauert seine Leistung auf dem Circuit of the Americas

Das dritte und finale Rennen sollte also die Entscheidung bringen. Diesmal ging es in die USA auf den rund 5,5 km langen Circuit of the Americas in Texas, auf dem seit 2012 auch die Formel 1 gastiert. Gefahren wurde diesmal der LeMans-Prototyp-Rennwagen HDP Acura ARX 01c.

Bentley-Werksfahrer Jordan Pepper sicherte sich die Pole-Position vor Kelvin van der Linde und ADAC GT Masters-Youngster Dennis Marschall. Jürgen Frank untermauerte abermals seine Leistung als bester Sim-Racer und ging von Platz 5 aus ins Rennen.

Pepper führte das Fahrerfeld durch die Einführungsrunde zum fliegenden Start und behielt in der ersten Kurve einen kühlen Kopf. Doch zur Mitte des Rennens sollten sich die Positionen nochmal deutlich verschieben und so war es gegen Rennende Eduardo Barrichello, der vor Kelvin van der Linde das Rennen anführte, nachdem der Sohn von Rubens Barrichello den in Führung liegenden Jordan Pepper abschoss und somit seine Siegchancen zu Nichte machte. 5 Sekunden Strafe waren die Folge, kein Grund also für van der Linde, zu viel zu riskieren.

Unter den Augen von DTM-Legende Manuel Reuter – mittlerweile übrigens Sportdirektor bei Rutronik Racing – lieferten sich die beiden Fahrer in der letzten Runde einen packenden Zweikampf. Aufgrund der Zeitstrafe von Barrichello ging das dritte Rennen im #RaceForGood an Kelvin van der Linde vor Daniel Juncadella. Barrichello landete vor Youngster Marius Zug auf Platz 3.


Juncadella sichert sich Gesamtsieg zum Auftakt des zweiten #RaceForGood

Mit zwei zweiten Plätzen und einem Sieg in drei Rennen sicherte sich Daniel Juncadella den Gesamtsieg des ersten #RaceForGood Rennabends, gefolgt von Eduardo Barrichello und Kelvin van der Linde. Doch schon jetzt kündigte Veranstalter Rutronik Racing ein zweites Charity-Turnier an, Informationen dazu sollen in Kürze folgen.

Mehr als genug Zeit also noch, die Kinderhilfsprojekte von Laureus Sport for Good zu unterstützen. Die Spendenaktion über VIPrize.org/simracing läuft noch rund 55 Tage lang und bietet die Chance, neben dem Hauptpreis in Form eines VIP Rennwochenendes inklusive einer Taxifahrt im Audi R8 LMS von Rutronik Racing, einzigartige Preise zu erstehen.

Darunter beispielsweise von Rubens Barrichello signierte Rennschuhe oder eine Mick Schuhmacher Cap samt Autogramm des deutschen Formel-2-Piloten.

Sobald es etwas Neues zur nächsten Ausgabe von #RaceForGood gibt, erfahrt ihr das natürlich auf EarlyGame und auf den Social-Media-Kanälen von Rutronik Racing. Wie wäre es bis dahin mit dem ersten Gameplay-Trailer zu F1 2020 von Codemasters?