7. Warframe (2013)
Warframe verlangt wochenlanges Grinden, um einen einzigen neuen Charakter freizuschalten, und bietet einem dann die Möglichkeit, sich diese ganze Mühe für 20 Dollar zu sparen. Das Sci-Fi-Ninja-Kampfsystem fühlt sich fantastisch an, wenn es funktioniert, doch die besten Momente werden unter einem Berg verwirrender Währungen, Zeitbeschränkungen und Systemen begraben, die darauf ausgelegt scheinen, einen zum Geldausgeben zu verleiten. Man kann zwar theoretisch alles kostenlos erspielen, aber das Tempo ist so quälend langsam, dass sich das Spiel nicht mehr wie Unterhaltung anfühlt, sondern wie ein Nebenjob. Digital Extremes hat etwas geschaffen, das großartig hätte sein können, und es dann in ein Monetarisierungssystem verpackt, das Geduld bestraft. | © Digital Extremes