Star Wars: Die beste Reihenfolge, sich die Filme anzuschauen

Wenn du es leid bist, Star Wars immer in der klassischen Reihenfolge zu sehen, wie wäre es mit der besten Reihenfolge?

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Die beste Reihenfolge, um Star Wars zu schauen | © Disney+

Star Wars ist eines dieser Franchises, die jeder kennt, selbst wenn man nie die komplette Saga gesehen hat. Lichtschwerter, Darth Vader, die Macht, seltsames Familiendrama im Weltraum – all das gehört inzwischen fest zur Popkultur.

Der einzig verwirrende Teil ist herauszufinden, wo man anfangen sollte. George Lucas hat diese Saga nicht gerade geradlinig aufgebaut, deshalb kann sich Star Wars je nach gewählter Reihenfolge wie eine epische Tragödie, ein klassisches Abenteuer oder eine extrem teure Familientherapie anfühlen.

Für diesen Guide berücksichtigen wir nur die Filme, keine Serien wie The Mandalorian, Andor, Obi-Wan Kenobi oder Ahsoka. Sonst wird aus einem einfachen Filmmarathon plötzlich ein Vollzeitjob mit besseren Raumschiffen.

Star Wars: Chronologische Reihenfolge

Wenn du die Geschichte so erleben willst, wie sie innerhalb des Star Wars-Universums passiert, ist die chronologische Reihenfolge die einfachste Option. Du beginnst mit Anakin Skywalker als Kind, erlebst den Fall der Republik, gehst in die originale Trilogie über und endest schließlich mit Rey und der Sequel-Ära.

Das ist klar, unkompliziert und wahrscheinlich die einfachste Reihenfolge, um der eigentlichen Zeitlinie zu folgen. Der Nachteil? Einer der größten Twists der Filmgeschichte wird komplett vorweggenommen. Falls tatsächlich noch jemand die berühmte Vader-Enthüllung nicht kennt, landet sie in dieser Reihenfolge direkt im Müllschacht.

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Mit den Klassikern macht man nichts falsch | © Lucasfilm
  • Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung
  • Star Wars Episode II: Angriff der Klonkrieger
  • Star Wars Episode III: Die Rache der Sith
  • Solo: A Star Wars Story – optional
  • Rogue One: A Star Wars Story – optional
  • Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung
  • Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück
  • Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  • Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht
  • Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi
  • Star Wars Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers

Rogue One passt perfekt vor Eine neue Hoffnung, da der Film direkt dorthin überleitet. Solo ist eher Bonusmaterial. Schau ihn, wenn du mehr Han, Chewie und Lando willst. Lass ihn weg, wenn dein Marathon ohnehin schon lang genug wirkt.

Star Wars: Release-Reihenfolge

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Das Erwachen der Macht markierte den Beginn der Sequel-Trilogie. | © Disney

Die Release-Reihenfolge ist die klassische Art, Star Wars zu schauen und ehrlich gesagt funktioniert sie immer noch hervorragend. Du beginnst mit der Originaltrilogie, erlebst die Saga so wie das Publikum damals und springst dann zurück zu den Prequels für Anakins und Obi-Wans Vorgeschichte.

Es ist nicht die sauberste Zeitlinie, aber sie bewahrt die größten Enthüllungen und zeigt, wie sich das Franchise über Jahrzehnte entwickelt hat. Der Sprung von der Originaltrilogie zu den Prequels ist etwas wild, aber das gilt für diese Galaxis ohnehin meistens.

  • Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung
  • Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück
  • Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  • Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung
  • Star Wars Episode II: Angriff der Klonkrieger
  • Star Wars Episode III: Die Rache der Sith
  • Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht
  • Rogue One: A Star Wars Story – optional
  • Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi
  • Solo: A Star Wars Story – optional
  • Star Wars Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers

Das ist wahrscheinlich die beste Reihenfolge, wenn dir das kulturelle Erlebnis von Star Wars wichtig ist. Du siehst zuerst das ursprüngliche Phänomen, dann die kontroverse Prequel-Ära und danach die Disney-Sequels. Chaotisch? Klar. Historisch korrekt? Absolut.

Star Wars: Die beste Reihenfolge

Jetzt kommen wir zur besten Reihenfolge, zumindest für Erstzuschauer. Diese Version bewahrt die größten Twists, vermeidet einen Einstieg mit dem langsameren Prequel-Auftakt und macht Anakins Geschichte genau dann zum Rückblick, wenn sie emotional am meisten wirkt.

Im Grunde ist das eine angepasste Machete-Reihenfolge. Du beginnst mit Luke, erlebst die große Enthüllung, springst zurück zu Anakins Fall und kehrst dann mit deutlich mehr emotionalem Gepäck zu Die Rückkehr der Jedi-Ritter zurück. Gesund? Nein. Großartiges Storytelling? Absolut.

  • Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung
  • Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück
  • Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung – optional
  • Star Wars Episode II: Angriff der Klonkrieger
  • Star Wars Episode III: Die Rache der Sith
  • Star Wars Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  • Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht
  • Star Wars Episode VIII: Die letzten Jedi
  • Star Wars Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers
  • Rogue One: A Star Wars Story – Bonus
  • Solo: A Star Wars Story – Bonus

Du kannst Die dunkle Bedrohung überspringen, wenn du die schlankste Version willst, aber mit dem Film bekommst du Qui-Gon, Darth Maul und einen besseren Blick darauf, wo Anakin angefangen hat. Angriff der Klonkrieger ist zwar immer noch stellenweise holprig, bereitet seinen Fall in Die Rache der Sith aber wichtig vor.

Also, was ist nun die beste Star Wars-Reihenfolge? Für Neueinsteiger: Fang mit Eine neue Hoffnung an, nicht mit Die dunkle Bedrohung. Der Originalfilm ist noch immer das beste Tor in diese Galaxis und alles danach wirkt stärker, wenn du Luke, Leia, Han und Darth Vader so kennenlernst, wie es das Publikum damals getan hat.

Robert Bachhuber

Robert hat seine Masterarbeit in Soziologie über Twitch geschrieben, um sein Hobby irgendwie produktiv zu nutzen. Jetzt macht er das Gleiche als Entertainment-Lead mit Serien in der Arbeit....