Manche Darbietungen verfehlen nicht nur ihr Ziel – sie verändern die Stimmung des gesamten Films. Man spürt es schon in den ersten Minuten: die holprigen Dialoge, die immer gleiche Rolle, das Gefühl, dass alle anderen in einem Film mitspielen, während diese Person für einen anderen vorspricht.
Es geht dabei nicht einmal immer um Talent. Manchmal ist es Überpräsenz, manchmal eine seltsame Besetzung, manchmal die Gewohnheit, Projekte auszuwählen, die das Schlimmste in ihrer Leinwandpräsenz zum Vorschein bringen. Was auch immer der Grund sein mag, dies sind die Schauspieler, die milde Neugier schnell in eine klare Ablehnung verwandeln können.