Die 15 besten Sängerinnen aller Zeiten

Das sind die 15 größten Sängerinnen aller Zeiten – Stimmen, die Musik, Emotion und Ausdruckskraft neu definiert haben. Entdecke die Künstlerinnen, die mit ihrem unvergesslichen Sound ganze Generationen geprägt haben.

Cropped Mariah Carey intro
© Entertain Me Productions

Die größten Sängerinnen aller Zeiten zu bestimmen, ist keine leichte Aufgabe – und ja, wir wissen schon jetzt, dass diese Liste für einige leidenschaftliche Diskussionen sorgen wird. Von kraftvollen Stimmen, die ganze Generationen geprägt haben, bis zu genreübergreifenden Ikonen, die jede Regel gebrochen haben – diese Frauen haben nicht einfach nur gesungen, sie haben die Musik selbst verändert. Ihre Stimmen sind sofort wiederzuerkennen, ihr Einfluss ist unbestreitbar, und ihr Vermächtnis ist zeitlos.

Doch jenseits von Plattenverkäufen und Auszeichnungen haben all diese Künstlerinnen eines gemeinsam: die Fähigkeit, Menschen zu berühren. Ob es ein geflüstertes Wort ist, das dein Herz bricht, oder ein hoher Ton, der das Dach anhebt – diese Sängerinnen haben Spuren hinterlassen, die weit über die Bühne hinausreichen. Also lasst uns 15 der außergewöhnlichsten Stimmen feiern, die je ein Mikrofon in der Hand hielten – von souligen Legenden bis zu heutigen Chart-Stars.

15. Nina Simone

Cropped what happened miss simone
© Netflix

Man hört Nina Simone nicht einfach – man fühlt sie. Bekannt als die „Hohepriesterin des Soul“, konnte Simones Stimme in nur einer einzigen Zeile trösten, schmerzen und eine Revolution entfachen. Ihre Auftritte waren nicht bloß Musik; sie waren emotionale Auseinandersetzungen, erfüllt von roher Ehrlichkeit und politischer Kraft. Songs wie „Feeling Good“ und „I Put a Spell on You“ sind bis heute zeitlos und faszinierend, weil sie Jazz, Klassik und Blues auf eine Weise vereinen, die auch Jahrzehnte später noch frisch wirkt. Ihre Kunst verlangte nicht nach Aufmerksamkeit – sie gebot sie. Nina Simone wollte nicht legendär sein; sie weigerte sich einfach, etwas Geringeres zu sein.

14. Cher

Cropped Cher in her own words
© Entertain Me Productions

Wenn es im Wörterbuch einen Eintrag für „Langlebigkeit im Pop“ gäbe, müsste Chers Name gleich daneben – in Glitzerbuchstaben – stehen. Seit den 1960er-Jahren ist sie in jedem Jahrzehnt in den Charts vertreten und hat sich immer wieder neu erfunden – von Folk-Duos über Disco-Göttin bis hin zur Pionierin elektronischer Klänge. Mit ihrer unverwechselbaren Contralto-Stimme und genug Attitüde, um eine ganze Vegas-Show zu betreiben, machte Cher die Selbsterneuerung zur Kunstform. Von „Believe“ bis „If I Could Turn Back Time“ ließ sie Pop-Evolution mühelos aussehen. Sie ist extravagant, sie ist furchtlos – und sie ist der Beweis dafür, dass Alter gegen Charisma keine Chance hat.

13. Patti LaBelle

Cropped Patti Labelle
© CNN

Manche Sängerinnen treffen hohe Töne – Patti LaBelle schießt sie in die Umlaufbahn. Ihre kraftvolle Stimme, durchdrungen von Gospel-Wurzeln und brennender Soul-Energie, machte sie zu einer der elektrisierendsten Künstlerinnen aller Zeiten. Ob sie „Lady Marmalade“ mit voller Power sang oder ihr Herz in „If Only You Knew“ ausschüttete – LaBelle brachte eine Emotion auf die Bühne, die ein ganzes Stadion zum Schweigen bringen konnte. Ihre extravagante Bühnenpräsenz – glitzernd, leidenschaftlich, unverwechselbar – prägte das, was wir heute als die Kunst der Diva kennen. Patti war mehr als nur eine Sängerin – sie wurde zu einer Institution, einer lebendigen Lektion darin, wie man nicht nur einen Ton, sondern auch einen ganzen Raum beherrscht.

12. Stevie Nicks

Cropped Stevie Nicks Through the Looking Glass
© The Coda Collection

An Stevie Nicks ist etwas beinahe Überirdisches – halb Rockgöttin, halb mystische Poetin. Mit ihrer rauchigen Stimme und ihrem verträumten Songwriting verlieh sie Fleetwood Mac ihr emotionales Herz und schuf gleichzeitig eine Solokarriere, die Generationen von Träumern inspirierte. „Landslide“ und „Edge of Seventeen“ sind nicht einfach Lieder – sie sind Geständnisse, eingehüllt in Samt und Mondlicht. Kaum eine andere Künstlerin vereint Verletzlichkeit und Stärke so mühelos. Nicks hat die Rockszene der 70er nicht nur geprägt – sie verwandelte sie in ihr eigenes verzaubertes Universum, eine Schal-Drehung nach der anderen.

