6. Celeste (2018)
Celeste nimmt die einfache Idee eines Jump-and-Run-Spiels über das Erklimmen eines Berges und verwandelt sie in etwas, das dich noch lange danach begleitet. Das Spiel erzählt die Geschichte von Madeline, die nicht nur gegen eine gefährliche Berglandschaft kämpft, sondern auch gegen ihre eigenen Ängste und ihre innere Unruhe.
Jeder Tod und jeder neue Versuch wird dabei zu einem Teil einer größeren Geschichte: Es geht nicht darum, psychische Probleme einfach zu besiegen, sondern zu lernen, mit ihnen zu leben. Jeder Stachel, der dich zurückwirft, und jeder Sprung, den du verfehlst, fühlt sich bewusst platziert an, denn die gnadenlose Schwierigkeit des Spiels spiegelt den erschöpfenden Kampf gegen die eigenen Gedanken wider.
Die Tränen entstehen nicht durch billige Manipulation, sondern durch den Moment, in dem du dich selbst in einer Figur wiedererkennst, die trotz all ihrer Zweifel immer weiter klettert. | © Matt Makes Games