15 Spiele, die früher auf jedem Schulcomputer liefen
15 Spiele, die früher auf jedem Schulcomputer liefen
Der Informatikraum war früher mehr als nur ein Ort zum Arbeiten, er war ein geheimer Gaming-Hotspot. Sobald der Lehrer kurz nicht hingeschaut hat oder die Aufgabe erledigt war, wurde heimlich ein anderes Fenster geöffnet. Und plötzlich ging es nicht mehr um Excel oder PowerPoint, sondern um Highscores, Speedruns und kleine Duelle mit Freunden.
Dabei waren es selten große Spiele, sondern genau die simplen Klassiker, die auf jedem Rechner liefen. Egal ob vorinstallierte Windows-Games oder schnell geladene Browser-Titel: Jeder kannte sie, jeder hat sie gespielt. Und irgendwie hatten alle ihre Favoriten.
Diese Liste bringt dich zurück zu den Games, die jeder im Unterricht gezockt hat, obwohl man es eigentlich nicht durfte. | © Bubble Shooter / Daniel Skoraszewski, Silvio Mummert, Daniel Knobe, Jonathan Sieber / Microsoft
15. Moorhunh
Moorhuhn war der Klassiker, wenn irgendwo auf dem Schul-PC noch irgendwas installiert war. Das simple Prinzip, so viele Hühner wie möglich in kurzer Zeit abschießen, hat sofort funktioniert. Jeder hat versucht, den Highscore der anderen zu knacken, egal ob im Informatikraum oder in der Freistunde.
Gerade weil das Spiel so simpel war, konnte wirklich jeder sofort einsteigen. Keine Anleitung, keine komplizierten Mechaniken, einfach klicken und loslegen. Das hat Moorhuhn zu einem der ersten „Schul-Hits“ gemacht. | © Higgs Games
14. Little Fighter 2
Little Fighter 2 war für viele das erste richtige „Beat’em Up“ auf dem Schul-PC. Verschiedene Charaktere, Spezialfähigkeiten und Chaos pur, besonders im Multiplayer wurde das Spiel schnell legendär.
Man hat sich mit Freunden geprügelt, Power-Ups gesammelt und versucht, irgendwie zu überleben. Dabei ging es weniger um Skill und mehr um reines Button-Mashing und Spaß. Vielleicht ein bisschen zu auffällig für das heimliche Spielen aber dafür das perfekte Game um sich in der Pause mit seinen Freunden die Zeit zu vertreiben. | © Little Fighter Co. Pty. Ltd.
13. Cannon Hill
Cannon Hill war eines dieser typischen Browsergames, das man zufällig entdeckt hat und dann nicht mehr losgeworden ist. Mit einer Kanone musste man Gegner treffen und dabei Physik, Winkel und Geschosse richtig einschätzen.
Das Spiel war simpel, aber gleichzeitig überraschend knifflig. Jeder Schuss musste gut überlegt sein, sonst ging alles daneben. Perfekt, um sich im Unterricht zwischendrin immer mal wieder „kurz“ abzulenken. Mit der Zeit hat man immer besser verstanden, wie die Flugbahnen funktionieren. Das hat dazu geführt, dass man immer wieder „nur noch eine Runde“ spielen wollte. Und plötzlich war die Stunde vorbei. | © dpSoftware
12. Google Snake
Wenn alles andere blockiert war, gab es immer noch einen letzten Ausweg: Google Snake. Einfach im Browser suchen und schon lief das Spiel.
Das klassische Snake-Prinzip hat auch Jahre später noch funktioniert. Je länger die Schlange wurde, desto nervöser wurde man. Und dann hat man natürlich verloren. Gerade weil es so leicht zugänglich war, konnte man es super heimlich im Unterricht spielen. Es brauchte keine Installation und keine Tricks, einfach googeln und loslegen. | © Google
11. SkiFree
SkiFree war dieses eine Spiel, das immer gleich endete: mit dem Yeti. Egal wie gut man war, irgendwann kam er und hat dich eingeholt. Gerade dieser Moment hat das Spiel so ikonisch gemacht. Jeder wusste, was passieren wird, aber trotzdem hat man immer weitergespielt. Ein absoluter Klassiker aus der Windows-Ära.