11. Janis Joplin

Janes Joplin
© Disarming Films

Janis Joplin sang nicht – sie brüllte. Jeder Ton fühlte sich an wie ein Sturm – roh, ungefiltert und schmerzhaft echt. Ihre raue, vom Blues durchtränkte Stimme riss sich durch Songs wie „Piece of My Heart“ und „Cry Baby“ mit einer kompromisslosen Wildheit, die sie schlicht unnachahmlich machte. Joplin verkörperte das Chaos und die Freiheit der späten 60er-Jahre wie keine andere und wurde zum Inbegriff des rebellischen Rockgeistes – lange bevor dieser zur bloßen Pose verkam. Ihre Karriere war tragisch kurz, doch ihr Einfluss ist unauslöschlich – ein Beweis dafür, dass Authentizität, so ungeschliffen sie auch sein mag, jede Perfektion überdauert.

10. Diana Ross

Cropped Diana Ross Her Life Love and Legacy
© Entertain Me Productions

Es gibt Selbstbewusstsein – und dann gibt es Diana Ross. Als das Gesicht der Supremes prägte sie den unverwechselbaren Motown-Sound – elegant, glamourös und voller Gefühl. Als sie ihre Solokarriere begann, ging sie nicht einfach ihren eigenen Weg; sie wurde zu einem Symbol für Eleganz und Unabhängigkeit in der Popmusik. Songs wie „Ain’t No Mountain High Enough“ und „I’m Coming Out“ wurden zu Hymnen der Selbstermächtigung – lange bevor dieses Wort zum Marketingbegriff wurde. Ross trat nicht nur auf – sie strahlte, und bewies, dass Stil und Seele auf derselben funkelnden Bühne perfekt miteinander harmonieren können.

9. Tina Turner

Tina Turner
© Lightbox Entertainment

Tina Turner war pure Elektrizität in menschlicher Form. Mit einer Stimme, die Arenen erbeben ließ, und Beinen, die scheinbar die Zeit überholten, brachte sie Rock und Soul dazu, sich ihrem Willen zu beugen. Ihr Weg – von den leidenschaftlichen Duetten mit Ike & Tina bis zu ihren Solotriumphen wie „What’s Love Got to Do with It“ – ist eine der größten Comeback-Geschichten der Musikgeschichte. Jeder ihrer Auftritte war ein Akt des Widerstands – eine Frau, die sich mit dem Mikrofon in der Hand ihre Kraft zurückeroberte. Turner hat nicht einfach überlebt – sie hat gesiegt und ein Vermächtnis hinterlassen, das so lautstark von Widerstandskraft erzählt wie ihre Refrains.

8. Billie Holiday

Billie Holiday
© New Black Films

Niemand konnte Schmerz so in Poesie verwandeln wie Billie Holiday. Ihre Phrasierung, ihr Ton, diese schmerzvolle Verletzlichkeit – es war, als würde man jemanden auf wunderschöne Weise durch Melodie bluten hören. „Strange Fruit“ war nicht nur ein Lied, sondern ein kulturelles Erdbeben – ein Protest, der sich in gebrochenem Herzen manifestierte. Selbst in sanfteren Stücken wie „God Bless the Child“ fand sie einen Weg, Traurigkeit wie Wahrheit klingen zu lassen. Holidays Stimme trug zugleich das Gewicht der Geschichte und die Intimität eines Geständnisses. Sie sang nicht einfach Jazz – sie prägte sein emotionales Herzstück.

7. Ella Fitzgerald

Cropped Ella Fitzgerald
© Eagle Rock Film Productions

Wenn stimmliche Perfektion einen Klang hätte, wäre es wahrscheinlich Ella Fitzgeralds Stimme. Sie war reine Seide – geschmeidig, mühelos und von unglaublicher Präzision. Ella konnte scatten mit der Leichtigkeit eines Instruments und sich durch das Great American Songbook schwingen, als hätte sie es selbst geschrieben. Ob im Duett mit Louis Armstrong oder mit ihrem eigenen Orchester – sie ließ jedes Lied frisch und makellos klingen. Doch hinter all der technischen Brillanz lag Wärme – eine Freude, die aus jeder einzelnen Phrase strahlte. Sie brauchte kein Spektakel, kein Drama; ihre Stimme allein war das Scheinwerferlicht.

