In EA FC 27 spielt ihr gegen jede Formation ein bisschen anders. Gegen eine 4-3-3 setzt ihr auf schnelle Konter, gegen eine 4-2-1-3 braucht ihr dagegen Geduld und viel Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte. Hier erfahrt ihr, wie ihr die gängigen Aufstellungen erkennt und passend darauf reagiert.
Gegen Formationen mit zentralen Mittelfeldspielern: Umschaltspiel
Spielt der Gegner eine 4-3-3, eine 4-3-1-2 oder eine ähnliche Formation ohne ZDM, rücken seine äußeren zentralen Mittelfeldspieler häufig mit nach vorne. Dadurch entstehen Räume, und ihr findet fast immer einen Passweg zu euren Stürmern und eurem ZOM.
- Spielt den Ball schnell auf einen eurer zentralen Mittelfeldspieler und steckt ihn direkt durch.
- Sobald der Ball beim Stürmer liegt, nehmt euch einen Moment Zeit und werdet kreativ, zum Beispiel mit einem L1-X-Pass oder dem Auslösen eines Laufwegs.
- Setzt konsequent auf Konter. Die Mittelfeldspieler des Gegners stehen oft zu hoch und schaffen es nicht rechtzeitig zurück.
Gegen die 4-2-1-3: Ball in der gegnerischen Hälfte halten
Mit zwei ZDMs sieht die Sache anders aus. Die beiden Sechser schneiden die Passwege zu euren Stürmern ab, und Konter funktionieren kaum. Hier hilft nur Geduld. Haltet den Ball möglichst lange in der gegnerischen Hälfte und schiebt eure zentralen Mittelfeldspieler nach vorne. Dann habt ihr in diesem Bereich die Überzahl.
Der Gegner muss sich dann entscheiden, ob er den Passweg zu euren Außenspielern zustellt oder bei seinem Stürmer bleibt. Seine Offensivreihe aus ZOM, Flügelspielern und Stürmer hilft in der Defensive nämlich kaum mit. Bewegt den Ball mit kurzen Pässen, wechselt zurück zu den Mittelfeldspielern und wartet auf die Lücke. Besonders eure äußeren zentralen Mittelfeldspieler liefern dann den letzten Pass, entweder als Pinged Pass oder als Direktpass.
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Das Mittelfeld brechen
Euer Ziel in jedem Spiel: die Mittelfeldlinie des Gegners durchbrechen. Landet der Ball beim Stürmer, ist euch das in neun von zehn Fällen gelungen. Dabei helfen Spieler mit der Spielstil-Plus-Variante Pinged Pass, zum Beispiel Bonmatí, Pedri, Stanway oder Walsh. Walsh bekommt ihr für rund 2 bis 3K, falls euer Budget das hergibt.
Steuert der Gegner seine ZDMs nicht manuell, dribbelt in Ruhe und schaut auf die Minimap. Sobald er auf seine Innenverteidiger wechselt, steht die Mittelfeldlinie nicht mehr. Dann geht es in den Abschluss.
Gegen 95er-Tiefe: Steilpässe statt Spielaufbau
Schiebt der Gegner mit einer Tiefe von 95 seine komplette Abwehrreihe bis zur Mittellinie, funktioniert der klassische Spielaufbau nicht mehr. Löst stattdessen die Laufwege eurer Stürmer aus und spielt den Ball hinter die Kette. Nach zwei bis drei solchen Aktionen wechseln die meisten Gegner ihre Formation.
Warum die 4-3-1-2 so stark ist
Die 4-3-1-2 liegt aktuell im Meta vorne, weil ihr jederzeit einen Passweg vom Außenverteidiger zum äußeren zentralen Mittelfeldspieler habt. Von dort geht der Ball direkt zum Stürmer. Nur gegen die 4-2-1-3 müsst ihr das Tempo drosseln.
