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15 Spiele, die durch gierige Monetarisierung ruiniert wurden

1-15

Diese Spiele sind bei den Mikrotransaktionen zu weit gegangen …

Tommy-lee Venghaus
Gaming - Oktober 3rd 2026, 11:00 MESZ
Need For Speed Payback

15. Need for Speed: Payback

Need for Speed Payback geriet stark in die Kritik, weil es ein Vollpreis-Rennspiel mit Lootboxen und weiteren Mikrotransaktionen kombinierte. Dadurch fühlte sich das Aufrusten der Fahrzeuge unglaublich schleppend an.

Spieler beschwerten sich darüber, dass der Spielfortschritt zum extremen Grinden oder zum Geldausgeben verleitete, anstatt einfach den Rennspaß in den Vordergrund zu stellen. | © Ghost Games/Electronic Arts

Fallout 76

14. Fallout 76

Fallout 76 erweiterte sein Mikrotransaktionssystem über Jahre hinweg kontinuierlich durch den Atomic Shop und das „Fallout 1st“-Abonnement. Kosmetische Gegenstände sind für ein Live-Service-Spiel zwar nicht zwangsläufig ungewöhnlich, doch die zusätzliche Monetarisierung bei einem Vollpreistitel der Fallout-Reihe sorgte für gewaltigen Unmut.

Insbesondere, weil die Spieler ohnehin schon von den zahlreichen technischen Problemen zum Launch frustriert waren. Bethesda hat zwar versucht, diese Wogen zu glätten, doch viele Spieler bleiben bis heute skeptisch. | © Bethesda

Star Wars Battlefront II

13. Star Wars Battlefront II

Star Wars Battlefront II ist wohl eines der berüchtigtsten Beispiele für kontroverse Monetarisierung. Das ursprüngliche Fortschrittssystem koppelte wertesteigernde „Sternenkarten“ an zufallsbasierte Lootboxen, was bedeutete, dass Spieler Geld ausgeben mussten, um sich unfaire Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Zudem waren legendäre Charaktere wie Luke Skywalker und Darth Vader hinter teuren Paywalls gesperrt.

Der Backlash war so heftig, dass EA die In-Game-Käufe kurz nach dem Launch vorübergehend komplett deaktivierte und das gesamte Fortschrittssystem schließlich grundlegend überarbeitete. | © DICE/Electronic Arts

Call of Duty Modern Warfare III

12. Call of Duty: Modern Warfare III

Call of Duty: Modern Warfare III führte das gewaltige Ökosystem der Reihe aus kostenpflichtigen Cosmetics, Battle Passes, Bundle-Paketen und Crossover-Inhalten nahtlos fort.

Während sich das Monetarisierungssystem des Spiels im Wesentlichen auf Kosmetik und den saisonalen Battle Pass konzentriert, sorgen vor allem der schiere Umfang und die saftigen Preise der Premium-Inhalte regelmäßig für Kritik in der Community. | © Sledgehammer Games/Activision

Marvel Snap

11. Marvel Snap

Marvel Snap heimste zu Beginn viel Lob für seine schnellen Matches und das zugängliche Design ein. Doch das Mikrotransaktionssystem geriet zunehmend in die Kritik, als immer mehr Währungen, Bundles, Systeme zum Freischalten von Karten und kostenpflichtige Inhalte Einzug erhielten.

Viele Spieler empfanden die In-Game-Wirtschaft als unnötig kompliziert im Vergleich zum eigentlich simpel gehaltenen Gameplay. Seit dem Release im Jahr 2022 gab es zwar Verbesserungen, doch ein fader Beigeschmack bleibt bei vielen bis heute zurück. | © Second Dinner

Diablo Immortal

10. Diablo Immortal

Diablo Immortal zog nach seinem Launch enorme Kritik für sein aggressives Monetarisierungssystem auf sich. Obwohl das Spiel kostenlos ist, mussten Spieler reales Geld investieren, um ihren Charakter aufzuwerten und konkurrenzfähig zu bleiben. Das führte natürlicherweise zu einer riesigen Kluft zwischen Spielern, die bereit waren, tief in die Tasche zu greifen, und denjenigen, die es nicht taten.