6. Adele

Cropped Adele one night only
© Fulwell 73

Adele ist der lebende Beweis dafür, dass rohe Emotionen niemals aus der Mode kommen. Mit einer Stimme, die zugleich klassisch und modern klingt, schlägt sie Brücken zwischen den Generationen – eine Powerballade nach der anderen. Songs wie „Someone Like You“ und „Hello“ verwandeln Herzschmerz in Stadionhymnen und zeigen, dass Ehrlichkeit die Charts immer noch regiert. Was sie so besonders macht, ist nicht nur ihr stimmlicher Umfang, sondern ihre Fähigkeit, jedes Wort echt und erlebt klingen zu lassen. Sie lacht über sich selbst, flucht ungeniert – und singt dann, als würde sie jeden Liebeskummer der Welt auf einmal fühlen. Adele ist kein gewöhnlicher Popstar – sie ist ein reinigendes Erlebnis.

5. Beyoncé

© Parkwood Pictures

An diesem Punkt ist Beyoncé nicht einfach nur eine Sängerin – sie ist eine vollwertige kulturelle Bewegung. Von ihren Tagen bei Destiny’s Child bis hin zum bahnbrechenden „Lemonade“ hat sie neu definiert, was es bedeutet, eine Künstlerin zu sein, die ihre Kunst vollständig beherrscht. Ihre Stimme wechselt mühelos zwischen roher Kraft und samtiger Sanftheit und meistert alles – von R&B-Balladen bis zu Trap-Beats. Doch es geht nicht nur um ihren Klang: Es ist die Präzision, die Vision, die Disziplin. Jede Performance wirkt wie eine Meisterklasse in Perfektion. Beyoncé folgt keinen Trends – sie ist der Trend, und der Rest der Popwelt versucht immer noch, aufzuholen.

4. Mariah Carey

Cropped Mariah Carey The Star
© Epic Records

Irgendwo zwischen fünf Oktaven und einem glaszerspringenden Pfeifton hat Mariah Carey ein Imperium aufgebaut. Ihr stimmlicher Umfang ist legendär, doch es ist ihr Songwriting, das ihre Größe leise, aber nachhaltig besiegelt – sie schrieb die meisten ihrer Hits selbst, von „Vision of Love“ bis zum ewigen „All I Want for Christmas Is You“. Mariah verschmolz Pop, R&B und Gospel zu etwas Üppigem, Unverwechselbarem – ganz ihrem eigenen Stil. Und obwohl die Diva-Persona ein Teil ihres Mythos wurde, steckt dahinter eine akribische Künstlerin, die den Sound der 90er-Jahre revolutionierte. Glitzer, Drama und Genie – alles vereint in einem diamantbesetzten Gesamtkunstwerk.

3. Whitney Houston

Cropped Whitney Houston
© Passion Pictures

Whitney Houston had a voice that made time stop. Every note she sang felt like the final, perfect take of humanity’s vocal potential. From “I Will Always Love You” to “How Will I Know,” her tone was pure magic – powerful enough to fill arenas, yet tender enough to break hearts. She didn’t just sing songs; she owned them, imprinting her signature on everything she touched. Her influence echoes through every powerhouse vocalist that followed. Whitney didn’t just set the bar – she built it, raised it, and then soared far above it.

2. Madonna

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© All3Media International

Die Popmusik vor und nach Madonna sind zwei völlig unterschiedliche Epochen. Sie hat sich nicht einfach der Zeit angepasst – sie hat sie erfunden, Album für Album. Ob sie die Welt mit „Like a Prayer“ schockierte oder mit „Ray of Light“ die Ästhetik des Pop neu definierte – Madonna machte Provokation und Neuerfindung zur Kunstform. Ihre Stimme mag nicht die Kraft von Whitney oder den Umfang von Mariah haben, doch ihr Einfluss übertrifft fast alle anderen. Sie verwandelte Selbstausdruck in Rebellion und Popstar-Dasein in Performancekunst. Man kann sie lieben oder die Augen verdrehen – aber man spielt trotzdem nach ihren Regeln.

1. Aretha Franklin

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© Sundial Pictures

Der Titel „Queen of Soul“ ist keine Übertreibung – Aretha Franklin hat ihn sich verdient, mit jedem einzelnen Ton. Ihre Stimme konnte Freude, Schmerz, Stärke und Gebet in einem einzigen Atemzug heraufbeschwören. Songs wie „Respect“ und „(You Make Me Feel Like) A Natural Woman“ beherrschten nicht nur die Charts – sie prägten ganze Epochen, inspirierten die Bürgerrechtsbewegung und stärkten Generationen von Frauen. Aretha sang, als hinge ihr Leben davon ab – und in vielerlei Hinsicht tat es das auch. Sie brauchte keine Choreografie, keine Effekte, kein Spektakel – nur ein Mikrofon und die Wahrheit. Jede Sängerin, die nach ihr kam, lebt in ihrem Echo.

Ignacio Weil

Graduado de Comunicación Social, escritor de novelas de fantasía y traductor de Español-Inglés. Después de graduarme, viajé por toda latinoamérica, hasta sentar cabeza en Buenos Aires (¿Por ahora...?). Me han gustado los videojuegos desde la época de Dreamcast y Gamecube...