Das Spiel war perfekt für kurze Sessions zwischendurch. Man konnte jederzeit starten und genauso schnell wieder aufhören wenn der Lehrer kam. Man wollte aber natürlich immer versuchen, dem Yeti doch noch irgendwie zu entkommen. | © Microsoft
10. Run
Run war eines der Games, das auf Schul-PCs überraschend oft lief. Endlose Levels, schnelle Reaktionen und dieser typische „nur noch ein Versuch“-Effekt. Egal ob Run, Run 2 oder Run 3, man ist ständig gestorben und hat trotzdem weitergespielt. Diese Mischung aus Frust und Motivation hat das Spiel so gefährlich gemacht im Unterricht.
Mit jedem Level wurde es schwieriger und unübersichtlicher. Das hat den Ehrgeiz geweckt, immer weiterzukommen. Und ehe man sich versieht, hat man die komplette Stunde damit verbracht. | © Player_03, Kongregate
9. Line Rider
Line Rider war weniger ein Spiel und mehr ein kreativer Zeitkiller. Man hat Strecken gezeichnet und zugeschaut, wie der kleine Fahrer sie runterfährt oder spektakulär scheitert. Das Ausprobieren hat den Reiz des Spiels ausgemacht. Jeder wollte die verrückteste Strecke bauen. Und wenn es funktioniert hat, war es umso besser.
Viele haben versucht, möglichst komplizierte oder lustige Strecken zu erstellen. Dabei ging oft mehr schief als richtig aber das war ja der Spaß daran. Line Rider war kreativ, chaotisch und perfekt für lange Schulstunden als kurze Pause zwischendurch. | © InXile Entertainment
8. Papa's Pizzeria
Die „Papa’s“-Spiele waren auf Schul-PCs überall und die Pizzeria war der erste und einer der beliebtesten Teile. Bestellungen aufnehmen, Pizza backen und Kunden zufriedenstellen. Was simpel klingt, wurde schnell stressig. Je mehr Kunden kamen, desto chaotischer wurde es. Und die geduldigsten waren sie auch nicht. Trotzdem konnte man einfach nicht aufhören zu spielen.
Man wollte immer effizienter werden und perfekte Bewertungen bekommen. Dieser Fortschritt und der ikonische Look haben das Spiel so motivierend gemacht. Und plötzlich war man komplett im Flow - mitten im Unterricht. Es war der Grundstein für viele Restaurant-Style Spiele heute und für viele immer noch das Original. | © Flipline Studios
7. Bloons Tower Defense
Bloons Tower Defense war der perfekte Mix aus Strategie und Zeitkiller. Türme platzieren, Ballons stoppen und hoffen, dass die Verteidigung hält. Das Spiel wurde mit jeder Runde intensiver. Man hat ständig neue Strategien ausprobiert und sich immer weiter verbessert. Ein absoluter Klassiker unter den Schul-Browsergames.
Gerade die späteren Level konnten richtig schwierig werden. Das hat viele dazu gebracht, sich ernsthaft mit dem Spiel auseinanderzusetzen. Für ein „Schulspiel“ war das überraschend langwierig. | © Ninja Kiwi
6. Fireboy and Watergirl
Fireboy and Watergirl war eines der wenigen Spiele, die man wirklich zusammen gespielt hat. Kooperation war hier der Schlüssel. Im Informatikraum hat man oft zu zweit an einem PC gesessen und versucht, die Level zu lösen. Das hat das Spiel zu etwas Besonderem gemacht.