Viele beschwerten sich darüber, dass sich der Spielfortschritt viel zu schleppend und zäh anfühlte. Die Monetarisierung des Titels wurde so berüchtigt, dass sie nahezu jede Diskussion über das eigentliche Gameplay überschattete. | © Blizzard Entertainment/NetEase Games

Assassins Creed Odyssey

9. Assassin's Creed Odyssey

Assassin’s Creed Odyssey geriet in die Kritik, weil Erfahrungspunkte-Boosts in einem Spiel verkauft wurden, dessen Fortschrittssystem sich ohnehin schon extrem zäh anfühlte. Auch der Helix-Store war ein großer Streifpunkt: Viele empfanden die Paywall für Gegenstände wie legendäre Waffen und mächtige Rüstungssets als reine Abzocke.

Ubisoft reagierte schließlich auf die Kontroverse und passte den Spielfortschritt an, doch die Kaufoption für Time-Saver verstärkte den Eindruck, dass das Spiel darauf ausgelegt war, Spieler zum Bezahlen zu drängen, um Teile des eigentlichen Spieldesigns zu überspringen. | © Ubisoft

Middle earth Shadow of War

8. Mittelerde: Schatten des Krieges

Mittelerde: Schatten des Krieges enthielt zum Launch zufallsbasierte Lootboxen, kaufbare Orks und weitere Pay-to-Win-Elemente. Das gesamte System sorgte für enorme Kontroversen, da das Nemesis-System des Spiels, eine Mechanik, mit der Spieler organisch Belohnungen freischalten konnten, eigentlich als größtes Kaufargument galt.

Die Kriegskisten und die In-Game-Währung wurden schließlich komplett aus dem Spiel entfernt, wobei die Entwickler selbst einräumten, dass diese Mechaniken „das Herzstück unseres Spiels untergraben“ hatten. | © Monolith Productions/Warner Bros. Interactive Entertainment

Halo Infinite

7. Halo Infinite

Halo Infinite verärgerte bei seinem Release im Jahr 2021 viele langjährige Fans durch ein extrem restriktives Mikrotransaktionssystem. Die ursprüngliche Version des Battle Pass, die Anpassungsmöglichkeiten für Rüstungen, die Shop-Preise und das allgemeine Fortschrittssystem frustrierten die Community, da es kaum möglich war, Gegenstände freizuschalten, ohne reales Geld im Spiel auszugeben.

Die Entwickler nahmen in der Folge erhebliche Anpassungen vor, um den Spielfortschritt und die Personalisierung zu verbessern. | © 343 Industries/Xbox Game Studios

NBA 2 K26

6. NBA 2K26

NBA 2K26 und weitere aktuelle Ableger der Basketball-Reihe stehen wegen der In-Game-Währung Virtual Currency (VC), des zähen Fortschritts im MyCareer-Modus und der exzessiven Monetarisierung in Modi wie MyTeam seit Jahren in der Dauerkritik.

Viele Spieler argumentieren, dass es schlichtweg dreist ist, in einem ohnehin schon teuren Vollpreistitel noch zusätzlich Geld ausgeben zu müssen, nur um den eigenen MyPlayer sinnvoll aufzuwerten. | © Visual Concepts/2K

The Sims 4

5. The Sims 4

Die Sims 4 ist berüchtigt für seine Unmengen an kostenpflichtigen Zusatzinhalten. Erweiterungspacks, Gameplay-Packs, Accessoires-Packs, Sets und weitere Inhalte summieren sich schnell auf ein Vielfaches des eigentlichen Spielpreises.