Die Level wurden mit der Zeit immer komplexer. Man musste sich absprechen und gemeinsam denken. Das hat für viele unvergessliche Momente gesorgt und zusammengechweißt, wenn man die schwierigen Leven endlich gelöst hat. | © Oslo Albet
5. 3D Pinball for Windows - Space Cadet
Pinball war auf vielen Schul-PCs einfach vorinstalliert und damit automatisch ein Favorit. Es musste ja quasi gespielt werden. Kugel halten, Punkte sammeln und möglichst lange durchhalten. Das Spiel war schnell gestartet und perfekt für kurze Sessions. Deshalb wurde es immer wieder gezockt.
Viele haben versucht, die Mechaniken perfekt zu beherrschen. Highscores waren ein großes Thema im Klassenraum. Und natürlich wurde jeder neue Rekord sofort gefeiert. | © Microsoft
4. Bubble Shooter
Bubble Shooter war eines dieser Spiele, die man „nur kurz“ spielen wollte und dann doch viel zu lange dran saß. Farben kombinieren, Blasen platzen lassen und das Feld leeren. Das Prinzip war simpel, aber extrem süchtig machend. Gerade im Unterricht konnte man damit schnell die Zeit vergessen.
Mit jedem Level wurde das Spiel schwieriger und taktischer. Man musste genau überlegen, wohin man schießt. Die Wachsende Wand an Blasen und der Druck sie möglichst schnell und effektiv platzen zu lassen haben viele komplett reingezogen. | © Bubble Shooter
3. Solitaire
Solitaire war wahrscheinlich auf jedem Windows-PC installiert und damit auch auf jedem Schulcomputer. Viele haben es gespielt, wenn wirklich gar nichts anderes ging. Es war ruhig, unauffällig und perfekt, um beschäftigt auszusehen.
Vor allem im Unterricht war das ein großer Vorteil. Man konnte es im Hintergrund laufen lassen und trotzdem so tun, als würde man arbeiten. Ein echter Klassiker, wenn man verstanden hat, wie es geht... manche haben auch infach nur Karten hin und her geschoben. | © Microsoft
2. Blobby Volley
Blobby Volley war DER Multiplayer-Klassiker im Informatikraum. Zwei Spieler, eine Tastatur und pures Chaos. Das Spiel war einfach zu lernen, aber überraschend spaßig und kompetitiv. Jeder wollte gewinnen, genau das hat es so beliebt gemacht.
Oft wurde laut gelacht, diskutiert und sich gegenseitig provoziert wie bei einem echten Volleyball-Match. Diese Dynamik hat das Spiel so besonders gemacht. Es war mehr als nur ein Game, es war ein kleines Event. | © Daniel Skoraszewski, Silvio Mummert, Daniel Knobe, Jonathan Sieber
1. Minesweeper
Minesweeper ist wahrscheinlich DAS Schul-PC-Spiel schlechthin. Jeder kannte es, aber nur wenige haben es wirklich verstanden. Man hat versucht, Muster zu erkennen und keine Mine zu treffen und ist trotzdem ständig gescheitert. Diese Mischung aus Frust und Ehrgeiz hat das Spiel so legendär gemacht. Wer auch immer es tatsächlich meistern konnte war gleich die schlauste Person im Raum.
Mit der Zeit haben einige die Logik dahinter wirklich gemeistert. Das hat das Spiel fast schon zu einer Art Denk-Challenge gemacht. Bis heute steht Minesweeper für heimliches Zocken im Unterricht. Kein anderes Spiel ist so eng mit Schulcomputern verbunden wie dieses. | © Microsoft
Die 26 besten Browsergames aus unserer Kindheit
Aber nicht nur auf dem Schulcomputer wurden solche Games gezockt, sondern auch zuhause. Gerade Flashgames waren für jeden zugänglich - einfach Browser öffnen, Spiel starten und los geht's. Man brauchte kein Geld zahlen oder irgendwas installieren. Deshalb haben gerade diese Games unsere Kindheit geprägt. Hier sind die 26 besten Browsergames aus unserer Kindheit.
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