Auch wenn Zusatzinhalte im modernen Gaming nichts Ungewöhnliches mehr sind, hat der schiere Umfang dieser Inhaltsflut Die Sims 4 zu einem Paradebeispiel für ein Spiel gemacht, das seine Community mit gebührenpflichtigen DLCs vollkommen überlädt. | © Maxis/Electronic Arts

Gran Turismo 7

4. Gran Turismo 7

Gran Turismo 7 wurde zum Launch scharf für seine aggressive Monetarisierung kritisiert, durch die das Verdienen von In-Game-Credits extrem zäh und monoton ausfiel. Hohe Fahrzeugpreise gepaart mit geringen Renn-Auszahlungen machten es schlichtweg unmöglich, das Spiel uneingeschränkt zu genießen.

Die Entwickler reagierten später auf den Unmut, erhöhten die Preisgelder, führten Events mit hohen Belohnungen ein und reichten die Möglichkeit nach, eigene Fahrzeuge wieder zu verkaufen. | © Polyphony Digital/Sony Interactive Entertainment

EA Sports FC 26

3. EA Sports FC 26

Als Gesamtreihe steht EA Sports FC seit Jahren für sein Monetarisierungssystem in der Kritik. insbesondere bezüglich des „Ultimate Team“-Modus. Spieler können reales Geld für zufallsbasierte Kartenpacks ausgeben, um Jagd auf bessere Profis zu machen, während neue Ableger kontinuierlich frische Ultimate-Team-Inhalte und Pay-to-Win-Mechaniken nachlegen.

Das System ist in neueren Teilen wie EA Sports FC 26 so zentral verankert, dass der Einsatz von echtem Geld fast schon zur Pflicht wird, wenn man auf Dauer konkurrenzfähig bleiben möchte. | © Electronic Arts

Overwatch

2. Overwatch

Overwatch stellte sein Monetarisierungsmodell drastisch um, als das ursprüngliche Spiel durch einen Battle Pass und einen rotierenden In-Game-Shop samt Lootbox-Verzicht abgelöst wurde. Während der Schritt zwar die zufallsbasierten Lootboxen eliminierte, machte er viele kosmetische Gegenstände ohne Geldeinsatz deutlich schwerer erreichbar, zumal einzelne Skins und Bundles teils stolze Preise aufrufen.

Der ständige Fokus auf exklusive Cosmetics, Battle Passes und zeitlich begrenzte Items sorgt bis heute für hitzige Diskussionen in der Overwatch-Community. | © Blizzard Entertainment

Destiny 2

1. Destiny 2

Destiny 2 hat im Laufe der Zeit etliche Umstrukturierungen seines Monetarisierungsmodells durchlaufen, von kostenpflichtigen Erweiterungen und Saison-Pässen über separate Dungeon-Schlüssel bis hin zu kosmetischen Inhalten. Wer Zugriff auf alle Inhalte haben möchte, verliert bei der Vielzahl an einzelnen Käufen schnell den Überblick.

Zudem zog der Titel immer wieder Unmut für seine aggressiven Mikrotransaktionen und Preiserhöhungen bei ausgewählten Gegenständen auf sich. Bungies kontinuierlicher Wandel sorgt dementsprechend regelmäßig für Diskussionen darüber, wie viele Inhalte eigentlich hinter zusätzlichen Paywalls versteckt sein dürfen. | © Bungie

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Monetarisierung gehört im modernen Gaming längst zum Alltag. Die wahre Kunst für Entwickler besteht jedoch darin, solche Mikrotransaktionen so einzubinden, dass sie weder aufdringlich wirken noch den Spielern aufgezwungen werden. Einigen Spielen gelingt diese Gratwanderung. Anderen? Nun ja, eher weniger.

Hier sind 15 Spiele, die wegen ihres Umgangs mit der Monetarisierung ziemlich in die Kritik geraten sind.

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Monetarisierung gehört im modernen Gaming längst zum Alltag. Die wahre Kunst für Entwickler besteht jedoch darin, solche Mikrotransaktionen so einzubinden, dass sie weder aufdringlich wirken noch den Spielern aufgezwungen werden. Einigen Spielen gelingt diese Gratwanderung. Anderen? Nun ja, eher weniger.

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